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Robinienweg 5
03042 Cottbus
Hermann Fürst von Pückler-Muskau schuf mit dem Branitzer Park und dem Schloss Branitz sein Alterswerk. Weitgehend erhalten und in Details wiederhergestellt, bildet die Anlage dank konsequenter Pflege auf hohem Niveau heute eine Gartenschöpfung von europäischem Rang.
Auf den Spuren Pücklers beginnt der Rundgang vom östlichen Eingang her an der Parkschmiede. Dieser Weg von der Forster Chaussee über die Englische Allee ist als Auffahrtsweg aus Richtung Osten konzipiert. Der neugotische Bau der Parkschmiede markiert als Torhaus die Grenze zwischen dem „Inneren Park“ und der gestalteten Kulturlandschaft, dem „Äußeren Park“. Von der Auffahrt fällt der Blick nach rechts über die Schmiedewiese auf das Schlossensemble mit Cavalierhaus, Schloss und Marstall, eine Parkszene, die von Pückler bewusst als Entrée gestaltet wurde. Hinter der Schmiedewiese wendet sich die Auffahrt nach Norden und führt über die Blaue Brücke in den reich ausgestatteten Schlossbereich. Östlich des Schlosses liegt zwischen Marstall und Cavalierhaus der geschmückte Pergolahof.
Von der Terrasse auf der Westseite des Schlosses führt der Blick über den Pleasureground: Ganz zur Linken in Schlossnähe der Kiosk mit der Büste der Henriette Sontag. Zentral im Vordergrund liegt der Schlosssee mit der stattlichen Flügelnuss unmittelbar am jenseitigen Ufer. Kulissenartig gepflanzte Baumgruppen und markante Einzelbäume gliedern den Parkraum, darunter im Mittelgrund die nachgepflanzte Pokallinde. In der Mitte des Hintergrundes, am Ende des Schilfsees, befindet sich der Kugelberg, der seinen Namen nach der dort vom Fürsten aufgestellten Glaskugel erhielt.
Foto: Tumulus, Begräbnisstätte der Fürstin und des Fürsten von Pückler-Muskau. Foto: K. Daate, 2005 / Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloß Branitz