Das märkische Dorf Glindow wurde im 15. Jahrhundert zum Lehnbesitz des Klosters Lehnin. Eifrige Mönche begannen damit, hier Ton abzubauen. Bis ins letzte Jahrhundert hinein wurde dieser Abbau in den „Glindower Alpen“ fortgeführt, was man noch heute im märkischen Ziegeleimuseum nachvollziehen kann. Wie wird Ton abgebaut? Wie weiter verarbeitet? All das wird hier vom Mittelalter bis in unsere Zeit eindrücklich dargestellt.
Außerdem kann man bei Führungen erleben, wie historische Baumaterialien produziert wurden. Auf dem Gelände der angrenzenden Ziegelei gibt es weitere Blickfänge: aus dem Jahr 1868 stammen die beiden Hoffmannschen Ringöfen, die unter Denkmalschutz stehen. Künstler und Kulturschaffende erfüllen das handwerkliche Leben der Ziegelei in regelmäßigen Ausstellungen mit Farbe und Form.