Wandern in Brandenburgs Naturparken - Naturpark Dahme-Seen © TMB-Fotoarchiv/Ehn
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Touristinformation Stechlin
Stechlinseestraße 17
16775 Stechlin OT Neuglobsow
033082-70202

Unterkünfte vor Ort

Stechlinsee-Rundweg

Beschreibung:
Der Große Stechlinsee, auch "Der Stechlin" genannt, ist im Reigen der Brandenburger Seen, eingebettet in die hügelige Landschaft, schon etwas Besonderes. Das Wasser des Sees ist so klar und rein, dass man es nicht nur trinken, sondern auch noch in großer Tiefe lesen könnte. Theodor Fontane schrieb in seinem Roman "Der Stechlin" Ende des 19. Jh.: "Zwischen flachen, nur an einer einzigen Stelle steil ansteigenden Ufern liegt er da, rundum von alten Buchen eingefasst, deren Zweige, von ihrer eigenen Schwere nach unten gezogen, den See mit ihrer Spitze berühren. Hie und da wächst ein wenig Schilf und Binsen auf, aber kein Kahn zieht seine Furchen, kein Vogel singt. Alles still hier." Das Bild scheint bis heute wie von Fontane beschrieben: die Bäume am Seeufer, vornehmlich Buchen, und Kiefern, dazwischen das glitzernde Wasser und leises Vogelzwitschern. Boote gibt es nur wenige und ohne Motor, dafür das Rauschen des Windes in den Bäumen und rings um den See verteilt viele Plätze, wo man sich setzen und der natürlichen Stille lauschen kann.

Länge: 14 km, 4 Std.

Start/Ziel: Stechlinsee-Center in Neuglobsow

Markierung: Logo des Stechlinsee-Rundweges, dazu Blauer Strich des E 10, Grüner Strich, zuletzt Roter Strich

An-/Abreise:
  • PKW: A10 (nördlicher Berliner Ring) AS Kreuz Oranienburg, B 96 bis Neuglobsow, Parken: Ortseingang unweit des Stechlinsee-Centers
  • ÖPNV: RE5 (Rostock - Berlin Hbf),  Bus nach Neuglobsow

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes:
Die Wanderung auf dem Stechlinsee-Rundweg beginnt am Stechlinsee-Center in Neuglobsow. Auf der Stechlinseestraße geradeaus, vorbei am Glasmuseum zu den Informationstafeln am See. Die Runde kann in beide Richtungen begangen werden. Den Ausschilderungen des Rundweges und den Markierungen des E10 (Blauer Strich) folgend, hält man sich rechts und folgt dem Weg, immer am Seeufer entlang zur Mordbuche mit ihrer grausigen Geschichte. Im Frühsommer 1903 kam es hier zu einer Tragödie. Eine Hochzeitsgesellschaft beschloss die Feier mit einem Spaziergang. Die Braut war die Tochter eines Oberförsters und ein junger Förster, der in die Braut verliebt war, folgte den Spaziergängern. Er schoss auf das Mädchen, das wenige Tage später starb, und tötete sich anschließend selbst. Einige Männer hielten am Tatort Wache, bis die Polizei eintraf. Einer von ihnen schnitzte den Tathergang in die Rinde der Buche, die Schnitzerei ist bis heute zu sehen. Nach ca. 2 km ist die Sonnenbucht, die Nordspitze des Sees erreicht. Nun in südlicher Richtung (auch Markierung Grüner Strich) geht es zur Blauen Kuh, einer Bucht, die sich in westlicher Richtung ausbreitet. Bevor man zum Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes kommt, gibt es eine Hinweistafel für die Lage des Ortes Stechlin, so wie er von Fontane beschrieben wurde. Bald darauf geht es nach links. Zur Unterstützung der Orientierung kann die Markierung Roter Strich dienen. Nach der Querung eines Kanals, der für die Wasserversorgung des Kraftwerkes Bedeutung hatte, verändert sich der Charakter des Weges für eine Weile. Das Ufer wird verlassen, man wandert leicht bergan durch Kiefernwald, dann hinunter zum Polzowkanal. Wieder wird für eine Weile am Ufer gewandert. Eine weite Sicht auf die Wasserfläche wird durch die Halbinsel Ochsenkopfhölzchen eingeschränkt. Die Anlagen des Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei sowie des Deutschen Wetterdienstes werden auf breiten Waldwegen umgangen. Noch ein kleines Stück durch Wald mit Buchen und Kiefern, dann ist der Spielplatz vom Beginn der Runde erreicht.

