• Altmarkt in Cottbus, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

    Cottbus - Ihr Reise- und Ausflugsplaner

    Möchten Sie eine Reise oder Ausflug nach Cottbus planen? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen & Reiseangebote.

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    Ort: Cottbus

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Cottbus - Grüne Metropole der Lausitz mit viel Kultur
Was ist hier besonders?

Cottbus ist eine der grünsten Städte in Deutschland. Weitläufige Parks wie der Spreeauen-, Käthe-Kollwitz- oder Branitzer Park bilden eine grüne Perlenkette entlang der Spree. Die Lausitzmetropole kann nicht nur mit zwei Pyramiden aufwarten, sondern ist ebenso eine Stadt der Kunst und Kultur. Theater und Kino haben ihr Zuhause in markanten Jugendstilgebäuden und in einem ehemaligen Dieselkraftwerk wird moderne Kunst präsentiert. 

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Was gibt es hier zu sehen?

Wer Cottbus besucht, stößt zunächst auf ein Kuriosum: Überall in der Stadt begegnen einem zweisprachige Straßenschilder und Ortsnamen. Das ist kein Zufall, denn in in der Lausitz wird noch heute die Tradition der Sorben gelebt. Und auf sorbisch heißt Cottbus "Chóśebuz".

In der historischen Innenstadt lässt es sich über den liebevoll rekonstruierten Altmarkt flanieren und in einem romantisches Straßencafé die prächtige Kulisse aus Bürgerhäusern und barocken Giebelfassaden unter dem dominanten Turm der Oberkirche St. Nikolai zu genießen. 

Cottbus hat auch eine besondere cineastische Seite. Und damit ist nicht das einmal im Jahr stattfindende Festival des Osteuropäischen Films gemeint, sondern der "Weltspiegel". Es handelt sich um das älteste Filmtheater Brandenburgs und zweitälteste in Deutschland, das bis heute in Betrieb ist. Das vor wenigen Jahren frisch sanierte Jugendstilkino ist ein Kleinod in Sachen Architektur und machte sogar Schlagzeilen in Design-Magazinen in den USA.

Ebenfalls außergewöhnlich ist das dkw-Museum, das in einem ehemaligen Dieselkraftwerk untergebracht ist. Die Symbiose von alter und neuer Architektur zieht zahllose Kunstbegeisterte in die Lausitzstadt. Hier, zwischen Amtsteich und Spree, lassen sich Malerei, Skulpturen und Fotografien bestaunen. Die Sammlung in dem umgebauten Klinkerbau aus den 1920er-Jahren umfasst insgesamt mehr als 30.000 Kunstwerke, darunter auch Plakatkunst.

Das ehemalige Zuchthaus an der Bautzener Straße, das am südlichen Rand des Stadtzentrums liegt, ist heute eine Gedenkstätte und wird unter anderem für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Zu DDR-Zeiten waren hier rund 20.000 politische Häftlinge inhaftiert. Die Dauerausstellung "Karierte Wolken - politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933 - 1989" wurde konzeptionell und inhaltlich unter starker Beteiligung ehemaliger Häftlinge gestaltet. 

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Das dkw. Kunstmuseum im Dieselkraftwerk in Cottbus Das dkw. Kunstmuseum im Dieselkraftwerk in Cottbus, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Was kann man hier sonst noch unternehmen?

Der Branitzer Park ist ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie. Die grüne Oase inmitten der Stadt ist nur wenige Kilometer vom Spreewald entfernt und zählt zu den schönsten Gartenlandschaften Europas. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Alles ist vom berühmten Gartengestalters und Weltenbummlers Fürst Hermann von Pückler-Muskau Fürsten gestaltet worden und will von neugierigen Besuchern entdeckt werden. Angefangen von reizvollen Blickachsen über den Rosenhügel, der zum Picknicken einlädt, über den Blumen-, Schilf- und Pyramidensee, auf dem sogar Gondelfahrten möglich sind bis hin zu den beiden berühmten Pyramiden. In der Seepyramide  liegt das Grab des Fürsten. Und wer noch tiefer in seine phantastische Welt eintauchen möchte, sollte die Ausstellung im Schloss Branitz besuchen, wo er bis zu seinem Tod gelebt hat.

Ein lohnendes Ausflugsziel für Familien mit Kindern ist der Tierpark Cottbus. In herrlicher Parklandschaft sind hier 1.200 Tier und 170 verschiedene Arten zu sehen. Darunter Elefanten, Leoparden, Luchse und Nasenbären, verschiedene Affen, Zebras, Antilopen, Tapire, Strauße und eine Fülle von Stelz- und Wasservögeln.

Die interessante und ebene Region um Cottbus macht die Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt für Radtouristen. Fünf Fernradwege kreuzen sich hier, die Tour Brandenburg, der Fürst-Pückler-Radweg, die Niederlausitzer Bergbautour, der Gurkenradweg und der Spree-Radweg. Lohnenswert sind Ausflüge entlang der Spree in den nahen Spreewald oder ins neu entstehende Lausitzer Seenland, an der man noch die Stahlgiganten der Tagebauförderbrücken sehen kann, die einst die neuen Seen geschaffen haben.

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Pyramide im Park Branitz Pyramide im Park Branitz, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Wohin am Abend?

Kulturliebhaber sollten unbedingt eine Vorstellung im Staatstheater Cottbus besuchen. Das Haus ist ein besonderes Juwel. Seine mehr als 2.000 Lampen geben der Spielstätte ein ganz besonderes Flair und machen es damit zum "schönsten Jugendstiltheater Europas". Hier sind alle vier Sparten vertreten: Schauspiel, Musiktheater, Orchester und Ballett. Eine Führung durch das Gebäude vermittelt einen Eindruck von dieser einzigartigen Atmosphäre.

Neben Museen und Parks lebt in Cottbus auch die Subkultur. Die Stadt mit ihren rund 100.000 Einwohnern kann außerdem mit zahlreichen Gaststätten, Restaurants und Bars auftrumpfen. So gibt es hier ebenso gute Clubs, was viele nicht wissen. Zum Beispiel die "Galerie Fango", das "Haus 23" - ein ehemaliges Arbeiterhaus mit zahlreichen Ausstellungen und schönem Innenhof zum Sitzen sowie das "Scandale" oder der "Seitensprung". 

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Staatstheater Cottbus Staatstheater Cottbus, Foto: TMB-Fotoarchiv/Boldt

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