• Ziegenherde im Heidekraut, Foto: TMB-Fotoarchiv/Hendrik Silbermann

    Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft - Reise & Ausflugsplaner

    Möchten Sie einen Urlaub oder Ausflug im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft planen? Wir geben Ihnen Tipps zu Rad- und Wandertouren, Essen & Trinken und Unterkünften.

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    Ort: Bad Liebenwerda

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Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
Was ist hier besonders?

Im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, Brandenburgs südlichstem Großschutzgebiet, wurden durch den Braunkohleabbau in den letzten hundert Jahren Kulturlandschaften von teilweise bizarrem Aussehen geschaffen. An vielen Orten entstanden wertvolle Lebensräume aus zweiter Hand für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. Tagebaurestlöcher wurden geflutet und haben sich inzwischen zu attraktiven Badeseen gewandelt.

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Heide im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Heide im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, Foto: Archiv Naturparkverwaltung Niederlausitzer Heidelandschaft

Was ist hier zu sehen?

Ende August verwandelt die Heideblüte die Landschaft in einen lila Blütenteppich. Die offenen Heideflächen sind der Lebensraum von Arten wie Heidelerche, Wiedehopf und Kiesbankgrashüpfer, die auf diesen Biotoptyp spezialisiert sind.

Herzstück des Naturparks ist das Naturschutzgebiet "Forsthaus Prösa" mit großen zusammenhängenden Wald- und weiten Heideflächen. Hier wurde ein Pilotprojekt zur Wiederansiedlung des Auerhuhns, das Wappentier des Naturparks, gestartet.

Bei Döllingen und Hohenleipisch befindet sich Brandenburgs größtes Streuobstgebiet, das besonders im Frühling zur Zeit der Baumblüte eine Attraktion darstellt. Auf dem drei Hektar großen Gelände des Pomologischen Schau- und Lehrgarten Döllingen wachsen über 400 verschiedene Obstgehölze. Die Vielfalt an altbewährten und lokalen Obstsorten ist einzigartig.

Im Naturschutzgebiet "Der Loben" finden sich die für Moore typischen Tier- und Pflanzenarten, Kraniche nutzen das Moorgebiet als bevorzugtes Brutrevier. Wanderer treffen auf eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wiesen, Kiefern- und Mischwäldern, offenen Wasserflächen und Sumpfgebieten.

Ein weiteres Naturschutzgebiet, die Bergbaufolgelandschaft Grünhaus, hat sich inzwischen zu einem wahren Vogelparadies entwickelt. Hier können zahlreiche Rote-Liste-Arten wie zum Beispiel Brachpieper und Wiedehopf beobachtet werden.

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Pomologischer Schaugarten Döllingen Pomologischer Schaugarten Döllingen, Foto: TMB/Andrea Opitz

Den Naturpark erleben

Besonders gut zu entdecken ist der Naturpark auf den zahlreichen ausgebauten Radrouten. Auf der 70 km langen Naturpark-Tour kann man die vielfältige Landschaft mit ihren ausgedehnten Heideflächen, Traubeneichenwäldern, Streuobstwiesen, Mooren und Teichen entdecken. Die Rundtour startet und endet in der Kurstadt Bad Liebenwerda, wo sich auch das Naturparkhaus befindet. Ein "violettes Wunder" erleben Radler, wenn im Spätsommer die Heide blüht. Zu empfehlen ist die Heidetour mit Start und Ziel in Plessa, über Döllingen, Hohenleipisch, Oppelhain und Grünewalde. Dabei kann man auch Bekanntschaft mit den hier weidenden Heidschnucken machen. Vogelfreunden ist der Storchenweg ab dem Grünewalder Lauch zu empfehlen. Hier bekommt man nicht nur Storchenhorste zu sehen. Entlang der Strecke finden sich auch Informationstafeln, die über Lebensräume, Flugtechniken und Reisezeiten des Storchs informieren.

Das Badegewässer des Grünewalder Lauches, in dem vor etwa einem Vierteljahrhundert noch Kohle gefördert wurde, ist heute mit 6 Kilometer Strandlänge und 100 Hektar Badefläche gegenwärtig der größte See im Naturpark. Einen weiteren reizvollen Badesee finden Besucher im Naherholungsgebiet Zeischa. Wasserwanderer kommen bei Touren auf der Schwarzen Elster auf ihre Kosten.

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Radtour im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft Radtour im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Schäfer

Wie komme ich dort hin?

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