Wandern in Brandenburgs Naturparken - Naturpark Dahme-Seen © TMB-Fotoarchiv/Ehn
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Moorerlebnispfad

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Stechlinseestraße 17
16775 Stechlin OT Neuglobsow
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Moorerlebnispfad

Von Moor zu Moor - Moorerlebnispfad (13,9 km / 3,5 - 4,5 Std.)

Moore - geheimnisvoll, mystisch, unheimlich. Die dunklen, oft sagenumwobenen Landschaften sind bevorzugter Handlungsort für gruselige Märchen und Geschichten. Naturwissenschaftlich betrachtet sind die schützenswerten Feuchtgebiete selten gewordene Lebensräume für eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Dabei ist Moor nicht gleich Moor und wer auf dem Moorerlebnispfad wandert, kann viel mehr erleben als nur eine feuchte, oft von unzähligen Mücken und Schnaken bevölkerte und unwirtliche Landschaft. Es gibt mehrere Typen von Mooren in unterschiedlichen Entstehungs- und Erscheinungsformen. Das Moor als Biotop bietet unterschiedlichen, teils seltenen und deshalb geschützten Pflanzen und neben den genannten unangenehmen Vertretern vielen anderen interessanten, meist auch geschützten Tieren einen Lebensraum. Es ist - zumindest bei Tageslicht - nicht "schaurig, übers Moor zu gehen", wie es im Gedicht "Der Knabe im Moor" von Annette von Droste-Hülsdorf heißt, sondern hochinteressant. Eine Wanderung auf dem Moorerlebnispfad vermittelt in sehr anschaulicher Form einen Einblick in der jüngeren Geschichte zur Entstehung der Moore, den Einfluss des Menschen und den aktuellen Lebensraum von Pflanzen und Tieren.

Start/Ziel: NaturParkHaus Stechlin in Menz

Markierung: Logo des Moorerlebnispfades (blau-grüner Punkt auf weißem Grund), bis zum Polzowkanal zusätzlich Gelber Strich

An-/Abreise
PKW: A24, AS Neuruppin, B167 bis Herzberg, weiter links Lindow - Rheinsberg, rechts Menz.
Parken: NaturParkHaus Stechlin
ÖPNV: Züge der DB ab Berlin nach Gransee. Fahrtzeit etwa 20 Minuten. Zwischen Gransee und Menz besteht eine Busverbindung (Linie 836)

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes
Die Wanderung auf dem Moorerlebnispfad beginnt am NaturParkHaus Stechlin in Menz. Hier gibt es entsprechende Hinweistafeln mit Informationen rund um den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land im Allgemeinen und das Moor im Speziellen. Der Beginn des Weges führt schräg durch den kleinen Park und hinunter zum See. Der sehr kleinen Markierung oder hier besser dem Gelben Strich folgend, wandert man am Ufer des Rofensees zur ersten Infotafel am Moor. Vor dem Campingplatz verlässt man das Ufer nach rechts. Auf einem Holzsteg wird eine Moorfläche überquert. Der Weg macht dann eine Schleife durch lichten Kiefernwald, kehrt später zum moorigen Seeufer zurück. Am Polzowkanal entlang, kommt man zum alten Forstweg. Hier wird die Markierung Gelber Strich verlassen. Die Hinweisschilder des Moorerlebnispfades zeigen nach links. Der Forstweg führt durch ein Gebiet mit verschiedenen Arten von Mooren. Es ist sehr interessant zu schauen und zu entdecken, stehen zu bleiben ist jedoch nur mit ausreichend Mückenschutz zu empfehlen. Vor dem großen Barschsee - auch ein Moor - geht es nach links in einem Bogen zurück in Richtung Polzowkanal. In der Zwischenzeit wandert man mit der Markierung Blauer Punkt. An der Nordspitze des Roofensees angekommen, ist es zu empfehlen, den Erlebnispfad zu verlassen und dem Blauen Punkt zum Seeufer zu folgen. Während der eigentliche Moorerlebnispfad nun als Radweg oberhalb des Sees zum Ausgangspunkt zurück führt, schlängelt sich dieser Weg am Ufer des Sees zum Strandbad Menz und weiter als Pfad um den Wallberg herum zurück zum NaturParkHaus Stechlin.

