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URL:http://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltung/seenland-oder-spree/h
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LOCATION:Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR\, Er
 ich-Weinert-Allee 3\, 15890 Eisenhüttenstadt
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SUMMARY:\"Heimat als ambivalenter Ort\" - Vortrag und Gespräch
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DESCRIPTION:<p>\"Heimat als ambivalenter Ort\" - zu diesem Thema spricht di
 e Schriftstellerin und Psychoanalytikerin Annette Simon am Sonntag im Muse
 um Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt.</p><p>Der Begriff „Heimat“ 
 hat gerade wieder Konjunktur in der politischen Arena und in den Medien. D
 abei ist es ein schillernder und historisch überaus wandlungsfähiger und
  umstrittener Begriff. Was bedeutete er einst für die Menschen in der DDR
  und was bedeutet er für uns heute in Deutschland? Mit diesen Fragen befa
 sst sich Annette Simon in ihrem Vortrag anlässlich der aktuellen Sonderau
 sstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten 1980er und frühen 
 1990er Jahre“. Die Psychoanalytikerin und Autorin blickt vor allem darau
 f\, wie sich die Erfahrung des II. Weltkriegs und des Nationalsozialismus 
 auf das Verständnis von „Heimat“ auswirkte und welche Rolle die 68er-
 ​Generation dabei hatte. Welche Unterschiede und Parallelen lassen sich 
 dabei zwischen den Gesellschaften Ost- und Westdeutschlands erkennen? Auf 
 der Suche nach Antworten schaut Annette Simon auf Erfahrungen von Menschen
  in der DDR sowie auf literarische Texte von Autoren wie Thomas Brasch\, V
 olker Braun und Peter Schneider.</p><p>Die Veranstaltung ist Teil des Rahm
 enprogramms der Sonderausstellung \"Das Weite suchen - Fotografien der sp
 äten DDR und frühen 1990er Jahre\".</p><p>Die Ausstellung lädt dazu ein
 \, sich mit der Transformation Ostdeutschlands auseinanderzusetzen und neu
 e Perspektiven zu entdecken. In der späten DDR\, in der die Zeit still zu
  stehen schien und sich gleichzeitig Aufbrüche abzeichneten\, fanden Foto
 graf:innen Bilder für das Geschehen. In den fünf Kapiteln der Ausstellun
 g – Jungsein\, Arbeit\, Lebensräume\, Körper&nbsp\;und Gewalt – komm
 t eine Gesellschaft im Umbruch ins Bild\, deren sich verändernde Bedingun
 gen auch die Arbeit mit der Kamera prägten.</p><p>Der Fokus der Aufnahmen
  liegt auf Brandenburger Lebensrealitäten und macht gleichzeitig Spannung
 en und Erschütterungen sichtbar\, mit denen auch die heutige Gesellschaft
  umgehen muss. Denn aktuelle Fragen nach Freiheit\, Identität und gesells
 chaftlichem Wandel stehen mit dem langen Jahrzehnt der „Wende“ in dire
 ktem Zusammenhang.</p><p>Mit Fotografien von: Tina Bara\, Christiane Eisle
 r\, Christian Fenger\, Anselm Graubner\, Annette Hauschild\, Jürgen Matsc
 hie\, Ute Mahler\, Peter Oehlmann\, Merit Schambach (geb. Pietzker)\, Joac
 him Richau\, Ludwig Rauch\, Barbara Wolff</p>\n\nKontakt:\n\nMuseum Utopie
  und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR\nErich-Weinert-Allee 3\n1
 5890 Eisenhüttenstadt\nTelefon: +49 03364 417 355\nEmail: museum@utopieun
 dalltag.de\nWebseite: https://www.utopieundalltag.de/\n\nWeitere Informati
 onen zur Veranstaltung: http://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltung/
 seenland-oder-spree/heimat-als-ambivalenter-ort-vortrag-und-gespraech
CATEGORIES:Lesung / Vortrag,Ausstellung
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