• Strausberg am Straussee, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

    Strausberg - Ihr Reise- und Ausflugsplaner

    Möchten Sie eine Reise oder Ausflug nach Strausberg planen? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen & Reiseangebote.

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    Ort: Strausberg

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Strausberg - Die grüne Stadt am Straussee
Was ist hier besonders?

Strausberg erstreckt sich an den Ufern des Straussees und liegt eingebettet in eine wald- und seenreiche Umgebung unmittelbar vor den Toren des Naturparks Märkische Schweiz. Sehenswert sind die restaurierte Altstadt mit ihrer mittelalterlichen Stadtmauer und der Marienkirche sowie Europas einzige Fähre mit elektrischer Oberleitung. Ausflügler finden ein dichtes Netz von Wander-, Rad- und Reitwegen. Im Sommer laden Badeseen sowie ein Freibad zu einer Erfrischung am und im Wasser ein.

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Was gibt es hier zu sehen?

Die meisten Sehenswürdigkeiten sind in der Altstadt in Höhe des Straussees zu finden. Die im 14. Jahrhundert vollendete Stadtmauer aus Feldsteinen ist bis heute gut erhalten und beeindruckt mit ihrer rund 1.700 Metern Länge und einer Höhe von bis zu 6 Metern. 24 Wiekhäuser dienten einst der Verteidigung.

Entlang an wunderschön sanierten Häusern geht es zur St. Marienkirche. Um 1250 erbaut, ist die frühgotische Pfeilerbasilika das einzige Gebäude, das aus der Entstehungszeit Strausbergs übrig geblieben ist. Sehenswert sind die Gewölbemalereien von 1448, der Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert sowie die Orgel von 1773. Von hier ist es nicht weit bis zum Fischerkietz und der Kietzer Pforte. Ursprünglich lebten in diesem ältesten Wohngebiet der Stadt am Ostufer des Straussees keine Fischer, sondern Bauern, die um 1225 als Bauhelfer für eine neue Burg am Seeufer angeheuert worden waren. Ganz in der Nähe liegt der Marktplatz mit dem 1819 im klassizistischen Stil erbauten Alten Stadthaus. Früher diente das Gebäude als Rathaus. Heute ist dort die Bibliothek und das Standesamt untergebracht.

Am Straussee befindet sich er Liegeplatz eines besonderen technischen Denkmals, einer einzigartigen Personenseilfähre, die ihren Strom über eine Oberleitung bezieht, die einmal quer über den Straussee gespannt ist. Innerhalb von sieben Minuten legt sie die 350 Meter lange Verbindung zum gegenüberliegenden Waldstück "Jenseits des Sees" zurück. Die Fähre ist das ganze Jahr über in Betrieb, sogar im Winter, falls der See nicht komplett zugefroren ist. Direkt am See liegt auch das Strandbad, das es bereits seit 1925 gibt: mit Strand, Liegewiese, Fünf-Meter-Sprungturm und einer Rutsche. Die im Volksmund mal "Freibad", "Seebad" oder schlicht "Badeanstalt" genannte städtische Seebadeanstalt zeigt sich bis heute wie damals im Charme der zwanziger Jahre. Wem der Sprung ins erfrischende Nass jedoch als zu gewagt erscheint, kann sich an dem angrenzenden Ruderboot- und Tretboothafen ein passendes Gefährt ausleihen und die Stadt vom Wasser aus erkunden.

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Strausberg mit Strausee Strausberg mit Strausee, Foto: TMB/Matthias Schäfer

Was kann man hier sonst noch unternehmen?

Wer noch mehr Geschichtliches über Strausberg erfahren möchte, besucht am besten das Heimatmuseum der Stadt. Das Museum beherbergt eine repräsentative Sammlung zur Kultur und Lebensweise der Stadtbevölkerung mit Exponaten vom 18. Jahrhundert bis zur DDR-Zeit. Der Eintritt ist übrigens frei.

Vom Straussee aus laden angelegte Wanderwege, wie der rund neun Kilometer lange Seesichtenweg zum Spazieren ein, der einmal um den gesamten See führt. Wer hier entlang läuft, kann zu jeder Jahreszeit zwischen den Bäumen am Ufer immer wieder faszinierende Blicke auf die charakteristische Silhouette der Stadt werfen. Die wichtigsten Blickpunkte wurden durch Schautafeln ergänzt, die Hintergründe zur Geschichte und Gegenwart der Stadt Strausberg vermitteln.

Strausberg hat außerdem einen eigenen Kletterwald zu bieten. Zwölf verschiedene Parcours mit einer Gesamtlänge von 2,7 Kilometern warten darauf, von Besuchern entdeckt zu werden. Darüber hinaus gibt es bis zu 100 Meter lange Seilrutschen.

Und noch etwas ist besonders hier: Denn Strausberg ist auch über den Luftweg erreichbar. Seit 1927 wird hier Flugplatzgeschichte geschrieben. Die überwiegende Zeit wurde er militärisch genutzt. Seit 1992 dient der Flugplatz der gewerblichen Luftfahrt, dem Geschäftsverkehr, der fliegerischen Ausbildung sowie dem Luftsport. 2008 wurde hier zudem ein kleines Museum eingeweiht, das sich mit der Strausberger Flugplatzgeschichte beschäftigt.

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, erkundet von hier über die Zubringerroute ZR1 und ab Rehfelde auf dem Europaradweg R1 den einzigartigen Naturpark Märkische Schweiz oder fährt ab dem Bahnhof Strausberg-Nord in nordöstlicher Richtung über die Tour Brandenburg durch die Märkische Schweiz.

Für Wanderer, die sich in Richtung Naturpark Märkische Schweiz auf den Weg machen möchten, empfiehlt sich die ca. 40 Kilometer lange Oberbarnimer Feldsteinroute. Die Rundtour führt auf den Spuren der letzten Eiszeit durch die malerischen Dörfer der Region. Viele Dorfkirchen, Höfe und Scheunen wurden hier mit Feldsteinen errichtet. 

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Straussee mit Blick auf Strausberg Straussee mit Blick auf Strausberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Schäfer

Das sollten Sie nicht verpassen…

Nicht weit von Strausberg, in Garzau, befindet sich sogar eine richtige Pyramide ganz aus Feldsteinen. Mitten in einem ehemaligen Landschaftspark thront Deutschlands größte Feldsteinpyramide auf einem Hügel, umgeben von hohen Kiefern. Graf Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau ließ sie 1764 errichten. Er war Offizier der preußischen Armee sowie Kartograph und plante sie damals als Begräbnisstätte. Das Innere war zu seiner Zeit mit Skulpturen und Wandmalereien geschmückt.

Über die Jahrhunderte allerdings verfiel der Park, nur das Portal der Pyramide wurde gerettet und 1815 an die St. Marienkirche ins nahe gelegene Strausberg versetzt. Sie diente 2008 als Vorbild für die Kopie des Portals in Garzau. Bereits acht Jahre zuvor hatte sich ein Förderverein gegründet, der innerhalb von zehn Jahren dieses ungewöhnliche Bauwerk an gleicher Stelle wieder aufbaute.

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Sommersonne auf der Feldsteinpyramide in Garzau Sommersonne auf der Feldsteinpyramide in Garzau, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Schäfer

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