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  • Besucher am Ufer des Grienericksees vor dem Schloss Rheinsberg,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/Wolfgang Ehn Besucher am Ufer des Grienericksees vor dem Schloss Rheinsberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Wolfgang Ehn
    FONTANE.RAD: Von Rheinsberg bis Neuruppin

    Verträumte Strecken führen direkt in die "Fontanestadt" Neuruppin, wo der Schriftsteller einst seine Kindheit und Jugend verbrachte. 

    Verträumte Strecken führen direkt in die "Fontanestadt" Neuruppin, wo der Schriftsteller einst seine Kindheit und Jugend verbrachte. 
  • FONTANE.RAD: Von Rheinsberg bis Neuruppin

Das erste Kapitel der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ Eine Radtour von Rheinsberg nach Neuruppin

Dieser Abschnitt der FONTANE.RAD-Route von Rheinsberg nach Neuruppin führt direkt ins Zentrum der Fontane-Orte. In Neuruppin wurde Fontane geboren, hier finden sich Orte seiner Kindheit und Jugend eng gedrängt im Stadtbild wieder. Das erste Kapitel der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ widmete Theodor Fontane Wustrau. Die Tagestour 3 der FONTANE.RAD-Route entführt uns ab Neuruppin rund um den Ruppiner See in dieses erste Kapitel.

Hier finden sich verträumte Strecken und malerische Dörfer, die einst Fontane die "Poesie der Stille" entdecken ließen. Gelegenheit für eine erholsame Pause bietet eine der ältesten Seebadeanstalten Deutschlands kurz vor der neuruppiner Altstadt: die Seebadeanstalt Neuruppin. 

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  • Schloss Wustrau, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Blick auf den Ruppiner See, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Eiskeller in Wustrau, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Dorfkirche Wustrau, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Entlang glitzernder Seen im Ruppiner Land zur Geburtsstadt Fontanes: Neuruppin

Alte Mischwälder und Ackerflächen ziehen vorüber auf dem Weg von Rheinsberg nach Neuruppin. Glitzernde Seen begleiten die Radtour. In Zippelsförde, einem kleinen Fischerdorf, lohnt ein erster Halt. Es folgt Molchow: Theodor Fontane widmete dem Dorf und den nahegelegenen Molchow- und Zermützelsee viel Aufmerksamkeit. Neben den zahlreichen Gärten fiel Fontane der rondellartige Grasplatz in der Mitte des Dorfes auf. Heute noch zu sehen ist der zentral gelegene Glockenturm, dessen Architektur Fontane damals als „unheimlich und grotesk“ beschrieb. Am Ende der Tour wartet die Geburtsstadt Fontanes: Neuruppin. In der preußischen Garnisonsstadt erblickte der Chronist der Mark Brandenburg 1819 die Welt.

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Bilder wie mit Blut gemalt und „eines der schönsten Güter“ in Radensleben

Wer mit Fontanes Augen Brandenburg entdecken möchte, macht die Tagestour 3 der FONTANE.RAD-Route: Wustrau bildet das allererste Kapitel der „Wanderungen“. Gleich zu Beginn zeigt der Autor, was die Leserinnen und Leser erwarten wird: Eine dichte Beschreibung von Landschaft und Leuten. Den ungewöhnlichen, aus der Reihe fallenden Lebensläufen gewinnt er am meisten ab. Wustrau beeindruckte Fontane mit seiner dörflichen Schönheit. Noch viel mehr Aufmerksamkeit schenkte er jedoch der geradezu extravagenten Ausstattung des Schlosses und der wie mit Blut gemalten Kriegergalerie. Fontane kommentierte trocken: „Man möcht' am liebsten umkehren.“

Abstecher nach Radensleben mit seinem Gutshof, den Fontane „als eines der schönsten Güter“ der Gegend beschrieb – vor allem wegen seiner „poetischen, beinah absoluten Stille“. Das Gutshaus birgt eine Besonderheit: Hinter der Kirche befindet sich noch heute ein Campo Santo – eine nach italienischem Vorbild gestaltete Friedhofsanlage. Nicht weniger angetan zeigte sich Fontane von Karwe mit seinem prunkvollen Gut, das heute allerdings nicht mehr existiert. Der Park der Familie von dem Knesebeck wird jedoch wieder hergestellt.

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Kirche Radesleben Kirche Radesleben, Foto: Tourismusverband Ruppiner Seenland e.V.

Etappen auf der Fontane-Radtour

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