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  • Stadtmauer in Jüterbog, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Stadtmauer in Jüterbog, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

    Jüterbog - Ihr Reise- und Ausflugsplaner

    Möchten Sie eine Reise oder Ausflug nach Jüterbog planen? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen & Reiseangebote.

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    Ort: Jüterbog

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Jüterbog - Die mittelalterliche Hauptstadt des Flämings Was ist hier besonders?

Eine Tour durch Jüterbog ist wie eine Zeitreise ins Mittelalter. Die im Volksmund "märkisches Mantua" genannte Stadt im Fläming braucht den Vergleich zur norditalienischen Stadt Mantua nicht zu scheuen mit ihrer Stadtmauer, den drei Stadttoren und sieben Wehrtürmen, der Nikolaikirche aus dem 14./15. Jahrhundert mit dem Tetzelkasten, der Liebfrauenkirche, dem Mönchenkloster, heute Kulturquartier und dem Rathaus von 1507. Jüterbog war aber auch ein wichtiger Schauplatz der Reformation.

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Was gibt es hier zu sehen?

Ein Rundgang durch den historischen Stadtkern beginnt am besten auf dem Marktplatz, wo das älteste und eines der schönsten Rathäuser in Brandenburg steht. Im Obergeschoss des Gebäudes befindet sich das Fürstenzimmer, das heute das Büro des Bürgermeisters ist. Es besitzt ein imposantes aus Sandstein bestehendes Zellengewölbe.

Wenige Meter entfernt liegt das 500 Jahre alte Mönchenkloster. Es ist das kulturelle Zentrum der Kleinstadt im Fläming. Heute sind hier die Tourist-Information, die Bibliothek und das Museum untergebracht. Ein besonderes Highlight für die kleinen Gäste ist das Kindermuseum. In mittelalterlichen Kostümen können die kleinen Besucher im Gewölbekeller an insgesamt 16 Stationen das Leben im Mittelalter spielerisch erkunden.

Das Zinnaer Tor ist das einzige erhaltene Innentor der einstigen Doppeltoranlagen, die im Mittelalter Jüterbog vor Ungemach schützen sollten. Von dort aus kann man entlang der ehemaligen Stadtmauer über den Wursthof und die Klostergasse, vorbei am Areal des Kulturquartiers, bis zum Dammtor laufen. Die Holzfigur am Fuße des Südturms erinnert an Tetzel und seine Ablassbriefe vor der Reformation. Am Heilig-Geist-Platz kann man sich - inklusive Blick auf die Luthereiche von 1883 und die Nikolaikirche - eine kleine Pause gönnen und den Anblick auf die Fachwerkhäuser des 18. und 19. Jahrhunderts genießen.

Die Nikolaikirchstraße verbindet den Markt mit dem mächtigsten Gebäude der Stadt, der Nikolaikirche. Die Straße ist noch heute von Fachwerkhäusern aus dem 17. bis 19. Jahrhundert geprägt. Die Nikolaikirche mit ihren fast 70 Meter hohen, unterschiedlich gestalteten Türmen wurde zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert teilweise auf den Grundmauern des Vorgängerbaus errichtet. Etwa 100 Meter östlich der Nikolaikirche, steht einer der vielen erhaltenen und restaurierten Wehrtürme. Er heißt "Eierturm". Seinen Namen hat er aber nicht wie vermutet, weil man von hier mittels gezielter Eierwürfe potentielle Eroberer abwehren wollte, sondern wegen seines "Ei"-förmigen Grundrisses.

Wer nach diesem Streifzug die Stadtbefestigung hinter sich lässt, stößt bald auf das älteste Gebäude der Stadt, die Liebfrauenkirche, die zwischen 1161 und 1223 im Stil der Frühgotik errichtet wurde.

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Das Restaurant Tetzelstuben in der Jüterboger Altstadt Das Restaurant Tetzelstuben in der Jüterboger Altstadt, Foto: TMB-Fotoarchiv/Anja Bruckbauer

Was kann man hier sonst noch unternehmen?

Nicht weit von Jüterbog entfernt, steht das Kloster Zinna. Einst wandelten hier Mönche schweigend, vertieft in Gebete und Arbeit durch die Ehrfurcht einflößenden Klostergemäuer. Zu neuem Leben erwachte das Kloster, als Friedrich II. Oberlausitzer Handwebern an diesem Ort eine neue Heimat gab. Von da an prägten das Klappern der Webstühle und die bunten Bräuche der Weber den kleinen Ort. Heute finden Besucher hier Ruhe und Entspannung.

Gut verbinden lässt sich ein Besuch des Klosters mit einer Rad- oder Skating-Tour. Denn in unmittelbarer Nähe führt die Flaeming-Skate vorbei - ein Eldorado für alle Inline-Skater. Ohne Unterbrechung führen rund 200 Kilometer Inline-Wege auf feinem und speziell für das Skaten ausgelegtem Asphalt durch traditionsreiche und geschichtsträchtige Landschaften.

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Kloster Zinna Kloster Zinna, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Wie komme ich dort hin?

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