• Schlaubetal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

    Ein Ausflug in das Schlaubetal

    Das Schlaubetal, südöstlich von Berlin gelegen, heißt Sie willkommen! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wanderung auf dem Schlaubetalwanderweg und einer Stärkung unterwegs in einer Mühlengaststätte mit dem schmackhaften "Schlaubetal-Teller", zubereitet aus frischen regionalen Produkten?

    Das Schlaubetal, südöstlich von Berlin gelegen, heißt Sie willkommen! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wanderung auf dem Schlaubetalwanderweg und einer Stärkung unterwegs in einer Mühlengaststätte mit dem schmackhaften "Schlaubetal-Teller", zubereitet aus frischen regionalen Produkten?
    Ort: Müllrose

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Schlaubetal - Ihr Ausflugsplaner
Was macht diese Ausflugsregion besonders?

Zu Recht gilt das Schlaubetal als das wohl schönste Bachtal Brandenburgs. In dieser Ausflugsregion südöstlich von Berlin finden Erholungsuchende weitgehend unberührte Natur in wohltuender Abgeschiedenheit und Stille. Für Wanderer und Naturliebhaber ist die Region immer noch ein Geheimtipp. Die Schlaube fließt in ihrem Verlauf durch wildromantische Täler und sumpfige Wiesen, passiert mal dickes Gebüsch, mal weite Wälder. Mit ihrem klaren Wasser speist der Bach malerische Seen und treibt wie vor hundert Jahren klappernde Mühlen an. 

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Was gibt es hier zu sehen?

Geformt wurde das Schlaubetal wie fast alle Brandenburger Landschaften von den beiden Eiszeiten. Sie ließen eine abwechslungsreiche Landschaft auf engem Raum zurück, mal flach, mal wild bewegt und vielerorts atemberaubend schön. Drei Viertel aller in Brandenburg vorkommenden Tier- und Pflanzenarten finden sich im Naturpark Schlaubetal, einige davon nur hier. 

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Schlaubetal Schlaubetal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Brandenburgs Kleinod der Artenvielfalt

Über 1000 Pflanzenarten wurden nachgewiesen, darunter 13 Orchideenarten sowie Rippen- und Königsfarn. Fast 200 Vogelarten leben im Naturpark, sogar See- und Fischadler, Uhu und Eisvogel, Schwarzstorch und Schreiadler. Fischotter jagen an den Gewässern, mehrere Fledermausarten fliegen in der Dämmerung aus ihren Verstecken. Sumpfschildkröte und Bachforelle fühlen sich in den Gewässern wohl. Außerdem wurden 700 Großschmetterlingsarten gezählt.

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Ranger Mario Marschler führt durch das Schlaubetal Ranger Mario Marschler führt durch das Schlaubetal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Müllrose, das Tor zum Schlaubetal

Besonders wenn Sie mit der Bahn anreisen, bietet sich der Erholungsort Müllrose als nördlicher Ausgangs- oder Endpunkt für eine reizvolle Wanderung auf dem 25 Kilometer langen Schlaubetal-Wanderweg an. Müllrose bietet Besuchern neben dem sehenswerten, historischen Marktplatz ein Frei- und ein Strandbad, einen Naturlehrpfad und einen Wander- und Spazierweg rund um den Großen Müllroser See. Das "Haus des Gastes" mit Schlaubetal-Information, Heimatmuseum, Bibliothek und zwei Dauerausstellungen vereint Tourismus, Kultur und Wirtschaft unter einem Dach. Die Müllroser Mühle, ältester und bedeutendster Mühlenbetrieb der Region, entwickelte sich seit 1839 zum modernen Industriebetrieb.

