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Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen
Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen
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Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen

Museen , Historische Baudenkmäler und Stätten , Industriekultur
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100 Jahre Funk- und Sendegeschichte am authentischen Ort: Besuchen Sie die Wiege des deutschen Rundfunks!
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  • Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen - Sendesaal, Foto: Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen
  • Model der Antennenanlage Sender Königs Wusterhausen 1938/39, Foto: Tourismusverband Dahme-Seen e.V.
  • Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen -Köpeneicker Röhre, Foto: Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen
  • Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen - Meilenstein, Foto: Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen
  • Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen - Hörby, Foto: Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen
„Hallo, hallo, hier Königs Wusterhausen auf Welle 2700.“ Mit diesen Worten begann am 22. Dezember 1920 eine neue Ära für Deutschland. Im provisorischen Studio spielten Postbeamte live ein Weihnachtskonzert. Zum ersten Mal wurden Sprache und Musik als moderiertes Programm gesendet. Das Radio in seiner heutigen Form war geboren. Die historische Übertragung erfolgte aus dem Senderhaus 1 vom ehemaligen Windmühlenberg, dem heutigen Funkerberg, in Königs Wusterhausen. Heute zeigt ein Museum auf dem historischen Areal zahlreiche Exponate aus 100 Jahren Rundfunk.

Die Ausstellung zeigt alle Elemente des Rundfunks von Programmerstellung über Sender und Antenne bis zur Stromversorgung. Einmalig ist die Sammlung vollständig erhaltener historischer Kurz-, Mittel- und Langwellensendeanlagen – vom kleinen Füllsender und Sendern mittlerer Leistung bis zu raumfüllenden Großsendern. Besonders beeindruckend ist der originalgetreu aufgebaute Mittelwellensender SM8/H1 mit seinem gewaltigen Steuerpult. Die Anlage verdeutlicht, welch enorme Energie für den Betrieb eines solchen Senders erforderlich war: Die Sendeleistung betrug 250.000 Watt.

Eine echte Rarität ist der funktionstüchtige 1000-PS-Dieselmotor, der einst zum Antrieb eines 6000-Volt-Generators diente. Kein anderes Museum weltweit zeigt einen solchen lauffähigen Dieselgenerator. Die Anlage aus den 1930er Jahren diente zur Stromversorgung des legendären „Senders 21“, aus dessen Geschichte das Museum erzählt.

Wahrzeichen des Funkerbergs ist der 210 Meter hohe, sogenannte Mast 17. Er ist der älteste erhaltene Antennenträger Deutschlands. Das Modell des Funkerbergs im Maßstab 1:200 verdeutlicht die gigantischen Ausmaße des Antennenwaldes von Königs Wusterhausen, zu dem Mast 17 einst gehörte. Ein weiterer Höhepunkt ist die über 300 Exemplare umfassende Sammlung von Röhren, welche die Schönheit und Vielfalt dieser Bauteile eindrucksvoll darstellt. 

Im Antennenspitzhaus des Senderhauses 1 befindet sich die Sonderausstellung „Deutscher Fernsehfunk – Es gab nicht nur den Schwarzen Kanal“. Rund 700 Fotos und zahlreiche Originalrequisiten wecken Erinnerung an Sendungen aus 39 Jahren Adlershofer Fernsehen.

Übrigens: Gesendet wird auch heute noch auf dem Funkerberg. Beim Museumsradio welle370 können Besucher einmal im Monat Radiomachern über die Schulter schauen.

Tipp:

Warum der Rundfunk Rundfunk heißt, wo überall elektromagnetische Wellen drin sind und wie Kinder vor 100 Jahren Musik gehört haben – das erfahren junge Besucher in altersspezifischen Führungen.

Reiseführer für eine Tour per S-Bahn und zu Fuß auf den Spuren der Regionalgeschichte - hier finden Sie alles, was Sie für einen gelungenen Ausflug wissen müssen: Entdecker-Tour

Für Radler:
  • Das "Sender- und Funktechnikmuseum" liegt am "Dahme Radweg".
  • Empfehlung "Fahrradtour 7 Brücken"
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100 Jahre Funk- und Sendegeschichte am authentischen Ort: Besuchen Sie die Wiege des deutschen Rundfunks!
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  • Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen - Sendesaal, Foto: Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen
  • Model der Antennenanlage Sender Königs Wusterhausen 1938/39, Foto: Tourismusverband Dahme-Seen e.V.
  • Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen -Köpeneicker Röhre, Foto: Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen
  • Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen - Meilenstein, Foto: Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen
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„Hallo, hallo, hier Königs Wusterhausen auf Welle 2700.“ Mit diesen Worten begann am 22. Dezember 1920 eine neue Ära für Deutschland. Im provisorischen Studio spielten Postbeamte live ein Weihnachtskonzert. Zum ersten Mal wurden Sprache und Musik als moderiertes Programm gesendet. Das Radio in seiner heutigen Form war geboren. Die historische Übertragung erfolgte aus dem Senderhaus 1 vom ehemaligen Windmühlenberg, dem heutigen Funkerberg, in Königs Wusterhausen. Heute zeigt ein Museum auf dem historischen Areal zahlreiche Exponate aus 100 Jahren Rundfunk.

Die Ausstellung zeigt alle Elemente des Rundfunks von Programmerstellung über Sender und Antenne bis zur Stromversorgung. Einmalig ist die Sammlung vollständig erhaltener historischer Kurz-, Mittel- und Langwellensendeanlagen – vom kleinen Füllsender und Sendern mittlerer Leistung bis zu raumfüllenden Großsendern. Besonders beeindruckend ist der originalgetreu aufgebaute Mittelwellensender SM8/H1 mit seinem gewaltigen Steuerpult. Die Anlage verdeutlicht, welch enorme Energie für den Betrieb eines solchen Senders erforderlich war: Die Sendeleistung betrug 250.000 Watt.

Eine echte Rarität ist der funktionstüchtige 1000-PS-Dieselmotor, der einst zum Antrieb eines 6000-Volt-Generators diente. Kein anderes Museum weltweit zeigt einen solchen lauffähigen Dieselgenerator. Die Anlage aus den 1930er Jahren diente zur Stromversorgung des legendären „Senders 21“, aus dessen Geschichte das Museum erzählt.

Wahrzeichen des Funkerbergs ist der 210 Meter hohe, sogenannte Mast 17. Er ist der älteste erhaltene Antennenträger Deutschlands. Das Modell des Funkerbergs im Maßstab 1:200 verdeutlicht die gigantischen Ausmaße des Antennenwaldes von Königs Wusterhausen, zu dem Mast 17 einst gehörte. Ein weiterer Höhepunkt ist die über 300 Exemplare umfassende Sammlung von Röhren, welche die Schönheit und Vielfalt dieser Bauteile eindrucksvoll darstellt. 

Im Antennenspitzhaus des Senderhauses 1 befindet sich die Sonderausstellung „Deutscher Fernsehfunk – Es gab nicht nur den Schwarzen Kanal“. Rund 700 Fotos und zahlreiche Originalrequisiten wecken Erinnerung an Sendungen aus 39 Jahren Adlershofer Fernsehen.

Übrigens: Gesendet wird auch heute noch auf dem Funkerberg. Beim Museumsradio welle370 können Besucher einmal im Monat Radiomachern über die Schulter schauen.

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Funkerberg 20 Senderhaus 1

15711 Königs Wusterhausen

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Tourismusverband Dahme-Seen e.V.

Bahnhofsvorplatz 5
15711 Königs Wusterhausen

Tel.: 03375-252025
Fax: 03375-252011

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