• Burg Eisenhardt in Bad Belzig, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Burg Eisenhardt in Bad Belzig, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

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    Möchten Sie eine Reise oder Ausflug nach Bad Belzig planen? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen & Reiseangebote.

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    Ort: Bad Belzig

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Bad Belzig - Alte Burgenstadt mit Thermalsoleheilbad Was ist hier besonders?

Ihre verwinkelten Gassen und liebevoll restaurierten Bürgerhäuser machen den Charme der Stadt aus, die im Fläming liegt, dem südwestlichen Teil des Landes. Mit seinen Erhebungen im Hohen Fläming ist die Region um Bad Belzig herum quasi das "Dach" Brandenburgs. Wahrzeichen der Stadt ist die trutzige Burg Eisenhardt mit ihrem 24 Meter hohen Bergfried. Statt Kanonen erwartet Besucher dort oben heute aber ein Hotel sowie eine schöne Aussichtsterrasse mit Blick auf die historische Altstadt. Und wer schon immer mal wissen wollte, wie sich "unten ohne" gehen anfühlt, läuft am besten ein paar Kilometer über Brandenburgs ersten Barfußwanderweg. Wer nach diesem Marsch Erholung braucht, findet diese anschließend im Thermalsoleheilbad der SteinTherme am Kurpark.

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Was gibt es hier zu sehen?

Bad Belzig zu Fuß erkunden hat hier eine ganz besondere Bedeutung. Denn durch den Kurort führt ein Teilstück des Barfußwanderweges. Wer sich darauf einlässt und den Schildern mit dem grünen Fußabdruck folgt, kann erfahren, dass sich nicht nur kühle Waldböden, Wiesen oder Sand gut für die Füße anfühlen. Auch Kopfsteinpflaster und Granit-Gehwegplatten in der Kurstadt lassen sich angenehm laufen. Start und Ziel des Barfußwanderweges ist die Burg Eisenhardt auf dem Bricciusberg.

In der imposanten Burganlage ist heute unter anderem im Torhaus das Heimatmuseum von Bad Belzig untergebracht, in dem drei Jahrtausende Stadtgeschichte aufbereitet sind. Zu dem sanierten Ensemble gehören außerdem eine rekonstruierte Zisterne, ein Brunnen, die kleine Briccius-Kapelle sowie ein Festsaal, der gern für Trauungen genutzt wird. Eine geschlossene Ringmauer mit begehbaren Wehrtürmen umschließt die gesamte Burganlage.

Der Burg zu Füßen liegt die historische Altstadt, deren Mittelpunkt der Marktplatz mit seinem im Jahre 1671 erbauten Rathaus ist. Der stattliche Renaissancebau brannte allerdings 1972 aus und wurde daher zwischen 1988 und 1991 nach historischen Vorgaben wieder aufgebaut.

Etwas abseits vom Marktplatz befindet sich Bad Belzigs bedeutendster Sakralbau: die Stadtkirche St. Marien. Der im Kern romanische Bau entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Dass hier einst sogar der Reformator Martin Luther am 14. Januar des Jahres 1530 eine Predigt gehalten hatte, darauf weist der Schlussstein über dem Westeingang der Kirche hin. Zur wertvollen Ausstattung des Gotteshauses gehört zudem eine Orgel des Erbauers Johann Adolarius Papenius aus dem Jahr 1747.

Der Förderverein Musica Viva e.V. hat seit 2013 den Aufbau des brandenburgischen Orgelmuseums übernommen. So sind in der Stadtkirche momentan in einer Ausstellung sieben Pfeifenorgeln - fünf davon spielbar - sowie Orgelteile zu sehen. Darüber hinaus liefert die Schau zahlreiche Informationen über die Geschichte des regionalen Orgelbaus.

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St. Marienkirche St. Marienkirche, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Was kann man hier sonst noch unternehmen?

Sehenswert in der historischen Innenstadt von Bad Belzig ist außerdem das Reißigerhaus. Das 1728 mit Lehrer- und Kantorenwohnung errichtete Schulhaus steht am Kirchplatz. Am 31. Januar 1798 wurde in dem Fachwerkgebäude der Komponist Carl Gottlieb Reißiger geboren. Der Musiker hinterließ während seiner Schaffenszeit ein umfangreiches Kompositionswerk, darunter ein Oratorium, Messen und zahlreiche Lieder.

Ganz besonders überraschende Aussichten bietet der Internationale Kunstwanderweg im Naturpark Hoher Fläming. Zum Beispiel überdimensional große schwarz-weiße Kuheuter, die am Wegesrand stehen und im nächsten Moment beim näheren Betrachten an Hüpfsäcke erinnern. Der Kunstwanderweg regt jeden Wanderer und Kunstfreund zu seinen ganz persönlichen Interpretationen an und ist damit ein besonderer Ausflugshöhepunkt. Auf dem Rundgang zwischen den Bahnhöfen Bad Belzig und Wiesenburg/Mark gibt es auf gut 38 Kilometern an vielen weiteren Stellen in der Landschaft Kunst zu entdecken.

Der Naturpark Hoher Fläming ist mit seinen 827 Quadratkilometern übrigens das drittgrößte Großschutzgebiet in Brandenburg. Der Reiz dieser Region liegt insbesondere im Wechselspiel von Wiesen, Wäldern, Feldern, Hecken und Obstbaumalleen, trutzigen Burgen und schmucken Dörfern mit alten Feldsteinkirchen.

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Kunstwanderweg im Hohen Fläming Kunstwanderweg im Hohen Fläming, Foto: TMB-Fotoarchiv/Paul Hahn

Das sollten Sie nicht verpassen!

Nach einer ausgiebigen Wanderung lässt sich der Tag am besten mit einem erholsamen Bad in der SteinTherme abschließen. Denn die Thermalsole von Bad Belzig ist wahrer ein Gesundbrunnen. Mit einem Salzgehalt von rund 20 Prozent ist dieser fast hoch wie im Toten Meer. 30 Grad warm ist die jodhaltige Sole, die aus 775 Metern Tiefe herauf in die SteinTherme sprudelt und dort für die Badebecken in verdünnter Form aufbereitet wird. Dieses belebende Elixier stärkt unter anderem Herz und Kreislauf, entlastet Muskeln, Gelenke und Wirbelsäule und befreit die Atemwege. Ein weiterer Höhepunkt ist der LichtKlangRaum. Bei angenehmen Klängen und dem Spiel von Licht und Farben sowohl über als auch unter Wasser können Badegäste den Alltag hinter sich lassen und entspannt in eine andere Welt "schweben".

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Thermalbecken in der SteinTherme Bad Belzig Thermalbecken in der SteinTherme Bad Belzig, Foto: TMB-Fotoarchiv/Gordon Welters/spot

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