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Schwedt - Das Tor zum Nationalpark Unteres Odertal , auf dem Bild: Abenddaemmerung am Bollwerk (Sept 09)
Wildniserlebnis-Kanutour vor den Toren Schwedts
Schwedter Altstadt
Jüdisches Ritualbad in der Gartenstraße
Blick auf die Berliner Straße
Schwedt - Das Tor zum Nationalpark Unteres Odertal , auf dem Bild: Abenddaemmerung am Bollwerk (Sept 09)
Wildniserlebnis-Kanutour vor den Toren Schwedts
Schwedter Altstadt
Jüdisches Ritualbad in der Gartenstraße
Blick auf die Berliner Straße

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Schwedt - Das Tor zum Nationalpark Unteres Odertal

Die im Nordosten Brandenburgs, unmittelbar an der Grenze zum polnischen Nachbarn liegende Stadt Schwedt/Oder wurde 1265 erstmals in einer pommerschen Urkunde erwähnt. Heute hat die Stadt mit seinen 10 Ortsteilen etwa 37 000 Einwohner. Doch seine Lage am Rand des breiten Odertals zwischen sanften Endmoränenhügeln zog schon viel früher Siedler an. Einst war die Stadt Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Schwedt, einer Seitenlinie der Hohenzollern.

Ihre Spuren werden sie nicht nur im Stadtmuseum entdecken, sondern auch bei einem Stadtrundgang durch die Altstadt. Einst nach holländischem Vorbild angelegt, erhielt die Stadt ein gitterförmiges Straßennetz und barocke Gebäude. Leider hat diese schöne Stadtanlage den Zweiten Weltkrieg nicht unbeschadet überstanden. Nur wenige historische Gebäude sind erhalten geblieben. Im Zentrum der Schwedter Altstadt befinden sich die Stadtkirche St. Katharinen, der Berlischky-Pavillon und das ehemalige jüdische Ritualbad. Nach 1871 entstanden die Kirche St. Mariä Himmelfahrt, das Amtsgericht und die ehemalige Hahnsche Seifenfabrik. Diesem neogotischen Ensemble um den Vierradener Platz schließt sich die Vierradener Straße an. Sie ist heute den Fußgängern vorbehalten und lädt mit verschiedensten Geschäften und Restaurants zum Bummeln ein.

An der Stelle des früheren Markgrafenschlosses befinden sich die Uckermärkischen Bühnen Schwedt, die mit ihren Aufführungen die Traditionen des markgräflichen Theaters fortsetzen. Das Schwedter Theater war schon damals weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Der alte Schlosspark bildet in jedem Sommer die malerische Kulisse für die Schlosspark-Festspiele. Das Oder-Center ist das größte und schönste Einkaufszentrum in der Uckermark und lockt mit einem bunten Mix an Geschäften seine Kundschaft an.

Vor den Toren der Stadt befindet sich der Nationalpark Unteres Odertal, der einzige Nationalpark Brandenburgs und der einzige Auen-Nationalpark Deutschlands. Ungestörtes Naturerleben und Radfahren auf dem Oder-Neiße-Radweg ziehen von Jahr zu Jahr mehr Gäste an. Im südlichen Ortsteil Criewen befindet sich das Besucherzentrum des Nationalparks und drum herum der wunderschöne Lenné-Park. Das Schloss der Familie von Arnim ist aufwendig restauriert worden und beherbergt heute ein Deutsch-Polnisches Begegnungszentrum.

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