Karten / Literatur: Rad-, Wander- & Gewässerkarte Rheinsberger Seen, Großer Stechlin, 1:35.000, Verlag Grünes Herz, ISBN 3-929993-90-2, 4,10 Euro

Texte mit freundlicher Genehmigung von www.wandermagazin.de
Von Moor zu Moor - Moorerlebnispfad (13,9 km / 3,5 - 4,5 Std.)

Moore - geheimnisvoll, mystisch, unheimlich. Die dunklen, oft sagenumwobenen Landschaften sind bevorzugter Handlungsort für gruselige Märchen und Geschichten. Naturwissenschaftlich betrachtet sind die schützenswerten Feuchtgebiete selten gewordene Lebensräume für eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Dabei ist Moor nicht gleich Moor und wer auf dem Moorerlebnispfad wandert, kann viel mehr erleben als nur eine feuchte, oft von unzähligen Mücken und Schnaken bevölkerte und unwirtliche Landschaft. Es gibt mehrere Typen von Mooren in unterschiedlichen Entstehungs- und Erscheinungsformen. Das Moor als Biotop bietet unterschiedlichen, teils seltenen und deshalb geschützten Pflanzen und neben den genannten unangenehmen Vertretern vielen anderen interessanten, meist auch geschützten Tieren einen Lebensraum. Es ist - zumindest bei Tageslicht - nicht "schaurig, übers Moor zu gehen", wie es im Gedicht "Der Knabe im Moor" von Annette von Droste-Hülsdorf heißt, sondern hochinteressant. Eine Wanderung auf dem Moorerlebnispfad vermittelt in sehr anschaulicher Form einen Einblick in der jüngeren Geschichte zur Entstehung der Moore, den Einfluss des Menschen und den aktuellen Lebensraum von Pflanzen und Tieren.

Start/Ziel: NaturParkHaus Stechlin in Menz

Markierung: Logo des Moorerlebnispfades (blau-grüner Punkt auf weißem Grund), bis zum Polzowkanal zusätzlich Gelber Strich

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Die Wanderung auf dem Moorerlebnispfad beginnt am NaturParkHaus Stechlin in Menz. Hier gibt es entsprechende Hinweistafeln mit Informationen rund um den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land im Allgemeinen und das Moor im Speziellen. Der Beginn des Weges f...
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Bewertungen / Kommentare
Bewertung dieses Artikels: 4,67 Herzchen (4.67) | 3 Bewertung(en)
3 Kommentar(e)
27.12.2015 um 17:34 Uhr, Maik Bischoff schrieb:

Ich kann mich Johannes nur anschließen: Der Weg it herrlich, die Beschilderung aber eine reine Katastrophe. Hier auf der Seite zeigt die Karte übrigens einen abweichenden Weg, der Verbindungsteil am Ende des Roofensees ist nicht dabei und die beschilderte Wegführung vor Ort weicht auch etwas ab. Es fehlen an vielen Punkten Hinweise auf den Weg, so dass wir uns nur mit Glück richtig bewegt haben. Hier sollte ganz dringend nachgebessert werden. Ebenso wäre etwas Absprache mit der Forstwirtschaft angebracht, denn streckenweise wurde der Weg ordentlich "zerfahren".

27.07.2015 um 12:40 Uhr, anonyme Bewertung ohne Kommentar:

28.04.2015 um 11:04 Uhr, Johannes O. schrieb:

Sehr schöne, abwechslungsreiche Wanderung. Die Beschilderung ist ausreichend, bei manchen Richtungspfeilern verblasst aber die Richtungsangabe. Die Stege/Aussichtspunkte in den Mooren sind attraktiv und gut angelegt. Allerdings müssten einige davon demnächst "gewartet" werden. Mein Tipp: weniger Spielerei wie diese Frage/Antwort-Tafeln. Die Natur spricht für sich. Man kann die Runde gut verlängern, was ich ab der kleinen Brücke mit einer zusätzlichen Schleife Richtung Roofenstraße (dann links und wieder zurück, siehe Karte)getan habe. Zum Schluss noch Einkehr in der hübschen Hütte "Roofenklause" im Waldpark, die man über ein Stufen oberhalb des Schleusenweges erreicht (ausgeschildert)

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