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  • Marktplatz in Bad Liebenwerda, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Marktplatz in Bad Liebenwerda, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

    Bad Liebenwerda - Ihr Reise- und Ausflugsplaner

    Möchten Sie eine Reise oder Ausflug nach Bad Liebenwerda planen? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen & Reiseangebote.

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    Ort: Bad Liebenwerda

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Bad Liebenwerda - In der Kurstadt im Elbe-Elster-Land sind die Puppen los Was ist hier besonders?

Schon seit 1905 wird in Liebenwerda gekurt, aber erst seit 1925 darf sich die Stadt im Elbe-Elster-Land offiziell "Bad" Liebenwerda nennen. Der staatlich anerkannte Kurort an der Schwarzen Elster bietet neben viel guter Luft heute zusätzlich eine moderne Klinik für Orthopädie und Rheumatologie, in der an die Tradition des Eisenmoorbades angeknüpft wird. Erholung finden Besucher außerdem in der Lausitztherme Wonnemar. Unter einem Dach sorgen das Spaß- und Sportbad sowie die Therme mit Saunawelt für Abwechslung und Wohlbefinden. Die Stadt im Süden von Brandenburg gilt zudem als das Tor zum Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, die besonders im Spätsommer einen Besuch wert ist, wenn die Heide in Zartrosa bis Dunkelviolett leuchtet.

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Was gibt es hier zu sehen?

Vom Bahnhof aus gelangen Sie zu Fuß in rund zehn Minuten in die historische Innenstadt. Der Weg führt dabei über die Schwarze Elster und anschließend durch den Kurpark mit dem Kneipp-Brunnen sowie der Orchestermuschel, in der an Sonntagen Konzerte zu hören sind. Über eine Fläche von rund 25 Hektar erstreckt sich der Kurpark, in dem mächtige Eichen stehen, die bis zu 600 Jahre alt sind. Zum Kurpark gehören zudem weitere Flächen wie der "Otto Kloss Garten" und der "Park der Sinne" mit seinen naturbelassenen Teichen.

Nur wenige Meter weiter steht das Wahrzeichen der Stadt: der Lubwartturm. Der mittelalterliche Bergfried aus rotem Backstein misst eine Höhe von 31,5 Metern. Wer etwas Höhenluft schnuppern möchte, muss insgesamt 122 Stufen erklimmen. Am Ende des Aufstiegs werden Besucher dafür mit einer grandiosen Aussicht über die Stadt belohnt. Von hier oben streift der Blick unwillkürlich auf ein weiteres hervorstehendes Bauwerk in der Stadt - die 1490 im gotischen Stil errichtete St.-Nikolai-Kirche. Im Jahr 1544 predigte hier übrigens auch der Reformator Martin Luther.

Wieder unten angekommen, geht es weiter zum Roßmarkt, wo sich das eigentliche Zentrum der Stadt mit der kursächsischen Postmeilensäule, Rathaus, Marktplatz und dem Barbara-Brunnen befindet. Mit dem Brunnen, der das Hirtenmädchen Barbara zeigt, hat es allerdings etwas ganz Besonderes auf sich: Das in Bronze gegossene Mädchen schaut mit einem etwas verträumten Blick auf das Wasser, das aus den beiden Fischen in das Brunnenbecken rinnt. Der Sage nach soll Barbara einst viele pestkranke Menschen mit ihrem Wasser geheilt haben.

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Lubwartturm Bad Liebenwerda Lubwartturm Bad Liebenwerda, Foto: TMB/Andreas Franke

Was kann man hier sonst noch unternehmen?

Wasserratten sollten die Lausitztherme Wonnemar besuchen. In dem 1.000 Quadratmeter großen Schwimmbad mit Rutschenturm, Whirlpool und Strömungskanal kommen insbesondere Familien auf ihre Kosten. Darüber hinaus gibt es hier das 34 Grad Celsius warme und meersalzhaltige Thalassobecken mit großzügigen Sprudelliegen. Außerdem sorgt ein Kneipp-Tretbecken für sanfte Fußmassage.

Im Ortsteil Maasdorf kommen im Elster-Natoureum Freunde von Gartenbahnen voll auf ihre Kosten. In dieser Miniaturwelt fühlen sich nicht nur die kleinen Besucher ganz groß. Auch Erwachsene können hier im Erlebnisgarten auf engstem Raum die Sehenswürdigkeiten des Elbe-Elster-Landes hautnah erleben.

Wen es lieber in die Umgebung von Bad Liebenwerda zieht, sollte den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft besuchen. Hier versteckt sich ein wahrer Naturschatz. Höhepunkt ist jedes Jahr die im August purpurn blühende Heide. Idealerweise lässt sich der Naturpark mit seinen Moorlandschaften und Streuobstwiesen am besten mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden.

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Therme Wonnemar Bad Liebenwerda Therme Wonnemar Bad Liebenwerda, Foto: Wonnemar Bad Liebenwerda

Das sollten Sie nicht verpassen!

Als noch im 18. Jahrhundert Schausteller auf den Jahrmärkten ihr Publikum begeistert hatten, gehörte meist auch eine Marionettenbühne dazu. Und die Aufführungen dort faszinierten nicht nur Kinder, sondern ebenso Erwachsene. Wer in diese Welt der Puppen eintauchen möchte, ist in Bad Liebenwerda genau richtig. Denn hier ist das Mitteldeutsche Wandermarionetten-Theatermuseum zu Hause. Die kunstvoll gefertigten Figuren an dünnen Fäden sind die Stars in der Dauerausstellung im Lubwartturm.

Das Elbe-Elster-Land im Südwesten Brandenburgs gilt als die Wiege des sächsischen Wandermarionetten-Theaters. Im 18. Jahrhundert zogen jedes Jahr zwischen Frühjahr und Herbst von hier aus Puppenspieler mit ihren Wohn- und Packwagen von Dorf zu Dorf. Sie brachten Kultur in die kleinen Orte und führten unter anderem Faust, aber auch verschiedene Sagenstoffe auf. Mit ihrem Spiel begeisterten sie nicht nur auf Jahrmärkten, sondern auch auf den Bühnen der Gasthöfe. An diese alte Tradition erinnert auch das Internationale Puppentheater-Festival, das jedes Jahr Mitte September an verschiedenen Orten im Elbe-Elster-Land stattfindet.

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Wandermarionettentheater Wandermarionettentheater

Wie komme ich dort hin?

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