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  • Entspannung im Naturpark Uckermärkische Seen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Hendrik Silbermann Entspannung im Naturpark Uckermärkische Seen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Hendrik Silbermann

    Naturpark Uckermärkische Seen - Reise- und Ausflugsplaner

    Möchten Sie einen Urlaub oder Ausflug im Naturpark Uckermärkische Seen planen? Wir geben Ihnen Tipps zu Rad- und Wandertouren, Essen & Trinken und Unterkünften.

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    Ort: Lychen

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Naturpark Uckermärkische Seen Was ist hier besonders?

Der Naturpark Uckermärkische Seen liegt inmitten der wasserreichen, sanft gewellten Uckermark und gehört zu den reizvollsten Landschaften im Nordosten Brandenburgs. Als eiszeitliches Erbe sind für diese Region die vielen Rinnenseen, Sölle und Moore und bis zu 120 Meter hohe Endmoränenrücken typisch. Die Hälfte des Naturparks nehmen Wälder ein. Umrahmt wird das Gebiet von den Städten Prenzlau, Fürstenberg/Havel, Zehdenick und Templin.

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Naturpark Uckermärkische Seen Naturpark Uckermärkische Seen, Foto: Gert Klinger

Was gibt es hier zu sehen?

Eingebettet zwischen Wäldern, Wiesen und Feldern liegen die 300 Seen des Naturparks. An und in den Seen brüten die Grosse Rohrdommel, Krick-, Knäk- und Schellente. Eine Seltenheit ist das Vorkommen der Europäischen Sumpfschildkröte und des Edelkrebses. Fast überall im Naturpark ist inzwischen wieder der bundesweit vom Aussterben bedrohte Fischotter anzutreffen. Durch den Strukturreichtum der Landschaft finden eine Reihe gefährdeter Arten wie Biber, See- und Schreiadler sowie der Schwarzstorch ihr Zuhause. Wappentier ist der Fischadler, der hier mit 30 Brutpaaren in der höchsten Dichte in Deutschland brütet. Sehenswert ist vor allem auch das Schutzgebiet um den Küstriner Bach. Wegen der hohen Fließgeschwindigkeit und guten Wasserqualität hat sich hier eine spezialisierte Bachfauna entwickelt, an den Ufern kann man auf den Eisvogel und die Gebirgsstelze treffen.

Naturnahe Wälder mit Rot- und Hainbuchen, Eiche und Ahorn wachsen im Norden, den Süden dominieren pilzreiche Kiefernforste. Viele der alten Feldwege werden von Apfelbäumen gesäumt. Bemerkenswert daran ist die Artenvielfalt mit einigen hundert verschiedenen Apfelsorten.

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Wanderweg Kleiner Boitzenburger im Naturpark Uckermärkische Seen Wanderweg Kleiner Boitzenburger im Naturpark Uckermärkische Seen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Heidi Walter

Den Naturpark erleben

Der Naturpark bietet herrliche Rad- und Wanderrouten sowie mehr als 100 km Wasserwanderwege. Mit dem Kanu kann man den Naturpark auf der ausgiebigen Rundtour Naturpark Uckermärkische Seen hervorragend erkunden. Mitten durch den Naturpark führt auch der Radweg Spur der Steine von Templin über Boitzenburg und Fürstenwerda nach Warbende entlang kulturhistorischer Bauten der Backsteingotik und alter Feldsteinbauten.

Das Wirken des großen Gartenarchitekten und Landschaftsgestalters des 19. Jahrhunderts, Peter Joseph Lenné, ist noch heute in der nordöstlichen Region des Naturparks zu bewundern - vor allem in Boitzenburg, aber auch in Kröchlendorff, Arendsee und Warbende. Schloss Boitzenburg ist von einem schönen Landschaftspark umgeben, den Lenné um 1840 angelegt hat. 

In der Flößerstadt Lychen befindet sich in Sichtweite des Zenssees das Besucherzentrum des Naturparks. Die dortige Ausstellung gibt spannende Informationen zur geologischen Entstehung, zur Besiedlungsgeschichte und zur aktuellen Landschaftssituation. In Lychen lohnt sich auch der Besuch des Flößereimuseums.

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Kanutour im Naturpark Uckermärkische Seen Kanutour im Naturpark Uckermärkische Seen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke

Wie komme ich dort hin?

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