• Historische Bockwindmühle Borne im Fläming, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Historische Bockwindmühle Borne im Fläming, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

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Lust auf Natur Fünf Gründe für einen Ausflug in den Fläming

25. März 2014 von Steffen Lehmann

Fläming? Da war doch was. Die Flaeming-Skate, alte Ritterburgen zuhauf, und Heimat der Band "Keimzeit" sowie viel Platz zum Wandern. Wer der hektischen Großstadt entfliehen und zügig Natur erleben will, der findet hier eine Menge Sehenswertes. Hier sind fünf Gründe für einen Besuch im Fläming.

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Wer denkt, ohne Auto komme ich nicht in den Fläming, der ist auf dem Holzweg. Mit dem Regionalexpress 7 von DB Regio benötigt der Fläming-Besucher von Berlin-Hauptbahnhof bis Bad Belzig nur 60 Minuten.

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Mit dem neuen Burgenbus durch den Hohen Fläming

Der wichtigste Grund gleich vorneweg. Zum Start der neuen Ausflugssaison fährt ab dem 18. April eine neue Buslinie durch den Hohen Fläming: Der Burgen-Bus. Immer freitags, samstags sowie an Sonntagen und Feiertagen ist die Ausflugslinie im Einsatz. Fünf Mal am Tag startet der Bus am Bahnhof in Bad Belzig. Die Abfahrtszeiten sind auf die Ankunftszeiten des RE 7 abgestimmt. Die Abfahrtszeiten in Bad Belzig sind 8:25, 10:25, 13:25, 15:25 und 17:25. Für die Runde über Niemegk, Raben und Wiesenburg zurück nach Bad Belzig braucht der Burgen-Bus etwas mehr als eine Stunde.

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Bus im Fläming Foto: Heiko Bansen

1. Pittoreskes Bad Belzig

Schon allein in Bad Belzig lässt sich ein ganzer Tag verbringen. Die mittelalterliche Altstadt wird von der Burg Eisenhardt überragt. Vom Burgturm gibt es prächtige Aussicht über den Fläming. Auf dem Burgberg finden sich Spuren einer 3000 Jahre alten Baugeschichte. Historische Erde. Neu auf der Burg Eisenhardt ist eine Chocolaterie mit Schokoladenwerkstatt und kleinem Café. Im Burgbräuhaus mit angeschlossener Whiskeybrennerei sind Führungen nach Anmeldung möglich.

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So schön kann Mittelalter sein: die Burg Eisenhardt in Bad Belzig. Foto: TMB-Fotoarchiv/Heiko Bansen

Kunstinteressierten Besuchern sei das KleinKunstWerk im alten Elektrizitätswerk empfohlen. Einmal im Monat gibt es Kleinkunst an historischer Stätte. Saisonauftakt war dieses Jahr (2016) am 22. Mai mit einem Konzert des amerikanischen Namoli Brennet Trio. Auf dem Burgenwanderweg geht es weiter in Richtung Lühnsdorf.

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2. Alte Schmiede Lühnsdorf

In Lühnsdorf angekommen, lohnt ein Abstecher in die Alte Schmiede. Ganz neu auf dem Vierseithof ist das Atelierhaus, in dem eine Kochwerkstatt untergebracht ist. In der KleinKunstSchmiede auf dem Hof finden regelmäßig Chanson-Abende, Comedy und Kabarett sowie Kunstausstellungen statt.

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Das Naturparkzentrum Hoher Fläming liegt genau unterhalb der Burg Rabenstein. Foto: TMB-Fotoarchiv/Jürgen Rocholl/FACE

3. Rädigke hat die erste Gasthofbibliothek des Landes

In Rädigke ist der erste Anlaufpunkt der Gasthof Moritz. Das Areal ist das kulturelle Zentrum des kleinen Ortes. Der Gasthof wird schon seit elf Generationen bewirtschaftet. In der Scheune zeigt das Hofmuseum alte Gerätschaften, die früher auf den Feldern zum Einsatz kamen. Wer müde Beine hat und hier länger bleiben möchte, kann in der Pension "Zum Taubenhaus" übernachten.

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Gasthof Moritz Foto: TMB-Fotoarchiv/Geertje Jacob

Diese befindet sich im ältesten Wirtschaftsgebäude des Hofes. Die erste Gasthofbibliothek Deutschlands mit 3000 Büchern ist alten Saal des Gasthofs untergebracht. Die Bibliothek hat solange geöffnet, wie der Zapfhahn läuft.

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4. Die Burg Rabenstein in Raben

Auf dem Burgenwandeweg geht es durch das Planetal nach Raben. Hier wartet noch eine Burg! Die Burg Rabenstein auf dem 153 Meter hohen "Steilen Hagen". Hier kann man auch auf den Bergfried klettern oder dem Falkner und seinen imposanten Greifvögeln bei einer Vorführung zuschauen.

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Der Bergfried im Hintergrund ist das markante Aushängeschild der Burg Rabenstein. Foto: TMB-Fotoarchiv/Jürgen Rocholl/FACE

Unterhalb der Burg liegt das Naturparkzentrum Hoher Fläming. Hier lohnt es sich in der Erlebnisausstellung Halt zu machen. Hier kann der Fläming auch bei schlechtem Wetter im Trockenen entdeckt werden. Im Flämingladen können Produkte aus der Region für zuhause gekauft werden. Wanderer bekommen hier noch mehr Tipps, um das "kleinste Mittelgebirge Deutschlands" zu erkunden.

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5. Borne: Bockwindmühle und Hansen-Jensen-Torte

Zu den beliebtesten Fotomotiven im Fläming gehört die alte Bockwindmühle in Borne. Im Künstlerdorf haben sich verschiedene Künstler angesiedelt. Im ehemaligen Pfarrhof empfängt Marion Mentel ihre Gäste und macht sie mit dem Handwerk des Filzens vertraut. Der Schweizer Künstler Victor Bisquolm öffnet nach Vereinbarung sein Atelier für Gäste.

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Historische Bockwindmühle Borne bei Bad Belzig Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Informationen

Noch mehr Wissenswertes über Ausflugsziele im Hohen Fläming gibt es beim Naturparkzentrum Hoher Fläming.

Adresse: Raben, Brennereiweg 45, 14823 Rabenstein/Fläming

Telefon: 033848-60004

Internetwww.flaeming.net

 

 

 

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