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URL:http://www.reiseland-brandenburg.de/veranstaltung/havelland/von-tuerurn
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 -seddin
LOCATION:Archäologisches Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster\, Neust
 ädtische Heidestraße 28\, 14776 Brandenburg an der Havel
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 eum Brandenburg im Paulikloster, Neustädtische Heidestraße 28, 14776 Bra
 ndenburg an der Havel";X-APPLE-RADIUS=49;X-TITLE=Archäologisches Landesmu
 seum Brandenburg im Paulikloster:geo:12.563138,52.406143
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SUMMARY:Von \"Türurnen\" in der Prignitz und raumgreifenden Merkwürdigkei
 ten am \"Königsgrab\" von Seddin
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DESCRIPTION:Abendvortrag im Rahmen der VGFA-Tagung im Archäologischen Land
 esmuseum Brandenburg - Dipl.-Prähist. Jens May\, BLDAM  \n \n\nIm Jahr 18
 88 und somit elf Jahre vor der Entdeckung der Grabkammer des „Königsgra
 bes“ von Seddin wurde einen Kilometer nördlich davon im Wickboldschen W
 äldchen ein größerer Grabhügel abgetragen.\n\nBeide Gräber stammen au
 s dem 9. Jh. v. Chr..  Ihre Grabkammern und Ausstattungen ähneln einander
 . Im „Königsgrab“ wurde eine bronzene Amphore als Urne verwendet.   \
 nIm Grabhügel Seddin-Wickbold 1(1888) hingegen eine Urne aus Ton mit eine
 r türartigen Öffnung. Dieses Gefäß wurde 1888 undokumentiert zerschlag
 en und ging verloren.   \nSeither geistert es als die „Hausurne“ von S
 eddin durch die Fachliteratur.\n\nBei den Ausgrabungen im Rahmen des Exzel
 lenzclusters TOPOI konnten 2017-2018 wenige Überreste genau dieses Gefä
 ß geborgen werden.   \nIn jahrelanger Sisyphusarbeit wurde die Form des G
 efäßes in Kooperation mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen rekons
 truiert. Die Ergebnisse sind mehr als überraschend. Aus Seddin liegt nun 
 eine der größten Türurnen Europas vor.   \nDas Gefäß hebt sich deutli
 ch von den übrigen Türurnen der Prignitz ab. Details in Form und Dekor d
 okumentieren die weitreichenden Verbindungen der „Herren von Seddin“ v
 on Skandinavien bis Mittelitalien.\n\nAuf immaterielle Verbindungen und au
 f den Transfer von Ideen deuten wahrscheinlich auch die Ergebnisse metrolo
 gischer Untersuchungen am „Königsgrab“ und an der „Steingrubenreihe
 “ in Seddin hin.   \nBeide Strukturen können im Modell durch einen rech
 ten Winkel sinnvoll miteinander verbunden werden. In diesem Zusammenhang t
 reten immer wieder gleiche Entfernungen auf\, die auf ein festes Streckenm
 aß in Seddin hindeuten.\n\nEs ist überraschend\, dass auch die „Steing
 rube“ innerhalb der kürzlich freigelegten „Halle des Königs“ mit b
 eachtlicher Genauigkeit in dieses Maßsystem passt.   \nDie Forschungen da
 zu stehen noch am Anfang. Sie zeigen aber schon jetzt sehr deutlich\, dass
  die „Sepulkralkultur“ nicht an den Steinkreisen am Fuße der Grabhüg
 el endet.\n\nKontakt:\n\nArchäologisches Landesmuseum Brandenburg im Paul
 ikloster\nNeustädtische Heidestraße 28\n14776 Brandenburg an der Havel\n
 Telefon: +49 3381 4104112\nEmail: info@landesmuseum-brandenburg.de\n\nWeit
 ere Informationen zur Veranstaltung: http://www.reiseland-brandenburg.de/v
 eranstaltung/havelland/von-tuerurnen-in-der-prignitz-und-raumgreifenden-me
 rkwuerdigkeiten-am-koenigsgrab-von-seddin
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