Schriftsteller, Weltenbummler und Gartenkünstler zugleich: Fürst von Pückler-Muskau begann 1845, den ca. 100 ha großen Branitzer Park in der Nähe von Cottbus zu gestalten. Verschlungene Wege, weitschweifende Flächen und künstliche Seen prägen das Erscheinungsbild. Im Gegensatz dazu besticht der Park außerdem mit architektonischen Besonderheiten: Sichtachsen erlauben interessante Perspektiven auf das Schloss und verschiedene Parkpartien. Der Park gilt als ein Meisterwerk deutscher Landschaftsgärten des 19. Jahrhunderts. Die Gebäude des Schlosses, des Cavalierhauses und des Marstalls fügen sich harmonisch in die Gartenlandschaft ein. In den historischen Räumen des Schlosses informieren ständige Ausstellungen über Leben und Wirken des Fürsten Pückler-Muskau. Die Gestaltung des Landschaftsgartens dauerte bis über den Tod des Fürsten im Jahr 1871 hinaus bis 1888. Hier hat er auch seine letzte Ruhestätte gefunden und zwar in der 12 Meter hohen Erdpyramide, die inmitten des Pyramidensees einen eindrucksvollen Anblick bietet.