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URL:http://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltung/potsdam/tag-der-offen
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LOCATION:Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße\, Lindenstraße 54\, 14467 Po
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 denstraße, Lindenstraße 54, 14467 Potsdam";X-APPLE-RADIUS=49;X-TITLE=Sti
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SUMMARY:Tag der offenen Tür in der Gedenkstätte Lindenstraße
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DESCRIPTION:<p>Am 3. Oktober 2026\, zum Tag der Deutschen Einheit\, lädt d
 ie Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße auch in diesem Jahr wieder zum tra
 ditionellen Tag der offenen Tür mit einem vielfältigen\, kostenfreien Pr
 ogramm ein.</p><p>In stündlichen Kurzführungen lernen die Besucher:innen
  den ehemaligen Haft- und Justizort kennen. Mitten im Potsdamer Stadtzentr
 um gelegen\, erinnert die Gedenkstätte Lindenstraße in einem ehemaligen 
 Gefängnis- und Gerichtsgebäude an politische Verfolgung und Haft sowohl 
 in der NS-Diktatur\, der sowjetischen Besatzungszone und der DDR\, aber au
 ch an die Überwindung der SED-Diktatur durch die Friedliche Revolution 19
 89/90.</p><p>Die neue Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige 
 politische Gefangene der DDR berichten“ richtet den Blick auf die Frage\
 , wie sich politische Haft auch nach dem Haftende auf das Leben der Betrof
 fenen und ihrer Angehörigen auswirkte. In einer Dialogführung mit dem Ze
 itzeugen Bernd Richter um 11 Uhr\, einer Sonderführung durch die Ausstell
 ung “Leben nach der Haft” um 12 Uhr sowie einem Mehrgenerationengespr
 äch mit der Zeitzeugen-Familie Kurth um 15 Uhr\, gewähren ehemalige Inha
 ftierte Einblicke in ihr jeweils persönliches Leben nach der Haft. Das Au
 sstellungsprojekt ist in Kooperation mit dem Menschenrechtszentrums Cottbu
 s e.V. entstanden und wird gefördert durch die Beauftragte des Landes Bra
 ndenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD).<
 /p><p>Es besteht zudem die Möglichkeit\, das neues Bildungsprojekt „Wir
  Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur“ kennenzulernen
 . Bei einem offenen Workshop um 13 Uhr untersuchen Teilnehmende anhand bio
 grafischer Quellen und persönlicher Geschichten die Lebensrealitäten von
  Menschen mit Migrationsgeschichte\, Juden und Jüdinnen und queeren Mensc
 hen in der DDR und gehen der Frage nach\, wie vielfältig war die Gesellsc
 haft in der DDR und welche Erfahrungen wurden dabei lange wenig sichtbar?<
 /p><p>Das Projekt ist eines von 33 Projekten\, die Teil der zweiten Förde
 rrunde von „JUGEND erinnert“ in der Förderlinie SED-Unrecht sind. Die
  Förderlinie wird durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Dikta
 tur umgesetzt.</p><p>Auch in diesem Jahr bieten Mitarbeitende der Beauftra
 gten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistische
 n Diktatur (LAkD) zwischen 11-15 Uhr eine Beratung für Betroffene und Ang
 ehörige politischer Verfolgung an.</p><p>Bei Kaffee und Kuchen können di
 e Besucher:innen außerdem mit Zeitzeug:innen\, mit Mitarbeitenden der Ged
 enkstätte Lindenstraße und mit Mitgliedern der Fördergemeinschaft »Lin
 denstraße 54« ins Gespräch kommen.</p><p>Der Eintritt in die Gedenkstä
 tte und zu den Veranstaltungen ist an diesem Tag kostenfrei\, ein Guide in
  Deutscher Gebärdensprache sowie ein Audioguide in den Sprachen Deutsch\,
  Deutsche Leichte Sprache\, Englisch\, Französisch\, Spanisch\, Polnisch 
 und Dänisch stehen ganztägig kostenfrei zur Verfügung.</p><p>&nbsp\;</p
 ><p><strong>Alle Angebote im Überblick</strong></p><p><strong>10-18 Uhr: 
 Freier Eintritt und kostenfreie Audioguides & Guides in DGS</strong><br>De
 r Audioguide ist in verschiedenen Sprachen (Deutsch\, Deutsche Leichte Spr
 ache\, DGS\, Englisch\, Französisch\, Spanisch\, Polnisch und Dänisch) g
 anztägig verfügbar. Alle Angebote am Tag der offenen Tür sind kostenfre
 i.</p><p><strong>10 Uhr: Inklusive Tastführung - Geschichte in Händen ha
 lten</strong><br>In der Tastführung erkunden die Teilnehmer:innen die Ges
 chichte des Hauses über ihre Hände – sie ertasten zum Beispiel Wände 
 und Gitter\, Schlösser und Anstaltskleidung. Die Führung steht Besucher:
 innen mit und ohne Sehbehinderungen offen. Für Menschen mit schwererer Se
 hbehinderung empfehlen wir die Anwesenheit einer Begleitperson. Die Teilne
