• Winter im Havelland, Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke

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Brandenburg im Winter
Fünf Tipps für die kalte Jahreszeit

12. Dezember 2014 von Steffen Lehmann

Der Winter in Brandenburg will einfach nicht richtig in Schwung kommen in diesem Jahr. Doch auch wenn draußen nicht klirrende Temperaturen herrschen, und man durch knietiefen Schnee stapfen kann, lässt sich Brandenburg in der kalten Jahreszeit entdecken. Wie, das haben wir hier aufgeschrieben.

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Die SaarowTherme in Bad Saarow im winterlichen Gewand Foto: SaarowTherme

Fanni vom Blog PonydanceClyde befand nach nach einem Ausflug nach Bad Saarow an den Scharmützelsee, Brandenburg habe eine ganz eigene Zeitrechnung: Ein Tag, zwei Stunden Zugfahrt, drei Stunden Sonne am See, fünf Stunden Wellness. Und gefühlte vier Tage Wochenende.

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1. Die Thermen in Brandenburg

Gut, die drei Stunden Sonne am See gibt es nicht jedes Wochenende. Aber eine kurze Wellness-Auszeit, um den Alltag zu vergessen, die gibt es in vielen Thermen in Brandenburg. Aber nicht nur die SaarowTherme direkt am Scharmützelsee lohnt sich. Mit dem Hotel Esplanade, ebenfalls in Bad Saarow und dem SATAMA Sauna Resort & Spa im Nachbarort Wendisch Rietz stehen lohnenswerte Alternativen im näheren Umfeld zur Verfügung.

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Wellness unter freiem Himmel im Resort Mark Brandenburg. Foto: Resort Mark Brandenburg

2. Wintersport à la Brandenburg

Ja, Wintersport geht auch in Brandenburg, auch wenn die höchste Erhebung zwischen Angermünde und Ziesar gerade einmal 200 Meter misst. DAS Wintersport-Event im Land ist der märkische Wintersport-Tag in Bad Freienwalde. Und hier, in dem Kurort eine knappe Stunde von Berlin entfernt, stehen die nördlichsten Skisprungschanzen in Deutschland. Und wenn Frau Holle ihre Betten noch einmal ausschüttet, dann können Langläufer im Fläming ihre Runden drehen.

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Skispringen geht nicht nur in den Bergen, sondern auch in Bad Freienwalde. Foto: Bad Freienwalde Tourismus GmbH

3. Bücher, Bücher, Bücher

Für eine literarische Entdeckungsreise durchs Land muss man nicht gleich zu Theodor Fontane und seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" greifen (obwohl bis heute sehr empfehlenswert). Gleichwohl Björn Kuhligk und Tom Schulz mit "Wir sind jetzt hier", die Orte von Fontanes Wanderungen besucht und einer Neubeobachtungen unterzogen haben.

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Fontane lässt grüßen: Rike & Tom Wolf stellen "111 Orte in Brandenburg, die man gesehen haben muss" vor. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

An einem Sonntagnachmittag schafft man bequem "111 Orte in Brandenburg, die man gesehen haben muss" von Rike und Tom Wolf. Gerade hat Tom Wolf den Nachfolger "111 Orte in Potsdam, die man gesehen haben muss" veröffentlicht.

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4. Wandern geht auch im Winter in Brandenburg

Die Wanderschuhe geschnürt und den Rucksack gepackt, das geht natürlich auch im Winter in Brandenburg. Warum nicht? Der 66-Seen-Wanderweg führt einmal rund um Berlin herum. Fast 20 Etappen stehen zur Auswahl und alle Start- und Endpunkte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer gerne Kunst am Wegesrand mag, dem sei der Internationale Kunstwanderweg im Fläming empfohlen. Der wurde jüngst vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg ausgezeichnet.

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5. Die Kinder von Golzow

Draußen ist es kalt, nass und ungemütlich. Keine schlechten Rahmenbedingungen, um mittels DVD Brandenburg und seine Menschen ein bisschen näher kennen zu lernen. Zwei DVD-Editionen wollen wir vorstellen, die ihrerseits schon Filmgeschichte geschrieben haben:

Die Kinder von Golzow. Eine filmische Langzeitbeobachtung einer Schulklasse im Oderbruch von 1961 bis 2007. Für alle 19 Filme auf insgesamt 18 DVDs braucht man schon ein bisschen Zeit. Aber es lohnt sich. Und bei nächster Gelegenheit kann man dann das Filmmuseum in Golzow besuchen.

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