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Internationaler Kunstwanderweg

Die Jagd, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Ein Wasserfall für den Fläming, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Heckenspion, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Intermezzo, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Steinschlange, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Unter Kiefern, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Unverhoffte Begegnung, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Die Jagd, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Ein Wasserfall für den Fläming, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Heckenspion, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Intermezzo, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Steinschlange, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Unter Kiefern, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming
Unverhoffte Begegnung, Foto: Naturparkarchiv Hoher Fläming

Kontakt

Naturparkzentrum Hoher Fläming
Brennereiweg 45
14823 Rabenstein/Fläming OT Raben
033848-60004
033848-60360

Internationaler Kunstwanderweg

Kunst und Landschaft - Kunstwanderweg Hoher Fläming
Nordroute über Hagelberg (19,5 km / 6 - 7 Std.), Südroute über Borne (16,7 km / 5 - 6 Std.)

Der Kunstwanderweg verbindet die Stadt Bad Belzig mit dem Ort Wiesenburg und verknüpft gleichzeitig das Erlebnis sehenswerter Kunstobjekte mit der Landschaft des Hohen Fläming. Die Sächsische Postmeilensäule in Bad Belzig ist ein Zeugnis aus der Zeit, als hier die nördliche Grenze Sachsens verlief. Die mächtigen Anlagen von Wiesenburg und Burg Eisenhardt sollten die Grenze gegen Magdeburger und Brandenburger Angreifer sichern. Mit dem Umbau des Schlosses Wiesenburg zu seiner heutigen Form und dem Landschaftspark entstand hier im 19. Jh. die bedeutendste Parkanlage zwischen Potsdam Sanssouci und dem Wörlitzer Park.

Start:
Bahnhof Bad Belzig, Ziel: Bahnhof Wiesenburg/Mark

Markierung: gelb-weißes Logo in weißem Rechteck

An-/Abreise
PKW:
• Nach Bad Belzig: A9, AS Niemegk, B107 bis Bad Belzig
• Nach Wiesenburg: A9, AS Niemegk oder Köselitz, B102 bis Wiesenburg
Parken: An den Bahnhöfen
ÖPNV: Bahnstrecke RE 7 Berlin Hbf - Dessau verbindet Start- und Zielort

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes
Am Bahnhofsplatz von Bad Belzig befindet sich eine Tafel zum Kunstwanderweg mit Markierung. Auf der Bahnhofstraße zur Brücke und nach den Gleisen rechts am Objekt 15 vorbei. Weiter rechts folgt ein Wiesenpfad. Der Pfad führt zurück zur Bahnhofstraße. An der Sächsischen Postmeilensäule vorbeigeht es zur Burg Eisenhardt. Nach einem Abstecher zur spätgotischen Bricciuskapelle aus dem 14. Jh. führt die Route um die Burg herum. Auf angenehmem Weg, vorbei an den Objekten 13 und 14, wandert man an Sumpfwiesen entlang. An der B246 der Markierung folgen, über eine Anhöhe in die Senke und erneut auf einem Pfad in den Wald, dazwischen wieder Kunstobjekte, wie "Unter Kiefern" oder "Steinschlange". In Hagelberg geradeaus bis zur Hauptstraße, aus dem Ort heraus bis zum Abzweig in die Wiesen. Der Hagelberg wird umgangen. Ein kurzer Abstecher zum "Höchsten" in Brandenburg lohnt sich. Gipfelfoto mit Gipfelkreuz und Gipfelbuch auf 201m. Auf dem folgenden Abschnitt überraschen weitere Kunstwerke. In Schmerwitz den Markierungen folgen, dann zwischen den neu gebauten Häusern zum Schloss. Bei einer größeren Kreuzung dem Wegweiser nach Schlamau folgen. Am Waldrand findet man Objekt 7. Der Weg schlängelt sich durch eine geologische Formation - die Rummeln - eine eiszeitliche Formation, am Waldrand entlang nach Schlamau. Der Weg führt durch den Ort und windet sich weiter zwischen den Hügeln der Endmoränen. In Wiesenburg geht es zum Schloss, dann durch den Landschaftspark, vorbei an Rhododendrenbüschen, zum Bahnhof Wiesenburg. Vom Bahnhof führt der Weg durch das Tor zum Fläming in den Wiesenburger Schlosspark. Am Objekt 2 rechts, zwischen Rhododendrenbüschen zum Hauptweg. Er führt zum See vor dem Schloss. In der Schlossstraße trennen sich Nord- und Südroute. Vorbei an Objekt 16 wandert man in die Landschaft mit Wiesen und Feldern. Dann schwenkt man wieder auf den Ortsrand zu. Es geht fast schnurgerade auf einem Feldweg zum Wald. Abseits des Weges hat sich eine "Kleine Gruppe Wölfe" versammelt. Es folgen Porzellanbaum und Ruhende Brücke. Bevor der Weg aus dem Wald führt, gibt es eine Verbindung über Klein-Glien nach Hagelberg zur Nordroute. Auf diesem Abschnitt findet man Objekt 28. Weiter auf der Südroute führt nach dem Wald ein Kopfsteinpflasterweg in den Ort Borne. Der Pfad schlängelt durch Büsche zum Bahndamm und führt entlang der Bahnstrecke bis zum Wald. Nach den Fünf Kuben geht es im Bogen zur Kreisstraße. Nach deren Querung zum Bauernberg. Am "Gartenbild" nach rechts. Hinter den Kleingartenanlagen, in der Nähe des Objektes 27, treffen sich Nord- und Südroute und führen zur Burg Eisenhardt und, vorbei an Objekt 15, zum Bahnhof.

