• Der Filmprojektor vor seinem Einsatz, Foto: KPDesign Der Filmprojektor vor seinem Einsatz, Foto: KPDesign
    Ort: Bad Saarow

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Internationalen Festival „Film ohne Grenzen“
Film ab in Bad Saarow

05. September 2014 von Steffen Lehmann

Potsdam hat das Studenten-Filmfestival „Sehsüchte“, Cottbus das Festival des osteuropäischen Films. Auch Bad Saarow im Seenland-Oder-Spree ist auf dem besten Wege, sich einen Namen zu machen. Und zwar mit dem Internationalen Festival „Film ohne Grenzen“, das in diesem Jahr den 25. Jahrestag des Mauerfalls zum Thema hat.

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Schon zum zweiten Mal findet das Festival in der Kulturscheune Eibenhof am Scharmützelsee statt. In diesem Jahr liegt am 13. und 14. September 2014 der Fokus der Filme auf dem Thema „25 Jahre Mauerfall“. Diese werfen ihren ganz eigenen Blick auf die Überwindung von Grenzen. An den zwei Tagen zeigen in Bad Saarow internationale Filmemacher ein vielseitiges Programm: hochkarätige Dokumentar-, Lang- und Kurzfilme von politischer, historischer oder gesellschaftlicher Brisanz, die dem Anspruch auf „Filme zum Nachdenken“ gerecht werden.

Oftmals sind es preisgekrönte Filmbeiträge, die dazu beitragen, bekannte Konflikte aus neuer Perspektive zu betrachten. Ein Novum in diesem Jahr ist zudem ein kleines, ausgewähltes Kinderprogramm, das parallel zu den Filmvorführungen in der Kulturscheune läuft.

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Entspannt in Liegenstühlen in der ersten Reihe sitzen und Filme genießen - das gibt es nur beim Filmfestival in Bad Saarow. Foto: KPDesign

Ein Höhepunkt wird in diesem Jahr die Retrospektive „Berlin/Ecke Schönhauser“ von Gerhard Klein und Wolfgang Kohlhaase sein. Der 1956 gedrehte DEFA- Film zählt zu den wichtigsten Gegenwartsfilmen der 1950er Jahre. Das sensible Porträt über die Jugend in Ostberlin ermöglicht einen ehrlichen, unverstellten Blick auf den Alltag in der DDR und die Integrationsprobleme der Jugend zur damaligen Zeit. Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase wird zur Matinee am Sonntagvormittag dabei sein. Barbara Schöneberger wird im Anschluss die Gesprächsrunde moderieren.

Die Dokumentation „Mauerhase“ erzählt charmant die wundersame Geschichte der Berliner Wildkaninchen, die über Jahrzehnte ausgerechnet im Todesstreifen der innerdeutschen Grenze lebten. Nach dem Mauerfall müssen sie lernen, mit der neugewonnenen Freiheit zurechtzukommen. Dieses Schicksal teilen sie mit den Menschen in ganz Osteuropa.

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Foto: KPDesign

Dass viele Orte in Brandenburg eine lange Filmtradition haben, wird nicht nur an der Medienstadt Potsdam-Babelsberg deutlich. In den dortigen Filmstudios entstehen jedes Jahr auch einige große Hollywood-Produktionen. Ein weiteres Filmfestival startet in diesem Herbst in Cottbus. Vom 4. bis 9. November 2014 wird die rund 100.000 Einwohner zählende Stadt zum wichtigsten Anlaufpunkt für internationale und nationale Filmgäste sowie Freunde des mittel- und osteuropäischen Films.

In jedem Frühjahr läuft zudem in Potsdam das internationale Studenten-Filmfestival „Sehsüchte“. Hier in der brandenburgischen Landeshauptstadt wird außerdem vom 25. Oktober 2014 an, das sanierte Filmmuseum im einstigen königlichen Marstall wieder seine Türen für Besucher öffnen.

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Information

Weitere Informationen zum Programm und Ticketreservierung unter:

www.filmohnegrenzen.de

www.filmfestivalcottbus.de

 

 

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Hier wurden Filme im Seenland Oder-Spree gedreht


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