Karten / Literatur: Rad-, Wander- & Gewässerkarte Rheinsberger Seen, Großer Stechlin, 1:35.000, Verlag Grünes Herz, ISBN 978-3-86636-100-3, 4,95Euro

Texte mit freundlicher Genehmigung von www.wandermagazin.de
Beschreibung:
Der Große Stechlinsee, auch "Der Stechlin" genannt, ist im Reigen der Brandenburger Seen, eingebettet in die hügelige Landschaft, schon etwas Besonderes. Das Wasser des Sees ist so klar und rein, dass man es nicht nur trinken, sondern auch noch in großer Tiefe lesen könnte. Theodor Fontane schrieb in seinem Roman "Der Stechlin" Ende des 19. Jh.: "Zwischen flachen, nur an einer einzigen Stelle steil ansteigenden Ufern liegt er da, rundum von alten Buchen eingefasst, deren Zweige, von ihrer eigenen Schwere nach unten gezogen, den See mit ihrer Spitze berühren. Hie und da wächst ein wenig Schilf und Binsen auf, aber kein Kahn zieht seine Furchen, kein Vogel singt. Alles still hier." Das Bild scheint bis heute wie von Fontane beschrieben: die Bäume am Seeufer, vornehmlich Buchen, und Kiefern, dazwischen das glitzernde Wasser und leises Vogelzwitschern. Boote gibt es nur wenige und ohne Motor, dafür das Rauschen des Windes in den Bäumen und rings um den See verteilt viele Plätze, wo man sich setzen und der natürlichen Stille lauschen kann.

Länge: 14 km, 4 Std.

Start/Ziel: Stechlinsee-Center in Neuglobsow

Markierung: Logo des Stechlinsee-Rundweges, dazu Blauer Strich des E 10, Grüner Strich, zuletzt Roter Strich

An-/Abreise:
  • PKW: A10 (nördlicher Berliner Ring) AS Kreuz Oranienburg, B 96 bis Neuglobsow, Parken: Ortseingang unweit des Stechlinsee-Centers
  • ÖPNV: RE5 (Rostock - Berlin Hbf),  Bus nach Neuglobsow

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes:
Die Wanderung auf dem Stechlinsee-Rundweg beginnt am Stechlinsee-Center in Neuglobsow. Auf der Stechlinseestraße geradeaus, vorbei am Glasmuseum zu den Informationstafeln am See. Die Runde kann in beide Richtungen begangen werden. Den Ausschilderungen des Rundweges und den Markierungen des E10 (Blauer Strich) folgend, hält man sich rechts und folgt dem Weg, immer am Seeufer entlang zur Mordbuche mit ihrer grausigen Geschichte. Im Frühsommer 1903 kam es hier zu einer Tragödie. Eine Hochzeitsgesellschaft beschloss die ...
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Bewertungen / Kommentare
Bewertung dieses Artikels: 5,00 Herzchen (5.00) | 3 Bewertung(en)
3 Kommentar(e)
20.09.2016 um 21:23 Uhr, anonyme Bewertung ohne Kommentar:

18.09.2016 um 20:57 Uhr, Felicia Meier schrieb:

super schöner Wanderweg.

30.12.2015 um 16:11 Uhr, anonyme Bewertung ohne Kommentar:

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