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  • Außenansicht des Restaurants Speisenkammer , Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Außenansicht des Restaurants Speisenkammer , Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    Ort: Burg (Spreewald)

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Brandenburger Meisterkoch kocht in der „Speisenkammer“ Marco Giedow ist Brandenburger Meisterkoch 2015

09. November 2015 von Steffen Lehmann

Das hat vor Marco Giedow noch kein Brandenburger Koch geschafft: Zum ersten Mal erhält der Küchenchef aus dem Restaurant „Speisenkammer“ in Burg/Spreewald die Auszeichnung „Brandenburger Meisterkoch“ zum zweiten Mal. In den kleinen Restaurant kocht Marco Giedow eine „fantasievolle Brandenburger Küche“. Wir waren da und meinen: vorbeischauen lohnt sich.

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Meisterkoch Marco Giedow vom Restaurant Speisenkammer Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Er hat es schon wieder getan. Marco Giedow ist „Brandenburger Meisterkoch 2015“. Der 37-jährige Küchenchef aus der „Speisenkammer“ auf dem Ferienhof Spreewaldromantik hat Erfahrung mit der Auszeichnung. Schon vor vier Jahren wurde er als Brandenburger Meisterkoch ausgezeichnet. Damals kochte er im Restaurant „Alte Schule“ in Reichenwalde in der Nähe von Bad Saarow. Damit erhält ein Brandenburger Koch zum ersten Mal die Auszeichnung zum zweiten Mal!

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Der Arbeitsplatz von marco Giedow: Das Restaurant „Speisenkammer“. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Die Jury um Gastrokritiker Stefan Elfenbein vom Magazin „Feinschmecker“ über ihre Entscheidung „Wenn er am Herd steht, hat er den Anspruch, Regionales und Saisonales zum Geschmackserlebnis werden zu lassen – unverfälscht, ohne Schnickschnack, keine Extravaganzen! [Er] garniert seine Küche nun noch eleganter und gekonnter mit modernen Geschmacksakzenten und überraschenden Einschüben aus aller Welt. Zum zweiten Mal beweist sich Giedow als Baumeister und Architekt einer modernen und immer fantasievolleren Brandenburger Küche.“

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Speisenkammer: Aus rustikal wird fein

Im Spreewald findet Giedow alle Zutaten für seine Brandenburger Küche. Es gibt viele kleine Höfe, die ihren eigenen Weg gehen. Spreewald, so viel steht fest, ist nicht nur die berühmte Gurke. Zum Beispiel Topinambur. Im Spreewald verwenden das die Jäger, um Winter das Wild anzufüttern. In Frankreich in den Spitzenrestaurants eine Selbstverständlichkeit. Im Spreewald kannte das keiner. Jetzt steht es in der „Speisenkammer“ auf der Menükarte. Marco Giedow kann mit Leidenschaft Partei ergreifen für Gemüsesorten, wie die Steckrübe oder Mohrrübe, die nicht so sexy klingen, für ihn aber tolle Produkte sind.

Für Marco Giedow beste Bedingungen, die rustikale Spreewaldküche etwas feiner zu machen. Er beschreibt seine Küche als „ehrlich, verständlich und einfach – aber mit Pepp“. Seit drei Jahren kocht Marco Giedow in der „Speisenkammer“. Die strengen Kritiker vom Restaurantführer „Gault Millau“ gaben im in diesem Jahr 15 Punkte und wählten die „Speisenkammer“ damit zu einem der besten Restaurants in Brandenburg.

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Ein Omelett als Erweckungserlebnis

Zusammen mit der Bloggerin Tina Seidling (Lunch for One) besuchen wir Marco Giedow am ersten Maiwochenende im Spreewald. Die Speisenkammer ist klein aber fein. Von der Terrasse blickt man direkt auf ein Fließ. Hier kann man auch direkt mit seinem Kanu festmachen und sich stärken. Ich nehme die „Kleine Speisekammer“, das 3-Gänge-Menü, Der Salat ist schon eine kleine Exkursion in die hiesigen Gemüsebeete. Der Service ist sehr aufmerksam. Zu jedem Gang gibt es eine Erläuterung, was uns erwartet. Der Hauptgang der „Kleinen Speisenkammer“ ist ein Omelett. Danach ist klar, es gibt Omeletts und das Omelett in der „Speisenkammer“. Die einfachsten Gerichte sind ja oft die Schwersten.

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Nicht einfach ein Omelett – ein Genuss. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

In der bevorstehenden Adventszeit können die Gäste in der „Speisenkammer“ zwischen verschiedenen Menüs wählen. Es wird Ente und Wild geben und auch vegetarische Kreationen von Marco Giedow. Die Besucher, die an den Adventssonntagen in den Spreewald kommen, können nach dem Mittag auch noch eine kleine Kahnfahrt machen. Und was kommt beim Brandenburger Meisterkoch an den Feiertagen auf dem Tisch? „Den Gänsebraten gibt es schon Heiligabend“ sagt Marco Giedow, „weil ich ihn nach den Feiertagen nicht mehr sehen kann.“ Stattdessen bereitet dann Mutter Giedow das Lieblingsessen ihres Sohnes im Winter zu: die Rinderroulade.

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Information

Restaurant „Speisenkammer“ auf dem Ferienhof Spreewaldromantik, Waldschlösschenstraße 48, 03096 Burg (Spreewald). Geöffnet: Dienstag ab 17.00 Uhr – Speisen aus dem Steinbackofen, Mittwoch- Samstag: 12.00- 22.00 Uhr Uhr, Sonntag und Montag ist Ruhetag. Außerhalb der Hauptsaison gesonderte Öffnungszeiten. Reservierung erwünscht unter: 035603- 750087. Internet: www.ferienhof-spreewaldromantik.de

 

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