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Galerie am Schloss, Steindamm 22
01968 Senftenberg

Eine Landschaft im Wandel, 510km
Die Niederlausitzer
Bergbautour garantiert eine spannende Entdeckungsreise durch mehr als
150 Jahre Braunkohlegeschichte. Der Rekord-Teufel, der nicht nur das
Symbol für Kohle aus der Lausitz, sondern auch für die Radtour ist,
führt auf etwa 510 km durch die Region. Zu entdecken gibt es dabei eine
Mischung aus Industriekultur, malerischen Orten, imposanten Tagebauen
und neuen Landschaften. Empfehlenswert sind u.a. der Fürst-Pückler-Park
in Cottbus, die alte Tuchmacherstadt Forst (L.), die Förderbrücke F60
und der Senftenberger See.
Wegstreckenzeichen
Als
Wegebezeichnung dient der rote „Rekord-Teufel“.
Wegebeschaffenheit/Streckenausbau
Die
Tour führt über einen komplett neu ausgebauten Radweg mit Asphaltdecke.
GPX-Track
Hier können Sie sich den Tourenverlauf für Ihr GPS-Gerät herunterladen.
Kartenempfehlung
•„Bikeline-Radtourenbuch
Niederlausitzer Bergbautour“, 1:50.000, Esterbauer-Verlag, ISBN
3-85000-164-4, 11,90 Euro
Wir sind die Teilroute von Cottbus nach Finsterwalde mit Übernachtung in schöner Ferienwohnung in Welzow, Nahe am noch aktiven Tagebau Welzow Süd. Die Tour ist wirklich schön, super Radwege, schöne und abwechslungsreiche Landschaften, gerade natürlich auch sehr interessant aufgrund der neu entstehnenden Seenlandschaft. Das ist alles schon recht beeindruckend. Auf jeden Fall sollte man den "rostigen Nagel" mitnehmen. Interessant war, dass in unserer Karte eingezeichnete Wege so nicht mehr ausgeschildert waren, da hat sich einiges neues ergeben. Ein anderer Weg exististierte schlecht weg nicht mehr, da der noch aktive Tagebau die Durchfahrt unmöglich gemacht hat - eben eine Landschaft in Veränderung - in jeder Hinsicht. Auch die Umfahrung um den Senftenberger See war sehr schön, da kann man schon mal sehen, wie ehemnalige Tagebaugebiete aussehen könnne, wenn sie schon etwas länger "unter Wasser stehen". Senftenberg selbst hat uns nicht so begeistert, zumal auch wir uns auch hier verfahren hatten, weil im Stadtteil Marga die Streckenführung nicht mehr ausgeschildert war un wir einige Zeit brauchten, wieder den Anschluss zu finden. Der Stadteil Marga war allerdings ganz schön. Und jetzt kommen allerdings noch zwei Punkte, die man unbedingt wissen sollte - Pack Dir was zu Essen ein! Am ersten Tag haben wir an der Strecke nicht ein einzigen Kaffee zu trinken bekommen, geschweige eine nette Einkehrmöglichkeit, die zum Verweilen einlädt. Schade, schade. Wenn man nicht weit von der Streckenführung abweichen will und eine lange Suche auf sich nehmen möchte, war das ein wirklich echter Minuspunkt. Auch die Fahrt am EURO Speedway vorbei und da vor allem die Geräuschkulisse, will man als natursuchender Mensch nicht unbedingt haben, aber gut, ein Arbeitgeber mehr. Alles in allem war es eine sehr schöne Tour und können wir nur empfehlen und bekommt dennoch die vollen 5 Punkte (Wir hatten was zu Essen mit, nur der Kaffee ....)