Karten / Literatur
  • Tourismus- und Freizeitkarte Naturpark Hoher Fläming, 1:75.000, 2,00 Euro
  • Flyer "Internationaler Kunstwanderweg Hoher Fläming", Hrg.: Naturparkzentrum Hoher Fläming, kostenlos

Texte mit freundlicher Genehmigung von www.wandermagazin.de
Mit freundlicher Unterstützung von:
Bewertungen / Kommentare
Bewertung dieses Artikels: (4.60) | 5 Bewertung(en)
4 Kommentar(e)
13.08.2011 um 19:29 Uhr, Bärbel schrieb:

Schon lange geplant, heute endlich verwirklicht. Wir sind in Bad Belzig gestartet und haben uns zu den Informationen, die wir schon aus dem Internet hatten, noch weitere aus der Belzig-Information geholt. Ohne den Tipp der netten Angestellten hätten wir den Anfang unserer Tour sicher nicht so schnell gefunden. Der erste Teil lief sich bestens durch schattige Wälder und natürlich haben wir einen kurzen Abstecher auf den Hagelberg gemacht! Im Gutshof Klein-Glien haben wir im Garten sehr gut zu Mittag gegessen. Wir sind nur die halbe Tour gelaufen und wollten wieder zum Auto nach Bad Belzig zurück. Nach der Ortschaft Borne fanden wir den Wanderweg nur durch einen Tipp eines netten Ortsbewohners. Dieser Teil des Weges war allerdings total zugewachsen. Man musste sich den Weg förmlich durch Brennnesseln und hohe Beifußstauden bahnen, die einem immer wieder ins Gesicht schlugen, was den Wanderspaß erheblich beeinträchtigte. Schließlich sind wir dann aufs abgeerntete Feld ausgewichen. Wenn das auf die Gesamtlänge von 18 km vielleicht nur 1,5 bis 2 km waren, sollte soetwas bei einem "Internationalen Kunstwanderweg" nicht vorkommen.

14.10.2010 um 13:50 Uhr, Thorsten schrieb:

Nach so tollen Bewertungen beschlossen auch wir, diese Tour mal zu versuchen und wurden nicht enttäuscht. Bei herrlichem Wetter ging es dann in das wunderschöne Städtchen Belzig, wo direkt das erste Kunstwerk auf uns wartete. Eigentlich wollten wir die Nordroute laufen, befanden uns dann aber plötzlich auf der Südroute, die uns nicht minder begeisterte. Tolle Wege durch Felder und Wälder, zwischendurch immer mal mehr oder weniger interessante und eindrucksvolle Kunstwerke. Der Weg ist toll ausgeschildert und man braucht keinerlei Karten. In Wiesenburg kehrten wir dann ein und beschlossen, noch einen Teil der Nordroute zu begehen!! Bis Hagelberg sind wir gekommen. Da es bis dahin aber schon spät geworden war und anfing, dunkel zu werden und der Rufbus, den man sich bestellen kann, nicht mehr zur Verfügung stand, bestellten wir uns ein Taxi, was etwas teurer, aber genauso unkompliziert war. Alles in allem ein toller Weg und eine tolle Idee, Natur und Kultur so zu vereinen!!! Sehr empfehlenswert!!!

01.08.2010 um 12:17 Uhr, Arne schrieb:

Eigentlich gibt es hier nicht nur einen Kunstwanderweg, sondern ein ganzes Netz von Kunstwanderwegen. An einem Tag kann man das nicht alles schaffen. Wir sind gestern auf der Nordroute von Belzig nach Wiesenburg gewandert und waren begeistert. Der Weg verläuft durch schöne Wald- und Feldlandschaft, man trifft nicht viele Menschen, dafür aber immer wieder auf überraschende Kunstwerke. Über manches Kunstwerk kann man streiten, aber einige waren echt klasse, zum Beispiel die riesigen Holzwürfel im Kiefernwald. Pause haben wir im netten Töpfercafé in Schmerwitz gemacht, und am Schluss läuft man noch durch den Schlosspark in Wieseburg. Die Strecke ist ganz schön lang, aber es soll auch einen Rufbus geben, der einen abholt, wenn man nicht die ganze Strecke laufen will. Wir kommen auf jeden Fall wieder und erkunden die Südroute!

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