• Ruppiner See bei Neuruppin , Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Fricke

    Ruppiner Seenkette - Ihr Wassertourenplaner

    Möchten Sie einen Urlaub oder Ausflug im Wasserrevier Ruppiner Seenkette planen? Wir geben Ihnen Tipps für Ihren Törn mit Hausboot, Kanu & Co.

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    Ort: Neuruppin

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Ruppiner Seenkette - Ihr Wassertourenplaner
Was macht dieses Wassersportrevier besonders?

Über den Ruppiner Kanal bei Oranienburg geht es mitten hinein in das faszinierende Revier der Ruppiner Gewässer, das sich über Neuruppin bis nach Lindow erstreckt. Zwischen Oranienburg und Neuruppin dominiert die weite Landschaft des Rhinluchs und des Kremmener Rhins. Es ist Brutgebiet für viele Singvogelarten und Rastgebiet für viele tausend Kraniche und Gänse.

Zahlreiche Seen, Kanalabschnitte und der Fluss Rhin mit seinen zahlreichen Seitenarmen und Nebengewässern ohne nennenswerte Strömung machen das Revier besonders abwechslungsreich. Die Ufer sind weitgehend natürlich bewachsen.

Nördlich von Neuruppin beginnt die urwüchsige, hügelige Landschaft der Ruppiner Schweiz mit ihren ausgedehnten Mischwäldern. Der Rhin durchfließt hier zahlreiche idyllische und sehr klare Waldseen, ein idealer Lebensraum für Eisvögel, Seeadler, Fischadler, Biber und Fischotter. 

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Was sollten Wassersportler wissen?

Das Revier erstreckt sich auf einer Länge von gut 70 km von Oranienburg bis nach Lindow am Gudelacksee bzw. für Paddler bis in den anschließenden Vielitzsee. Die Strecke ist besonders gut für Kanuten geeignet, da Tornow-, Kalk- und Wutzsee allein Paddlern vorbehalten sind.

Nicht für Motorboote befahrbar sind weiterhin der Wustrauer Rhin und der Rheinsberger Rhin, der nur mit dem Kajak bei einem Mindestpegelstand von 65 cm und erst ab Mitte Juni befahren werden darf (Infotelefon 033082-40716). Der Kremmener See ist für jeglichen Bootsverkehr gesperrt.

Auf der Hauptstrecke bis zur Schleuse Alt-Ruppin befinden sich noch vier weitere Schleusen. Das sind die Tiergartenschleuse, Schleuse Hohenbruch, Schleuse Altfriesack und die Schleuse Hakenberg auf den Fehrbelliner Gewässern. Die geringste Brückendurchfahrtshöhe beträgt 3,6 m.

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Motorbooturlaub im Ruppiner Seenland Motorbooturlaub im Ruppiner Seenland, Foto: Tourismusverband Ruppiner Seenland e.V./Studio Prokopy

Welche Wassersportmöglichkeiten gibt es hier?

Durch die Vielseitigkeit der Gewässerstruktur ist das Revier attraktiv sowohl für Touren mit dem Kanu als auch mit Hausboot oder Motoryacht. Kanuten finden ideale Bedingungen auf dem 26 km langen Streckenabschnitt zwischen Alt Ruppin und Lindow mit in der Regel nur geringem Motorbootverkehr. Berufsschifffahrt findet im Revier nicht mehr statt.

Besonders attraktiv für Kanuten ist der Wustrauer Rhin durch seine Motorbootfreiheit und Rundkurs-Charakter. Wasserwanderer mit motorisiertem Sportboot eröffnet sich die gesamte Hauptstrecke von Oranienburg über Ruppiner Kanal und Rhin bis nach Lindow (gut 65 km). Vorsicht ist aufgrund geringer Wassertiefe auf dem Bützsee außerhalb des Fahrwassers geboten.

Der Ruppiner See ist einer der beliebtesten Segelreviere Brandenburgs. Mit seinen 14 Kilometern Länge und den häufig guten Windbedingungen ist er ein ideales Segelrevier. Die Infrastruktur für Wasserwanderer ist gut ausgebaut. Neuruppin bietet einen modernen Stadthafen, Wasserwanderrastplätze gibt es in Lindow, am Zermützelsee, in Molchow, Alt Ruppin, Wustrau und Altfriesack

Die Gewässerqualität ist vor allem ab dem Ruppiner See sehr gut und lädt zum Baden ein. Charter und Bootsverleih (Kanu, Segelboote, offene Motorboote) finden Sie in Neuruppin und Lindow, Kanuvermietung auch in Alt Ruppin, Wustrau und Altfriesack. Von Neuruppin aus gibt es mehrere Touren mit dem Fahrgastschiff. Im gesamten Revier gilt die Charterscheinregelung. 

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Segelboote auf dem Neuruppiner See Segelboote auf dem Neuruppiner See, Foto: TMB-Fotoarchiv/Ronald Keusch

Was kann ich an Land unternehmen?

Das Revier bietet neben der herrlichen Naturlandschaft mit Neuruppin, Wustrau, Lindow und Kremmen kulturhistorisch reizvolle Städte. Die Fontanestadt Neuruppin liegt malerisch am Ruppiner See und ist ein idealer Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen, z. B. rund um den Ruppiner See oder Richtung Rheinsberg. Unbedingt sehenswert ist das Neuruppin Museum und der romantische Tempelgarten, der noch heute ein Kleinod der Gartenkunst ist. Wer sich für die Geschichte Brandenburgs interessiert, sollte in Wustrau auch das Brandenburg-Preußen Museum besuchen. 

Lindow (Mark) überrascht mit seiner reizvollen Lage zwischen den drei Seen Wutzsee, Gudelacksee. Hier prägen klassizistische Häuser, eine Klosterruine sowie verschiedene Freizeit- und Erholungseinrichtungen das Stadtbild.

Die einstige Ackerbürgerstadt Kremmen lockt mit einem fast vollständig erhaltenen historischen Stadtkern. Der Marktplatz mit seinem Rathaus im neoklassizistischen Stil hat die in Form eines lang gezogenen Dreiecks. Unbedingt sehenswert ist das historische Scheunenviertel, das heute Galerien, Cafés, Restaurants sowie auch die Touristeninformation beherbergt.

In Oranienburg empfängt Sie das älteste Schloss Brandenburgs. Der Schlosspark wurde zur Landesgartenschau 2009 nach historischen Vorlagen wieder hergestellt und begrüßt die Besucher mit einem bunten Blumenmeer.

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Schloss und Schlosspark Oranienburg Schloss und Schlosspark Oranienburg, Foto: TKO gGmbH

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