BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:www.reiseland-brandenburg.de
BEGIN:VEVENT
UID:6a1b0e69f0523
DTSTART:20260620T160000Z
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
DTEND:20260620T173000Z
URL:http://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltung/seenland-oder-spree/b
 leib-uebrig-zwilling-zwei-junge-frauen-in-kriegs-und-nachkriegszeit-1943-b
 is-1948
LOCATION:Brecht-Weigel-Haus\, Bertolt-Brecht-Straße 30\, 15377 Buckow (Mä
 rkische Schweiz)
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS="Brecht-Weigel-Haus, Bertol
 t-Brecht-Straße 30, 15377 Buckow (Märkische Schweiz)";X-APPLE-RADIUS=49;
 X-TITLE=Brecht-Weigel-Haus:geo:14.063064,52.567441
GEO:14.063064;52.567441
SUMMARY:Bleib übrig\, Zwilling: Zwei junge Frauen in Kriegs- und Nachkrieg
 szeit 1943 bis 1948
CLASS:PUBLIC
DESCRIPTION:„Bleib übrig\, Zwilling: Zwei junge Frauen in Kriegs- und Na
 chkriegszeit 1943 bis 1948“ von Käthe Rülicke-Weiler  \nSax-Verlag 202
 4  \n  \nEs lesen Henriette Baier und Dalia Refle.   \nIm Anschluss im Ges
 präch mit Heidrun Güttel (Hrsg.)\, Ute Pott (Nachwort) und Noah Willumse
 n (Leiter Bertolt-Brecht-Archiv\, Akademie der Künste\, Berlin)\,   \n  \
 nWie kann man durch nationalsozialistische Propaganda verführt werden? Wi
 e kann man aus Erfahrenem lernen? In dem Buch von Käthe Rülicke-Weiler l
 iefern zwei junge Frauen aus Leipzig in ihren Briefen (ergänzt durch Tage
 buchnotizen und historische Dokumente) ein lebendiges Bild der Vergangenhe
 it von 1943 bis 1948 und sie zeigen\, was es heißt\, in dieser Zeit geleb
 t zu haben. Kein Geringerer als Bertolt Brecht ermunterte seine Mitarbeite
 rin Käthe Rülicke\, dieses „Briefebuch“ zu realisieren. Das Buch wur
 de von Heidrun Güttel herausgegeben und um ein Nachwort von Dr. Ute Pott\
 , der Leiterin des Gleimhauses in Halberstadt\, bereichert.  \n  \nDie Aka
 demie der Künste\, Berlin hat jüngst den Nachlass von Käthe Rülicke-We
 iler übernommen.  \n  \n„Ratlosigkeit. Ich krame in der Schublade. Der 
 Briefwechsel mit meinem Zwilling\, von uns ordentlichen Sekretärinnen mei
 st säuberlich mit der Maschine geschrieben\, liegt zusammengeschnürt\, o
 benauf die Fotos aus Leipzig\, Warschau\, Amsterdam ... Nie habe ich mich 
 von dem Packen Papier trennen können\, ihn zu vernichten hätte bedeutet\
 , das Stück Leben zu vernichten\, das mich am meisten geprägt hat – ne
 in\, nicht das Leben\, sondern seine Zeugnisse. Noch immer könnte ich Sä
 tze daraus aus dem Gedächtnis zitieren. 1943 aus einem Frontbetrieb in Wa
 rschau geschrieben: ›Man muss sich hier schämen\, dass man Deutsche ist
 ‹. Auch mein Erschrecken über diesen Satz habe ich nie vergessen. Wiede
 r einmal holt mich die Vergangenheit ein. Die Vergangenheit? Das alles leb
 t doch noch irgendwo: Intoleranz\, Grausamkeit\, Gleichgültigkeit\, Angst
 . Und Hoffnung. Immer noch: Hoffnung.“   \n(Auszug aus dem Prolog)\n\nKo
 ntakt:\n\nBrecht-Weigel-Haus Buckow\nBertolt-Brecht-Straße 30\n15377 Buck
 ow\nTelefon: +49 33433 467\nEmail: villa@brechtweigelhaus.de\n\nWeitere In
 formationen zur Veranstaltung: http://www.reiseland-brandenburg.de/veranst
 altung/seenland-oder-spree/bleib-uebrig-zwilling-zwei-junge-frauen-in-krie
 gs-und-nachkriegszeit-1943-bis-1948
CATEGORIES:Lesung / Vortrag
DTSTAMP:20260530T162058Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR