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  • Das Restaurant "17fuffzig" im Bleiche Resort & SPA., Foto: Bleiche Resort & SPA Das Restaurant "17fuffzig" im Bleiche Resort & SPA., Foto: Bleiche Resort & SPA
    Ort: Burg (Spreewald)

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Restaurant "17fuffzig": Mit Paukenschlag zurück im Rampenlicht

20. Oktober 2017 von Steffen Lehmann

Nach einer Pause meldet sich das Restaurant "17fuffzig" im Bleiche Resort & SPA eindrucksvoll zurück:  Küchenchef René Klages ist nach wenigen Monaten in Brandenburg schon der "Meisterkoch der Region" 2017. Dazu kommen noch ein Michelin-Stern und der Spitzenplatz unter den Brandenburger Restaurants im "Gault Millau" sowie die Kür zur "Entdeckung des Jahres" in Deutschland. Seine Küche: französisch mit japanischen Aromen und einem Schuss Spreewald.

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Aus dem Saarland nach Brandenburg

Das ging schnell. Erst im März hat René Klages im Restaurant „17fuffzig“ in Bleiche Resort & Spa angefangen. Sechs Monate kürte ihn eine Jury zum „Meisterkoch der Region“ 2017. Doch was der Brandenburg-Neuling im Spreewald auf die Teller zaubert, begeisterte die Juroren. Stefan Elfenbein vom Magazin „Feinschmecker“ kehrte jedenfalls sehr angetan von seinem Besuch im „17fuffzig“ zurück.

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René Klages wollte schon immer Koch werden. Foto: Bleiche Resort & SPA

Für Stefan Elfenbein vom Magazin „Feinschmecker“ war es eine Überraschung, dass René Klages in Brandenburg gelandet ist. Er sei ein außergewöhnlicher Koch, der einen Ort braucht, an dem man seine Küche versteht. Die Inhaber der Bleiche in Burg (Spreewald) hatten diesen Mut. Drei „F“ vergab der Feinschmecker in seiner jüngsten Ausgabe - die höchste Bewertung für eine Neueröffnung. Der Gastrokritiker sieht sogar noch Steigerungspotenzial bei Klages. Jedenfalls wird eintreten, so Elfenbein, was bis dahin noch nicht so oft in Brandenburg vorkommt. „Die Leute kommen wegen der Küche.“

Der "Guide Michelin" ist nach wie vor das Nonplusultra in der Gourmetszene. Hier ist das "17fuffzig" jetzt wieder mit einem Stern vertreten und nur eines von zwei Sterne-Restaurants in Brandenburg. Die Runde der Auszeichnungen machte dann der "Gault Millau" komplett. Die Gourmetkritiker vergaben an das "17fuffzig" nicht nur 17 von möglichen 20 Punkten - sie kürten René Klages zur "Entdeckung des Jahres" in Deutschland. 

Klages hat einen eindrucksvollen Lebenslauf aufzuweisen. Sein Rüstzeug hat er sich ausschließlich in Sterne-Restaurants geholt. Nach einer Ausbildung zum Koch im Gasthof Engel in Vöhrenbach und im Hotel Erbprinz in Ettlingen startete er seine Laufbahn zunächst als Commis Pâtissier und Demi Chef Entremetier im Hotel-Restaurant Villa Hammerschmiede in Pfinztal. Es folgten Stationen im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen, im Restaurant Vendôme in Bergisch Gladbach, im Gästehaus Klaus Erfort und im Restaurant Le Noir - beide in Saarbrücken. Zuletzt war er im Restaurant Kerzenstube in Backnang tätig.

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Das gab es bis jetzt nicht im Spreewald: Menü im Restaurant "17fuffzig". Foto: Bleiche Resort & SPA

Zufall führte nach Brandenburg

Dass es ihn auf die andere Seite des Landes verschlagen hat, sei Zufall gewesen, sagt er. Mit diesem ist er aber sehr glücklich. Das Restaurant „17fuffzig“ ist für den jungen Küchenchef eine Chance. „Eine Gelegenheit, die heute sehr selten ist“, so Klages.

Die Kreationen von René Klages sind beeinflusst von der französischen Küche, die er mit japanischen Aromen kombiniert und nun vom Spreewald inspiriert werden. Den Neu-Brandenburger begeistern die Nähe zur Natur und die Atmosphäre des Spreewalds. Produkte aus der Region sind kein Dogma für ihn. Für René Klages geht es um beste Produkte in einer außerordentlichen Qualität - und die können natürlich auch aus der Region kommen.

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Hier der Spreewald auf Zutaten wie Kalamansi und Daidai: das Restaurant 17fuffzig Foto: Bleiche Resort & SPA

Und die Gäste können einiges erwarten. „Kulinarisch ist für uns ein Gericht dann perfekt, wenn es von allem Überflüssigen befreit wurde“, sagt René Klages. Ein von Natur aus schönes Produkt sollte nicht verfälscht werden, ist sein Credo. Dabei konzentrieren René Klages und seine Mannschaft sich auf das Wesentliche und wollen die Harmonie eines Gerichts herausstellen – geschmacklich wie optisch. Denn den Gästen soll es gefallen und einfach gut schmecken. Der 29-Jährige wusste früh, dass er Koch werden wollte. Die ersten Monate in Brandenburg haben ihm schon einmal gefallen. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, länger im Spreewald zu bleiben, hat er eine griffige Antwort parat. Ja.

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