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        Foto: 1 Thing to do/Marc Jerusel Spaziergänger im Spreewald, Foto: 1 Thing to do/Marc Jerusel
    Ort: Burg (Spreewald)
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TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Aktiv und doch gemütlich: Ein winterliches Wochenende im Spreewald

28. November 2018 von John & Marc

Den Spreewald kannten die beiden Reiseblogger John und Marc bislang nur im Sommer. Ihr Ausflug nach Burg zeigte ihnen den Spreewald nun von einer anderen Seite: Im Herbst und Winter verzaubert die Region mit Ruhe und Stille, was immer mehr Reisende zu schätzen lernen.

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Von Berlin aus sind wir mit dem Regionalexpress nach Vetschau gefahren, wo wir in den Bus nach Burg einstiegen, dem Dreh- und Angelpunkt unserer Wochenendreise in den Spreewald. Burg ist eine der größten Landgemeinden Deutschlands, die Wege zwischen einzelnen Sehenswürdigkeiten sind teilweise lang. Daher decken wir uns schon jetzt in der Hauptstraße mit Proviant für die kommenden beiden Tage ein. Wir erkunden die Streusiedlung am Inneren Oberspreewald zu Fuß. Wer nicht gerne lange Strecken läuft, leiht sich besser ein Rad aus, zum Beispiel am Spreehafen von Burg. Um flexibler zu sein, lohnt es sich allerdings, die eigenen Räder mit dabei zu haben. Mögliches Ausflugsziel einer Radtour ist der Bismarckturm auf dem 62 Meter hohen Schlossberg nördlich des Spreehafens. Unser Weg in den Ortsteil Kauper westlich von Burg-Dorf führt uns zunächst durch den Kur- und Sagenpark. Eigentümliche Skulpturen verweisen auf die sorbischen bzw. wendischen Legenden, die sich rund um den Spreewald ranken. Im Ortsteil Kolonie sehen wir die ersten traditionellen Spreewald-Häuser, einige von ihnen vermieten Zimmer an Gäste.

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Mummelkahnfahrt im Spreewald Mummelkahnfahrt im Spreewald, Foto: 1 Thing to do/Marc Jerusel

Mummel-Kahnfahrt durch Burg

In Kauper starten wir vom Hafen Waldschlösschen zu einer anderthalbstündigen „Mummel-Kahnfahrt“, die zwischen November und März stattfinden. Auch im Winter laden mehrere Anbieter in Burg zu den beliebten Fahrten mit dem Spreewaldkahn ein - natürlich nur solange die Fließe nicht zugefroren sind. Eingehüllt in warme Decken durchfahren wir den Burger Ortsteil und genießen währenddessen einen Becher Glühwein. Im Vergleich zum Sommer sind deutlich weniger Kähne auf den Fließen des Spreewalds unterwegs, was die Gemütlichkeit an Bord noch unterstreicht. Unser „Kapitän“ verrät uns zum Beispiel, welche Fische sich in den Fließen tummeln, wie die Spreewälder damals und heute leb(t)en und zaubert uns mit kecken Sprüchen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Zwischendurch lässt er uns jedoch auch durchatmen, um die Natur im Stillen zu genießen.

Während der Mummel-Kahnfahrt fuhren wir auch an unserer Unterkunft für die heutige Nacht vorbei: den Ferienhof Spreewaldromantik mit seinen markanten weinroten Holzhäusern inmitten grüner Spreewaldwiesen. Unser Zimmer ist großzügig geschnitten und modern eingerichtet. Wir bleiben nur eine Nacht, die Ausstattung ist jedoch ideal, um hier auch eine längere Winter-Auszeit im Spreewald zu verbringen. Kurz nach Sonnenuntergang spazieren wir noch ein wenig durch die Wiesen rund um den Ferienhof, die jetzt mystisch wirken. Zum Abendessen geht es für uns zurück in den Ortsteil Kolonie, wo wir im Gasthof des Bio-Hotels Kolonieschänke wahre Gaumenfreuden erleben. Für John gibt es einen frischen Wildkräutersalat mit Senfdressing sowie Zander mit Kürbispüree und knackigem Fenchel, ich entscheide mich für eine Kürbissuppe sowie das Kalbsschnitzel mit Blumenkohl und Ofenkartoffeln. Beides eine gute Wahl: Wir stoßen mit einem Glas Wein auf einen gelungenen ersten Tag im Spreewald an.

