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Werkstraße 1
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Werkanlagen der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH (ehem. EKO)

Bei dieser Werksbesichtigung kommen sogar die Besucher ins Schwitzen. Schließlich ist ein Hochofenabstich eine verteufelt heiße Sache. Merklich kühler wird es erst später auf dem Weg durch das weitläufige Werksgelände der früheren EKO-Stahl GmbH in Eisenhüttenstadt.

Gerade mal 40 Jahre hat dieser Stahlstandort auf dem Buckel, und dennoch hat er schon einige Verjüngerungskuren hinter sich. 1984 zog modernste Konverterstahltechnologie ein, elf Jahre später folgten Privatisierung und Übernahme durch einen belgischen Stahlkonzern. Das Kaltwalzwerk wurde modernisiert und in kürzester Zeit entstand ein nagelneues Warmwalzwerk. Auch was die Besichtigung angeht, können sich manche Unternehmen die Eisenhüttenstädter zum Vorbild nehmen. Schließlich lässt längst nicht jeder Betrieb dieser Größenordnung interessierte Laien so dicht an das Produktionsgeschehen.

Konverter, Gießbühne und Stranggußanlage heißen die Stationen, die nach dem Hochofenabstich folgen. Werkstoff, Breite, Dicke und Länge der hier entstehenden Brammen und Vorblöcke richten sich ganz nach den Wünschen der Kunden. Bevor dann die Brammen im Warmwalzwerk so richtig unter Druck geraten, müssen sie erneut erhitzt werden: von 800 auf 1.250°C. Nächste Station ist das Kaltwalzwerk. Mittlerweile heißen die Zwischenprodukte Bleche und Bänder. Die dünnsten Bleche sind nach der letzten Verformung nur noch 0,4 Millimeter dick und werden je nach Verwendungszweck veredelt, beschichtet oder geschnitten.

Fast ein Fünftel der hier gefertigten Bleche landet in der Automobilindustrie. Der internationale Kundenkreis verarbeitet den brandenburgischen Stahl aber auch zu Maschinen oder Haushaltsgeräten, in der Klimatechnik und in der Bauindustrie.

Führungen sind nur über die Touristinformation Eisenhüttenstadt buchbar. Info unter Tel.-Nr.: 03364 413690 oder tor-eisenhuettenstadt@t-online.de
Bei dieser Werksbesichtigung kommen sogar die Besucher ins Schwitzen. Schließlich ist ein Hochofenabstich eine verteufelt heiße Sache. Merklich kühler wird es erst später auf dem Weg durch das weitläufige Werksgelände der früheren EKO-Stahl GmbH in Eisenhüttenstadt.

Gerade mal 40 Jahre hat dieser Stahlstandort auf dem Buckel, und dennoch hat er schon einige Verjüngerungskuren hinter sich. 1984 zog modernste Konverterstahltechnologie ein, elf Jahre später folgten Privatisierung und Übernahme durch einen belgischen Stahlkonzern. Das Kaltwalzwerk wurde modernisiert und in kürzester Zeit entstand ein nagelneues Warmwalzwerk. Auch was die Besichtigung angeht, können sich manche Unternehmen die Eisenhüttenstädter zum Vorbild nehmen. Schließlich lässt längst nicht jeder Betrieb dieser Größenordnung interessierte Laien so dicht an das Produktionsgeschehen.

Konverter, Gießbühne und Stranggußanlage heißen die Stationen, die nach dem Hochofenabstich folgen. Werkstoff, Breite, Dicke und Länge der hier entstehenden Brammen und Vorblöcke richten sich ganz nach den Wünschen der Kunden. Bevor dann die Brammen im Warmwalzwerk so richtig unter Druck geraten, müssen sie erneut erhitzt werden: von 800 auf 1.250°C. Nächste Station ist das Kaltwalzwerk. Mittlerweile heißen die Zwischenprodukte Bleche und Bänder. Die dünnsten Bleche sind nach der letzten Verformung nur noch 0,4 Millimeter dick und werden je nach Verwendungszweck veredelt, beschichtet oder geschnitten.

Fast ein Fünftel der hier gefertigten Bleche landet in der Automobilindustrie. Der internationale Kundenkreis verarbeitet den brandenburgischen Stahl aber auch zu Maschinen oder Haushaltsgeräten, in der Klimatechnik und in der Bauindustrie.

Führungen sind nur über die Touristinformation Eisenhüttenstadt buchbar. Info unter Tel.-Nr.: 03364 413690 oder tor-eisenhuettenstadt@t-online.de
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