Wandern in Brandenburgs Naturparken - Naturpark Dahme-Seen © TMB-Fotoarchiv/Ehn
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Quer durch das Schlaubetal

Beschreibung:
Das Schlaubetal und der gleichnamige Naturpark haben noch Geheimtippcharakter. Von Besuchern und Einheimischen als schönstes Bachtal in Ostbrandenburg bezeichnet, gehört es für Zentren wie Cottbus, Frankfurt/Oder und andere zu Recht zu den beliebtesten Naherholungsgebieten. Dieses von der Weichseleiszeit als Glaziale Rinne hinterlassene Kleinod lässt sich nicht nur durch die hier beschriebene Wanderung in seiner ganzen Vielfalt von Nord nach Süd erschließen. Es gibt auch verschiedene Möglichkeiten für Tages-Rundwanderungen, um bei gleichem Ausgangs- und Endpunkt Teile dieses herrlichen Gebietes zu erkunden. Die Schlaube durchfließt Wälder, Wiesen und Binnendünen. Sie gräbt sich in Schluchten ein, hinterlässt Moore, durchfließt Teiche und Seen. In diesen unterschiedlichen Lebensräumen haben sich seltene Pflanzen und Tiere angesiedelt. An vielen besonders schönen Stellen gibt es Rastplätze. Ehemalige Mühlen, heute Gaststätten, laden zu regionaler Küche ein. Eine Besonderheit ist der Schlaubetal-Teller mit Köstlichem aus einheimischen Produkten (Fisch, Fleisch, Gemüse inklusive einem Getränk).

Länge: 32 km, 8 Std.

Start/Ziel: Müllrose, Freibad, Schlaubemühle (Naturschutzzentrum)/Seehotel Wirchensee

Markierung: blaues "S" auf weißem Grund

An-/Abreise:
  • PKW: A12, AS Müllrose, Parken: Müllrose, Freibad/Wirchensee
  • ÖPNV: Bahn: RE1 bis Frankfurt (Oder), weiter mit OE36, Bus: Ausflugslinie Schlaubetal A400, Sa, So und feiertags (01.05. - 30.09.)

Wegbeschreibung / Sehens- und Wissenswertes:
Die Wanderung beginnt am Großen Müllroser See und führt am Ostufer entlang. Nach Freibad und Campingplatz verlässt man den befestigten Weg. Es geht auf herrlichen Waldpfaden weiter. Zunächst wird das Landschaftsbild rechts vom schönen Blick auf den Großen Müllroser See und links von einer leicht hügeligen Landschaft der Endmoränen bestimmt. Nach der Südspitze des Sees macht der Weg einen kleinen Schwenk durch die Wustrower Berge, sehr markante Endmoränen, bevor die Senke des Belenzsees das Bild bestimmt. Ein Stück befestigter Radweg führt zur Ragower Mühle. Nach Querung der Schlaube wird auf der rechten Talseite, wieder auf einem herrlichen Pfad, weiter gewandert. Auf der Talseite prägt nun Auwald die Umgebung. Nächstes Zwischenziel ist die Gaststätte Kupferhammer. Hier gibt es einen schönen Freisitz direkt an der hier munter vor sich hin plätschernden Schlaube. Wieder wird die Seite gewechselt. Der muntere Bach liefert noch ein wenig die Begleitmusik, dann schlängelt sich der Weg (Pfad) an einem lang gestreckten Gewässer, dem Langesee, dahin. Seerosen bilden Teppiche auf dem Wasser. Nach dem kleinen Schinkensee ist der Zugang zum Forsthaus Siehdichum erreicht. Ein Stück noch auf dem Radweg, dann geht es rechts ab auf einem Pfad in das Tal des Hammersees. Der Weg wird auf der linken Talseite entlang des Hammersees fortgesetzt. Er schlängelt sich mit etwas Auf und Ab in Ufernähe durch die Hügel der Endmoränen. Vor der Bremsdorfer Mühle weist ein Schild einen Beobachtungspunkt für allerlei Wasservögel aus. Nach der Bremsdorfer Mühle (rechte Talseite) ändert sich der Charakter der Umgebung. Die Schlaube bildet hier ein sumpfiges Tal mit Auwald, eingebettet in Hügel einer Endmoränenlandschaft. An der Kieselwitzer Mühle geht es noch einmal auf die linke Talseite. Hier gibt es sogar ein paar kleinere, aber merkliche An- und Abstiege, bevor am Informationszentrum des BUND die Wanderung endet. An der Landstraße rechts kommt man zur Bushaltestelle.