 hmer:innen müssen im Rahmen der Führung Treppen steigen. Sitzgelegenheit
 en stehen zur Verfügung.</p><p><strong>11 Uhr: Dialogführung mit dem Zei
 tzeugen Bernd Richter & Co-Kuratorin Martina Reimann zur Sonderausstellung
  „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten
 “</strong><br>Die Sonderausstellung fragt nach den Auswirkungen von poli
 tischer Haft im Leben der Betroffenen nach ihrer Entlassung. In der Dialog
 führung gibt Bernd Richter persönliche Einblicke in sein Leben nach der 
 Haft. Er ist einer von 20 ehemaligen politischen Häftlingen\, deren Gesch
 ichte in die Sonderausstellung erzählt wird. Dabei ist das Reden über di
 e Haft für Bernd Richter nicht leicht: „Ich merke\, dass ich im Spreche
 n verkrampfe. Das zeigt mir\, dass man nach außen hin locker rüberkommt\
 , aber innen drin ist es doch eine Situation\, die mich noch gefangen häl
 t.“ Diese und andere Folgen der Haft\, aber auch seine persönlichen Auf
 arbeitungsstrategien\, reflektiert er im Gespräch mit Kuratorin Martina R
 eimann.&nbsp\;</p><p><strong>11-17 Uhr: Stündliche Kurzführungen zur Ges
 chichte des ehemaligen Haft- und Justizortes</strong><br>Jeweils zur volle
 n Stunde erhalten die Besucher:innen in einer 30-minütigen Kurzführung e
 inen Überblick über den ehemaligen Haft- und Justizort\, entweder themat
 isch ausgerichtet auf die NS-Zeit 1933-1945\, in der das Haus ein Gefängn
 is für politisch und rassistisch Verfolgte sowie ab 1934 Sitz eines Erbge
 sundheitsgerichts war oder thematisch fokussiert auf den Zeitraum 1952-198
 9\, als das Haus als Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit der DDR 
 für den Bezirk Potsdam diente.</p><p><strong>11-15 Uhr: Beratung für Bet
 roffene und Angehörige politischer Verfolgung</strong><br>mit Mitarbeiten
 den der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen de
 r kommunistischen Diktatur (LAkD)</p><p><strong>12 Uhr: Führung durch die
  neue Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefan
 gene der DDR berichten“</strong><br>Die Führung gibt vertiefende Einbli
 cke in die neue Sonderausstellung\, die den Blick auf die Frage richtet\, 
 wie sich politische Haft auch nach dem Haftende auf das Leben der Betroffe
 nen und ihrer Angehörigen auswirkte.</p><p><strong>13 Uhr: Offener Worksh
 op: „Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur“</str
 ong><br>Wie vielfältig war die Gesellschaft in der DDR und welche Erfahru
 ngen wurden dabei lange wenig sichtbar? In einem kurzen Geschichtslabor ge
 hen die Teilnehmenden anhand biografischer Quellen und persönlicher Gesch
 ichten den Lebensrealitäten von Menschen mit Migrationsgeschichte\, Juden
  und Jüdinnen und queeren Menschen in der DDR nach. Gemeinsam werden Frag
 en nach Zugehörigkeit\, Ausgrenzung und gesellschaftlicher Vielfalt unter
 sucht und mit der Frage verbunden\, welche Bedeutung diese Erfahrungen fü
 r unsere Gegenwart haben.</p><p><strong>15 Uhr: Mehrgenerationengespräch 
 mit der Zeitzeugen-Familie Kurth im Rahmen der neuen Sonderausstellung „
 Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“</
 strong><br>Zu den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen\, die in der neuen Sonderau
 sstellung vorgestellt werden\, gehört auch die Familie Kurth. Im Gespräc
 h geben sie Einblicke in die Ereignisse des Jahres 1984. Claus Kurth und s
 eine Frau gerieten ins Visier der Staatssicherheit\, weil sie einen Ausrei
 seantrag gestellt hatten. Die Verhaftung traf die Familie unerwartet. Vate
 r und Tochter erzählen von der Heimunterbringung der Kinder direkt nach d
 er Inhaftierung der Eltern\, der Zeit der Trennung und vom Moment des Wied
 ersehens nach der Haft. Sie blicken zurück auf 40 Jahre familiären Austa
 uschs\, die seitdem vergangen sind und auf die gemeinsame Verarbeitung\, b
 ei der auch die Besuche ehemaliger Haftorte eine Rolle spielen.&nbsp\;</p>
 <p>Aufgrund der begrenzten Platzmöglichkeiten ist eine Anmeldung zum Mehr
 generationengespräch erwünscht unter <a href=\"mailto:info@gedenkstaette
 -lindenstrasse.de\">info@gedenkstaette-lindenstrasse.de</a>.</p>\n\nKontak
 t:\n\nStiftung Gedenkstätte Lindenstraße\nLindenstraße 54\n14467 Potsda
 m\nTelefon: +49 331 97189000\nEmail: info@gedenkstaette-lindenstrasse.de\n
 \nWeitere Informationen zur Veranstaltung: http://www.reiseland-brandenbur
 g.de/veranstaltung/potsdam/tag-der-offenen-tuer-in-der-gedenkstaette-linde
 nstrasse
CATEGORIES:Führung / Besichtigung,Lesung / Vortrag,Ausstellung,Workshop / 
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