Wasserschloss, Wassermühle und Klosterruine: das Örtchen Boitzenburg an der Märkischen Eiszeitstraße hat einiges zu bieten. Das Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert, eines der größten Renaissanceschlösser Norddeutschlands, wurde vor kurzem grundsaniert. Zu den Höhepunkten der Schlossanlage gehört ein wunderschön erhaltenes Unterhaus mit Jagdzimmer aus dem Jahre 1630 und einen idyllischen von Peter Josef Lenné gestalteten Schlosspark. An Sonn- und Feiertagen finden um 14 Uhr öffentliche Führungen durch das Schloss statt. Die Ruine des ehemaligen Zisterzienser-Nonnenklosters sollte ebenfalls bei keinem Besuch versäumt werden. Die Wassermühle in unmittelbarer Nähe stammt aus dem 17. Jahrhundert und beherbergt Ausstellungen, die keine Fragen zur Uckermark offen lassen: ob Geschichte, Technik, Landwirtschaft oder Natur, zu allen Bereichen gibt es reichlich Informationen. Dass Boitzenburg direkt vom Naturpark Uckermärkische Seen umgeben ist heißt nur eines: Wanderschuhe und Fahrräder nicht vergessen!