 

 

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Morgenspaziergang durch den Spreewald

Sonnenaufgang im Spreewald Sonnenaufgang im Spreewald, Foto: 1 Thing to do/Marc Jerusel

Vor dem Frühstück spazieren wir noch einmal durch die Wiesen rund um den Ferienhof Spreewaldromantik. Die Sonne ist gerade aufgegangen und legt einen sanften orangefarbenen Schleier auf das Grün der Felder, das auch in der kalten Jahreszeit nur so vor Farbe strotzt. Typisch Spreewald eben! Das perfekte Licht um Fotos zu schießen, oder auch, um nach dem Aufstehen noch einen Tagtraum zu erleben. Das Frühstücksbuffet im Ferienhof kann sich sehen lassen, vor allem die selbst gemachten Marmeladen mit Geschmacksrichtungen von Birne bis Himbeere. Ei wird auf Wunsch und nach Vorlieben der Gäste zubereitet. Am liebsten würden wir noch eine Weile sitzen bleiben, doch beim Plaudern am Frühstückstisch haben wir uns für heute etwas ganz Besonderes vorgenommen, das wir kaum noch erwarten können.

Als wir den Spreewald zum ersten Mal gemeinsam bereisten, war Sommer. Wir fuhren mit dem Rad über den Hofjagdweg von Königs Wusterhausen nach Lübben und am nächsten Tag weiter nach Lübbenau und Lehde. Nun sind wir in Burg, etwa zwölf Kilometer westlich von Lübbenau. Wir wollen wissen, von welcher Seite sich der Spreewald dazwischen zeigt und unternehmen eine spontane Wanderung durch den Inneren Oberspreewald. Wir werden nicht enttäuscht. So schön der Spreewald in Inseldörfern wie Leipe und Lehde auch ist, so schön ist er auch dort, wo die traditionellen Holzhäuser weit weg scheinen. Gute drei Stunden wandern wir vorbei an Fließen, Kanälen, Kuhherden und Moorwald. Von vielen Bäumen fällt das letzte Laub herab, manche strahlen noch in herbstlichen Farben. Die Strecke zwischen Kauper und Lehde betont das „Wald“ in Spreewald – und das ist gerade auch in der kalten Jahreszeit ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.

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Spaziergänger im Spreewald Spaziergänger im Spreewald, Foto: 1 Thing to do/Marc Jerusel

Lehde kannten wir bis dato als gutbesuchtes Ausflugsziel, in dem etliche Besucherinnen und Besucher zu Kahnfahrten starten, in der Gaststätte Zum fröhlichen Hecht regionale Küche genießen oder im Freilandmuseum in den Spreewälder Alltag des 19. Jahrhunderts eintauchen. Heute ist all davon nichts zu sehen: Nur ein paar Ausflügler spazieren entlang der Fließe, der „fröhliche Hecht“ macht genauso Winterpause wie die zahlreichen Kähne, die an den Ufern ruhen. Der Winter zeigt Lehde von seiner stillen Seite, uns gefällt sie beinahe noch besser als die sommerliche.

Von Lehde aus sind es nur noch zwei Kilometer bis zum Großen Spreewaldhafen in Lübbenau, wo wir unsere Wochenendreise beenden. Allerdings nicht ohne im ErlebnisRESTAURANT Flaggschiff noch jeweils eine Portion Hefeplinse mit Zucker, Zimt und Apfelmus zu probieren. Es sind unsere ersten Plinse, sie schmecken so wunderbar winterlich. Und sie machen ziemlich satt! Doch nach unserer Wanderung am Vormittag haben wir sie uns redlich verdient.

Nach einem kurzen Bummel durch die Altstadt von Lübbenau laufen wir weiter zum Bahnhof, von wo aus wir wieder mit dem Regionalexpress zurück nach Berlin fahren. Der Spreewald ist für viele eine Sommer-Reiseregion. Wir wissen nun: In der kalten Jahreszeit ist er nicht weniger schön. Vielmehr zeigt er seinen Gäste eine ganz andere Seite, die es ebenso lohnt zu entdecken.

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Spreewälder Hefeplinse Spreewälder Hefeplinse, Foto: 1 Thing to do/Marc Jerusel

Wissenswertes für Ihren Winterausflug in den Spreewald


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