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  • Auenlandschaft im Nationalpark Unteres Odertal Auenlandschaft im Nationalpark Unteres Odertal

    Nationalpark Unteres Odertal - Ihr Reise- und Ausflugsplaner

    Möchten Sie einen Urlaub oder Ausflug im Nationalpark Unteres Odertal planen? Wir geben Ihnen Tipps zu Rad- und Wandertouren, Essen & Trinken und Unterkünften.

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    Ort: Schwedt/Oder

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Nationalpark Unteres Odertal Was ist hier besonders?

Der Nationalpark Unteres Odertal ist Brandenburgs einziger Nationalpark und der einzige in Deutschland, der eine Flussaue schützt. Intakte Flussauen mit ihrer Dynamik zwischen Überflutung und Trockenfall, ihren vielfältigen und sich ständig verändernden Strukturen - Überschwemmungsflächen, Auwäldern, Altarmen, Sandbänken und Feuchtgebieten - gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Europas. Der Nationalpark ist zugleich das erste grenzüberschreitende Großschutzgebiet mit Polen. 

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Blick in den Nationalpark Unteres Odertal Blick in den Nationalpark Unteres Odertal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Ronald Keusch

Was gibt es hier zu sehen?

Das Untere Odertal ist ein Paradies für Wasservögel als Brut-, Rast- und Überwinterungsplatz. Der weltweit vom Aussterben bedrohte Wachtelkönig hat im Unteren Odertal sein größtes Vorkommen.
Im Frühjahr lärmen Vogelschwärme in der überfluteten Aue. Kiebitz, Brachvögel und Kampfläufer rasten in den feuchten Wiesen. Wenn im Sommer das Wasser aus den Flutungspoldern abgelaufen ist, können Wanderer auf kleinen Rundwegen durch die Niederung streifen. Dabei können sie die Blütenpracht der Sumpf- und Wasserpflanzen in den Altarmen bewundern.
Im Herbst werden die Nasspolder geöffnet, die Aue filtert das ein- und im Frühjahr wieder ablaufende Wasser, hält es zurück und hilft so, unkontrollierte Überschwemmungen zu verhindern. Oft legt sich dichter Nebel über die herbstliche Niederung. Das ist auch die Zeit der großen Vogelschwärme. Über 100.000 Enten, Gänse und Schwäne und bis zu 15.000 Kraniche rasten im Herbst in der Flussaue auf dem Weg nach Süden.
Der Winter bietet mit dem leisen Eisgang auf der Oder, den mit Reif bedeckten Weiden und den eigentümlichen, winterlichen Lichtverhältnissen eine ganz besondere Atmosphäre. 

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Kraniche im Nationalpark Unteres Odertal Kraniche im Nationalpark Unteres Odertal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Dieter Damschen

Den Nationalpark erleben

Der Nationalpark ist auf seiner ganzen Länge von über 60 Kilometern zwischen Hohensaaten im Süden und Stettin (Szczecin) im Norden erlebbar, am besten zu Fuß, per Rad oder beim Skaten über die befestigten Wege auf den Deichen. Auf rund 54 km Länge verläuft der Oder-Neiße-Radweg im Nationalpark und bietet laufend wechselnde, attraktive Panoramen. Die Kranichradtour bietet dank zahlreicher Aussichtspunkte an der Strecke beste Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung. Zu Fuß lässt sich die faszinierende Landschaft auf dem Weg der Auenblicke, der mitten ins Herz des Nationalparks führt, hervorragend erkunden.

Weite Blicke in die Landschaft bieten die Beobachtungstürme an der Oder. Die ganzjährige Beobachtung von Fauna und Flora sind zum Beispiel in Stützkow, Mescherin und Gartz möglich. Insbesondere in Gartz kann man im Herbst den beeindruckenden Zug der Kraniche beobachten.

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Zwei Radfahrer auf dem Oder-Neiße-Radweg Zwei Radfahrer auf dem Oder-Neiße-Radweg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Schäfer

Das NationalparkHaus Criewen und seine Umgebung

Das NationalParkHaus Criewen lädt mit seiner Ausstellung zu einer Zeitreise durch 10.000 Jahre Landschafts- und Besiedlungsgeschichte des Unteren Odertals ein, im Oder-Aquarium kann man 15.000 Liter Wasser nach Steinbeißer, Stichling und Bitterling absuchen und auf dem Rücken einer Wildgans die Auenlandschaft aus der Vogelperspektive erleben. Mit einer Reise in das Jahr 2095 bietet die Multimedia-Schau Einblicke in die Zukunft des Nationalparks.

Sehenswert ist auch der wunderschöne Lenné-Park in Criewen mit Schloss, der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Kirche, alten Bäumen, Wiesen und dem benachbarten ökologischen Schau- und Lehrgarten mit alten, heimischen Kultur- und Wildpflanzen in der ehemaligen Arnimschen Schlossgärtnerei.

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Außenansicht des Nationalparkhauses in Criewen Außenansicht des Nationalparkhauses in Criewen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Fricke

Wie komme ich dort hin?

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