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Schlaubetalwanderweg Schlaubetalwanderweg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Einst klapperten die Mühlen…

Neben dem Schlaubetal-Wanderweg gibt aber auch eine Vielzahl kleiner Wanderwege. Sie führen oft an denkmalgeschützten alten Mühlen vorbei. Siebzehn Wassermühlen gab es einst in der Naturparkregion. Von den erhaltenen Mühlen wurden einige zu Gaststätten wie die Bremsdorfer Mühle, andere zu einem Mühlenmuseum. Lassen Sie sich, umgeben vom historischen Mühlen-Flair, die Spezialitäten der Region wie die Schlaubetalforelle schmecken. Hier wird auch der "Schlaubetal-Teller" kredenzt, dessen Zutaten frisch aus der Umgebung stammen. 

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Ragower Mühle Ragower Mühle, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Bunter Herbst

Im Herbst, wenn schönste Farben und stimmungsvolle Spiegelungen auf dem Wasser den Wald verzaubern, füllen Pfifferlinge, Maronen und Steinpilze die Körbe. Waldfrüchte wie Preisel- und Heidelbeeren erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Wanderer können zur Brunftzeit im Oktober dem imposanten Röhren der Rothirsche lauschen.

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Herbstwanderung im Schlaubetal Herbstwanderung im Schlaubetal, Foto: Tourismusverein Schlaubetal e. V./Korinna Lerche

Reizvolle Touren für Radwanderer

Auch Radwanderer finden im Schlaubetal ein gut ausgebautes Radwegennetz. Von Müllrose führen Radwege entlang der Schlaube, im Norden zum Helenesee oder Richtung Osten zum Friedrich-Wilhelm-Kanal. Im Süden können Radwanderer die Tour mit einem Sprung ins kühle Nass des Großsees oder des Pinnower Sees verbinden, die in einem dünn besiedelten Seen- und Moorgebiet des Naturparks liegen. 

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Hammersee im Schlaubetal Hammersee im Schlaubetal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Wenn Sie noch mehr Zeit haben…

Seine Unberührtheit und Stille machen das Schlaubetal auch zu einem idealen Ort für eine entschleunigende Yogawanderung. Die meditative Verbindung von tiefer Atmung und den Körperübungen in freier Natur beim Wandern entspannt Körper und Geist. 

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Yoga-Wanderung im Schlaubetal Yoga-Wanderung im Schlaubetal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Kloster Neuzelle, das "Barockwunder an der Oder"

Das Kloster Neuzelle, unweit des Schlaubetals, ist ein noch vollständig  erhaltenes Zisterzienserkloster und das größte Barockdenkmal Ost- und Norddeutschlands. Unbedingt empfehlenswert ist ein Besuch des "Himmlischen Theaters", das Museum der barocken Passionsdarstellungen vom Heiligen Grab. Außerhalb des Klosterareals können Sie die Klosterbrauerei, die Klosterbrennerei, das Strohhaus und das Bauernmuseum besichtigen.

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Himmlisches Theater im Kloster Neuzelle Himmlisches Theater im Kloster Neuzelle, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Mit dem Rad bis zur Oder

Für eine Mehrtages-Radwanderung empfiehlt sich der 105 Kilometer lange Rundkurs auf dem Mönchsradweg, der durch die Bachtäler der Schlaube, Oelse und Dorche und auf den Spuren der Mönche weiter Richtung Kloster Neuzelle führt. Auf einem Teilstück des Oder-Neiße-Radwegs geht es dann in nördlicher Richtung an der Oder entlang vorbei an Eisenhüttenstadt, der ersten sozialistischen Planstadt.

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Das Rathaus von Eisenhüttenstadt Das Rathaus von Eisenhüttenstadt, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Tipp für Radwanderer

Auf einer gemütlichen Mehrtagestour führt die Oder-Spree-Tour direkt aus Richtung Erkner/Berlin in die Region und weiter über Neuzelle an die Oder. Von dort können Sie Ihre Tour auf dem Oder-Neiße-Radweg in nördlicher Richtung nach Eisenhüttenstadt oder in südlicher Richtung, z. B. Richtung Guben fortsetzen. 

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Zwei Radfahrer auf dem Oder-Neiße-Radweg Zwei Radfahrer auf dem Oder-Neiße-Radweg

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