• Neuruppin, Foto: Tourismusverband Ruppiner Seenland e.V./Robert Schenk Neuruppin, Foto: Tourismusverband Ruppiner Seenland e.V./Robert Schenk

    Neuruppin - Ihr Reise- und Ausflugsplaner

    Möchten Sie eine Reise oder Ausflug nach Neuruppin planen? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen & Reiseangebote.

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    Ort: Neuruppin

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Neuruppin - Fontane, Schinkel und heißes Thermalwasser Was ist hier besonders?

Neuruppin ist eine echte Perle Brandenburgs. Von der Uferpromenade schweift der Blick weit über den schier endlosen Ruppiner See. Die historische Altstadt, ein zweihundert Jahre altes Gesamtkunstwerk des Frühklassizismus, macht den Geburtsort Theodor Fontanes und Karl-Friedrich Schinkels zum Musterbeispiel preußischer Baukunst. Lange und breite Straßen mit stattlichen Plätzen bestimmen das Bild. Mit dem neuen Anbau des Museums Neuruppin wurde ein weiterer städtebaulicher Akzent gesetzt.

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Was gibt es hier zu sehen?

Der Bürger-Bahnhof am Rheinsberger Tor ist der zentrale Anlaufpunkt. Von hier aus werden Besucher von den Mitarbeitern des Tourismus-Service nach ihrer Ankunft gleich in Richtung Stadtmauer und Wallgraben gelotst, zum grünen Gürtel der Fontane-Stadt - mit Bäumen, Sträuchern und Wegen, die zum Promenieren einladen. Wer auf dem Wallgraben Kurs hält, erreicht nach rund zwanzig Minuten den Tempelgarten. Es ist exotischer Park mit barocken Sandsteinputten. Kronprinz Friedrich hatte sich während seiner Zeit als Regimentskommandeur diesen Garten geschaffen. Sein Freund Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtete 1735 mit dem Apollotempel hier sein erstes Bauwerk. Ein Rundtempel war zu jener Zeit einmalig in Europa. Der Tempelgarten ist einer von drei friderizianischen Tempelgärten im Land Brandenburg. Darüber hinaus bekannt sind Park Sanssouci in Potsdam und der Schlosspark Rheinsberg.

Gleich hinter dem Tempelgarten liegt der neue Anbau des Museums Neuruppin, der ein Bindeglied zwischen dem Tempelgarten und dem Museum schafft. Eine Dauerausstellung präsentiert die Geschichte der Neuruppins sowie die Ur- und Frühgeschichte im Ruppiner Seenland, auch die berühmten Neuruppiner Bilderbogen werden hier gezeigt.

Für Fontane-Liebhaber ist das Museum geradezu ein Schatzkästchen. Schließlich hatte der Dichter und Wanderer einen ganz besonderen Blick auf seine märkische Heimat. An 20 Tonstationen können die Besucher passend zu den Ausstellungsstücken Zitaten aus Fontanes "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" lauschen. Wer sich selbst ein Bild von Fontanes Geburtshaus machen möchte, erreicht das Gebäude vom Museum aus zu Fuß in rund fünf Minuten. Es steht an der Karl-Marx-Straße 84, wo sich heute eine Apotheke befindet.

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Blick auf die Siechenhauskapelle in Neuruppin Blick auf die Siechenhauskapelle in Neuruppin, Foto: Up Hus Idyll

Was kann man hier sonst noch unternehmen?

Im mittelalterlichen Teil der Stadt an der Siechenhausstraße befindet sich auch das Up Hus. Es handelt sich dabei um das älteste Fachwerkgebäude, das während des verheerenden Brandes Ende des 18. Jahrhunderts unversehrt geblieben ist. Heute wird es als Hotel und Restaurant genutzt. Das Besondere an dem Ensemble ist die direkt gegenüberliegende Siechenhauskapelle - ein spätgotisches Kleinod, in dem unter anderem die Rezeption für das Hotel Up-Hus-Idyll untergebracht ist. Heutzutage ist die ehemalige Kapelle ein Mehrzweckraum, der für Ausstellungen, als Standesamt sowie als Konzertsaal genutzt wird. 

Nicht weit entfernt von hier liegt die Uferpromenade. Von hier aus stechen die Freizeitkapitäne oder die Schiffe der Fahrgastschifffahrt in den Ruppiner See - zum Beispiel nach Boltenmühle, dem Herz der Ruppiner Schweiz. Die Tour dorthin eignet sich aber auch genauso gut für Wasserwanderer per Kanu oder über Land mit dem Fahrrad. Aber Besucher können auch einfach nur auf der Promenade entlang spazieren und den Blick auf die 17 Meter hohe Edelstahlfigur "Parzival" des Künstlers Matthias Zágon Hohl-Stein genießen.

Direkt am Ufer liegt auch die Klosterkirche St. Trinitatis. Mit ihren Doppeltürmen ist sie das Wahrzeichen der Stadt. Einst war sie der Mittelpunkt des 1246 von Pater Wichmann gegründeten Dominikanerklosters. Die beiden rund 63 Meter hohen Türme kamen aber erst 1907 dazu. Ein weiterer imposanter Kirchenbau ist im klassizistischen Teil von Neuruppin zu finden: die Pfarrkirche St. Marien auf dem Kirchplatz. Das einstige Gotteshaus ist heute jedoch ein Kultur- und Kongresszentrum. Hier ist auch eine Dauerausstellung untergebracht, die sich mit dem großen Stadtbrand von 1787 und dem anschließenden Wiederaufbau beschäftigt.

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Neuanbau des Museums Neuruppin mit Rundtempel Neuanbau des Museums Neuruppin mit Rundtempel, Foto: Museum Neuruppin/Museum Neuruppin

Wohin am Abend?

Wer sich von dem erlebnisreichen Rundgang durch die Stadt erholen möchte, findet am Abend garantiert Entspannung in der nahe gelegenen Fontane Therme. Hier schweben warme Dämpfe über der Wasseroberfläche. Gleichzeitig ist der Körper von wohltuend 34 Grad warmem Thermalwasser umspült. Und dabei schweift der Blick in die Ferne über den Ruppiner See. Das Resort Mark Brandenburg mit der Fontane Therme ist mit seiner direkten Lage am Ufer der ideale Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

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Die Fontane-Therme im Resort Mark Brandenburg Die Fontane-Therme im Resort Mark Brandenburg, Foto: TMB-Fotoarchiv/P. Stuening

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