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URL:http://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltung/potsdam/bebilderter-v
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LOCATION:Gedenkstätte Lindenstraße\, Lindenst. 54\, 14467 Potsdam
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 ndenstraße:geo:13.052204,52.400560
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SUMMARY:Bebilderter Vortrag \"Potsdam unterm Roten Stern\"
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DESCRIPTION:Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße veranstaltet in Kooper
 ation mit dem Potsdam Museum und im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung
  „Das graue Elend von Potsdam. Sowjetischer Haft- und Tribunalort Linden
 straße 1945-1952“ am 7. Mai um 18 Uhr den bebilderten Vortrag „Potsda
 m unterm Roten Stern“.\n\nHannes Wittenberg\, stellvertretender Direktor
  des Potsdam Museums\, ist Jahrgang 1967. Seit seiner Jugend gehörten fü
 r ihn sowjetische Soldaten und Kasernenmauern zum Potsdamer Stadtbild. Es 
 gab Offiziere und ihre Familien\, es gab Soldatenkompanien auf dem Weg dur
 ch Sanssouci\, und es gab Truppentransporte\,- junge Männer in Uniform au
 f den Ladeflächen der LKW. Anlässe für Begegnung gab es so gut wie nich
 t und so blieben die Sieger des Zweiten Weltkriegs nicht nur in den 1980er
  Jahren\, sondern ein halbes Jahrhundert unter sich. Als nach dem Zusammen
 bruch der Sowjetunion sich die Kasernen nach 1991 in Potsdam langsam leert
 en\, wurde für Hannes Wittenberg als Mitarbeiter im Potsdam Museum die ne
 ue Aufgabe immer deutlicher: Jetzt galt es\, die Hinterlassenschaften zu s
 ichern und für die Nachwelt zu bewahren.\n\nDer Vortrag beleuchtet 50 Jah
 re Nachkriegsgeschichte in Potsdam\, auch mit zahlreichen Fotos\, die grö
 ßtenteils zwischen 1990 und 1994 hinter den Kasernenmauern entstanden sin
 d.\n\nSonderausstellung: „Das graue Elend von Potsdam. Sowjetischer Haft
 - und Tribunalort Lindenstraße 1945–1952“\n\nDie Ausstellung nimmt no
 ch bis zum 12. Juli 2026 genau jene sowjetische Nutzungsphase des Justiz- 
 und Haftortes Lindenstraße in den Blick nimmt. Dieses Areal beschlagnahmt
 e der sowjetische Geheimdienst im Juli 1945. Er nutzte es bis 1952 im Kont
 ext von Entnazifizierung und der Errichtung einer neuen Diktatur stalinist
 ischer Prägung. Der Haftort Lindenstraße diente als überregionales Samm
 el-\, Untersuchungs- und Durchgangsgefängnis für mehr als 2.000 Männer\
 , Frauen und Jugendliche aus über 15 Nationen Europas. Im Gerichtsaal tag
 ten Sowjetische Militärtribunale. Sie verhängten in Prozessen\, die kein
 erlei rechtsstaatlichen Grundsätzen entsprachen\, unverhältnismäßig ho
 he Strafen bis hin zur Todesstrafe.\n\nKontakt:\n\nStiftung Gedenkstätte 
 Lindenstraße\nLindenstraße 54\n14467 Potsdam\nTelefon: +49 331 97189000\
 nEmail: info@gedenkstaette-lindenstrasse.de\n\nWeitere Informationen zur V
 eranstaltung: http://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltung/potsdam/be
 bilderter-vortrag-potsdam-unterm-roten-stern
CATEGORIES:Lesung / Vortrag
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