Küstrin – ein kulturhistorischer Ort der besonderen Art
Johann von Hohenzollern wählte 1536 diesen Ort zu seiner Residenz. Als Erbauer der Festung Küstrin ging er in die Geschichte der Stadt ein. Seine Gattin Katharina von Braunschweig wurde so zur „First Lady der Neumark“. Der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I erhielt hier seine Ausbildung. Sein Sohn, Friedrich der Große, war hier 2 Jahre in Gefangenschaft und musste 1730 die Hinrichtung seinen Freundes Hans Hermann von Katte mit erleben.
Noch vor der Wende zum 20. Jhdt. wurde die Festung mit 4 Außenfortanlagen befestigt. Das Fort Gorgast ist für den Publikumsverkehr zugänglich.
Zum Ende des 2. Weltkrieges wurde Küstrin nochmals zur Festung erklärt und wurde so zur Schlüsselposition bei den Kämpfen um Berlin. Anschließend kam es zur Schlacht auf den Seelower Höhen.
Auf Grund des Potsdamer Abkommens ist diese Stadt, durch die geographische Lage, geteilt worden. Aus Küstrin wurde Küstrin-Kietz auf der deutschen Seite der Oder und Kostrzyn auf der polnischen Seite der Oder.