Karten / Literatur
  • Naturparadies Schlaubetal, 1:50.000, ISBN 978-3-89920-347-9, 2,95 Euro
  • Wanderführer "Wanderparadies Schlaubetal", ISBN 978-3-941085-78-7, 9,95 Euro

Texte mit freundlicher Genehmigung von www.wandermagazin.de
Beschreibung:
Das Schlaubetal und der gleichnamige Naturpark haben noch Geheimtippcharakter. Von Besuchern und Einheimischen als schönstes Bachtal in Ostbrandenburg bezeichnet, gehört es für Zentren wie Cottbus, Frankfurt/Oder und andere zu Recht zu den beliebtesten Naherholungsgebieten. Dieses von der Weichseleiszeit als Glaziale Rinne hinterlassene Kleinod lässt sich nicht nur durch die hier beschriebene Wanderung in seiner ganzen Vielfalt von Nord nach Süd erschließen. Es gibt auch verschiedene Möglichkeiten für Tages-Rundwanderungen, um bei gleichem Ausgangs- und Endpunkt Teile dieses herrlichen Gebietes zu erkunden. Die Schlaube durchfließt Wälder, Wiesen und Binnendünen. Sie gräbt sich in Schluchten ein, hinterlässt Moore, durchfließt Teiche und Seen. In diesen unterschiedlichen Lebensräumen haben sich seltene Pflanzen und Tiere angesiedelt. An vielen besonders schönen Stellen gibt es Rastplätze. Ehemalige Mühlen, heute Gaststätten, laden zu regionaler Küche ein. Eine Besonderheit ist der Schlaubetal-Teller mit Köstlichem aus einheimischen Produkten (Fisch, Fleisch, Gemüse inklusive einem Getränk).

Länge: 32 km, 8 Std.

Start/Ziel: Müllrose, Freibad, Schlaubemühle (Naturschutzzentrum)/Seehotel Wirchensee

Markierung: blaues "S" auf weißem Grund

An-/Abreise:
  • PKW: A12, AS Müllrose, Parken: Müllrose, Freibad/Wirchensee
  • ÖPNV: Bahn: RE1 bis Frankfurt (Oder), weiter mit OE36, Bus: Ausflugslinie Schlaubetal A400, Sa, So und feiertags (01.05. - 30.09.)

Wegbeschreibung / Sehens- und Wissenswertes:
Die Wanderung beginnt am Großen Müllroser See und führt am Ostufer entlang. Nach Freibad und Campingplatz verlässt man den befestigten Weg. Es geht auf herrlichen Waldpfaden weiter. Zunächst wird das Landschaftsbild rechts vom schönen Blick auf den Großen Müllroser See und links von einer leicht hügeligen Landschaft der Endmoränen bestimmt. Nach der Südspitze des Sees macht der Weg einen kleinen Schwenk durch die Wustrower Berge, sehr markante Endmoränen, bevor die Senke des Bel...
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Bewertungen / Kommentare
Bewertung dieses Artikels: 5,00 Herzchen (5.00) | 2 Bewertung(en)
2 Kommentar(e)
24.04.2016 um 18:00 Uhr, Uwe schrieb:

Das Schlaubetal bietet Natur pur und ist sicher einzigartig in seiner Art in Brandenburg. Wir werden diesen Wanderweg auf jeden Fall als schönsten deutschen Wanderweg 2016 im "Wandermagazin" wählen. Deshalb: alle unterschreiben.

11.03.2015 um 18:27 Uhr, Frank schrieb:

Wandern durch das Schlaubetal ist Entspannung Pur. Für geübte an einem Tag zu Schaffen sonnst sollte man 2 Tage einplanen. Besonders empfehlenswert ist Der Gasthof ,,Forsthaus SiehDichUm,, Preiswert und Lecker allerdings mit DDR Charme( im Gutem Sinne )

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