• Stadthafen Senftenberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Rainer Weisflog Stadthafen Senftenberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Rainer Weisflog

    Senftenberg - Ihr Reise- und Ausflugsplaner

    Möchten Sie eine Reise oder Ausflug nach Senftenberg planen? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen & Reiseangebote.

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    Ort: Senftenberg

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Senftenberg - Ein Stück Meer inmitten der Lausitz Was ist hier besonders?

Jahrzehntelang bestimmte in der ehemaligen Energiezentrale der DDR die Braunkohle das Stadtleben. Inzwischen spielt vor allem der Tourismus eine bedeutende Rolle. So wurden in den vergangenen Jahrzehnten viele Tagebaue in der Region geflutet. Entstanden ist dabei auf rund 14.000 Hektar mit insgesamt 23 Seen das Lausitzer Seenland. Doch die Stadt, die am gleichnamigen See liegt, hat mehr zu bieten als nur Wasser und einen neu gebauten Hafen. Zum Beispiel den historischen Stadtkern mit dem mittelalterlichen Schloss und der dazugehörigen Festung.

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Was gibt es hier zu sehen?

Wer mit dem Zug angereist ist, sieht schon im Innern des Bahnhofsgebäudes, dass Senftenberg eine Stadt mit viel Wasser ist. Ein großes Gemälde am Ausgang begrüßt die Gäste in "Senftenberg am See". Eigentlich ist es eine ganze Seenlandschaft, die hier beginnt - ein kleines Meer inmitten der Lausitz. Doch nach dem Verlassen des Empfangsgebäudes gelangen Besucherinnen und Besucher erst mal unweigerlich in die Bahnhofstraße. Nicht zu übersehen ist dabei die maritim angehauchte Ausschilderung: Blaue Würfel auf der Straße mit stilisiertem Segelboot weisen den Weg durch die Altstadt zum 2013 angelegten Stadthafen.

Ganz in der Nähe der Bahnhofstraße befindet sich außerdem die Neue Bühne Senftenberg. Das Theater mit der schlichten grauen Fassade hat sich in den vergangenen Jahren mit seinen innovativen Inszenierungen auch überregional unter Theaterfreunden einen Namen gemacht. Der weitere Fußweg über die Bahnhofstraße führt geradewegs zur historischen Altstadt. Auf dem Marktplatz lässt sich noch auf sächsischen Spuren wandeln. Das verrät die dort stehende, rekonstruierte sächsische Postmeilensäule aus dem 18. Jahrhundert. Das Original der Säule befindet sich im Schlossmuseum. 

Südlich des Altstadtrings, dem Steindamm, liegt der Schlosspark mit der mittelalterlichen Festung. Ein effektvoll beleuchteter kleiner Tunnel führt unter dem Erdwall hindurch ins Innere des Gebäudes. In der dortigen Dauerausstellung "Sachsens Festung in Brandenburg!" im Untergeschoss erfährt man, dass die ursprünglich slawische Burg zunächst im 14. Jahrhundert zum Renaissanceschloss und später im 17. Jahrhundert zum Festungsposten ausgebaut wurde, der Dresden vor Preußens Übergriffen schützen sollte. 1815 fielen dann weite Teile Nordsachsens an Brandenburg, so auch die Stadt Senftenberg. In der Ära Preußens wurde die Anlage dann vielfältig genutzt: mal als Gericht, als Schule und schließlich als Museum. Bis heute ist die Anlage vollständig erhalten und komplett von einem Erdwall umgeben, was deutschlandweit einmalig ist.

Und wer noch mehr über die Geschichte der Lausitz erfahren möchte, muss sich in die Tiefen des Schlosses begeben. Hier im Untergeschoss gibt es neben einem nachgebildeten unterirdischen Bergbaustollen das Modell von einer sorbischen Bauernstube zu sehen. Dabei können Besucher vielfältige Einblicke in die von sorbischen Traditionen geprägte Kultur der Lausitz bekommen und gleichzeitig erfahren, wie die Bewohner hier in den vergangenen Jahrhunderten gelebt haben. 

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Schloss Senftenberg Schloss Senftenberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Was kann man hier sonst noch unternehmen?

Von der Festung aus und weiter durch den Schlossgarten sowie über den Fluss Schwarze Elster sind es nur wenige 100 Meter bis zum Senftenberger See, der bereits 1973 als erster Tagebausee geflutet worden ist und heute zu den beliebtesten Badeseen in Brandenburg zählt. Seit wenigen Jahren existiert dort zudem ein kleiner Stadthafen mit Bootsanlegern und einer Seebrücke, die 80 Meter weit aufs Wasser ragt. Ganz in der Nähe können außerdem Fahrräder sowie Boote für eine Tour über den See und durch den Koschener Kanal gemietet werden. Aber auch die Uferpromenade selbst lädt zu einem Spaziergang ein. 

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Stadthafen Senftenberg Stadthafen Senftenberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Das sollten Sie nicht verpassen!

Einen faszinierenden Ausblick auf das Lausitzer Seenland hat man von der so genannten Landmarke. Diese ist von Senftenberg bequem mit dem Fahrrad zu erreichen. Vom 30 Meter hohen Aussichtsturm "Rostiger Nagel" aus Stahl, der mit einer rostigen Patina überzogen ist, können Besucher aus einer einmaligen Perspektive weite Teile der "Lausitzer Badewanne" überblicken. Mit seiner futuristischen Architektur, zählt der Turm am Sornoer Kanal schon jetzt zu den Besonderheiten des Lausitzer Seenlandes.

Wer noch mehr Zeit hat, sollte ebenso der Gartenstadt Marga, der Jugendstil-Werkssiedlung des frühen 20. Jahrhunderts, einen Besuch abstatten. Sie liegt im Ortsteil Brieske und zählt zu den ältesten ihrer Art in Deutschland. Charakteristisch ist ihr kreisförmiger Grundriss mit den insgesamt 78 Häusern und 15 verschiedenen Hausstilen.

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Landmarke Rostiger Nagel am Sedlitzer See Landmarke Rostiger Nagel am Sedlitzer See, Foto: TMB-Fotoarchiv/Rainer Weisflog

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