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August-Sonntag-Straße 5
14770 Brandenburg an der Havel
03381-304646
03381-304648

Unterkünfte vor Ort

Industriemuseum Brandenburg an der Havel

Das Industriemuseum - ein Museum der besonderen Art. Ein Gang durch das Industriemuseum Brandenburg an der Havel macht mit erstaunlichen Dimensionen bekannt. Allein der Ofen hat die Außmaße eines Zweifamilienhauses. Die gewaltigen Krananlagen in schwindelnder Höhe, die riesigen Stahlpfannen, die Diesellok mit Gießzug sind ebenso beeindruckend wie die Arbeitsplätze und -räume der Schmelzer, Elektriker, Schlosser, Lokfahrer, Ofenmaurer und Kranfahrer.

Mit dem ersten Abstich an einem Siemens-Martin-Ofen begann 1914 die Brandenburger Stahlgeschichte. Durch den günstigen Standort in der Nähe Berlins und wegen der guten Verkehrsinfrastuktur wurde das Werk bereits 1920 erheblich erweitert. Ein weiterer Ausbau erfolgte in der Zeit des Nationalsozialismus, in der das Brandenburger Stahlwerk als Rüstungsunternehmen zunehmend an Bedeutung gewann. 1944/45 wurden bis zu 500 Panzer pro Monat vorgefertigt.

Das Stahlwerk wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört, jedoch in den Jahren 1945 bis 1947 demontiert. Bis 1953 errichtete die DDR-Regierung ein neues Stahlwerk mit 10 Siemens-Martin-Öfen und einem Walzwerk. Parallel dazu wurde von 1950 bis 1962 die Stahlwerkhalle errichtet, ein dreistufiger Stahlfachwerkbau mit ziegelsichtigem, funktionalen Äußeren. Die Halle war 420 Meter lang, 80 Meter breit und 33 Meter hoch. 1967 wurde der letzte Siemens-Martin-Ofen gebaut und die bestehenden in den 1970er Jahren modernisiert. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Technik der Siemens-Martin-Öfen zunehmend durch Elektroöfen verdrängt.

Für das Brandenburger Stahlwerk fand sich nach der Wende jedoch kein Investor, der die Modernisierung  des Werkes ermöglicht hätte. Im  Dezember 1993 erfolgte der letzte Abstich im Brandenburger Stahlwerk. So ist das Industriemuseum Brandenburg ein beeindruckender Zeuge für eine vergangene Epoche der Stahlerzeugung, aber ebenso auch ein Rudiment der einst die Stadtgestalt und das Leben tausender prägenden Industriebetriebe der ehemaligen DDR.

Konzerte, Theateraufführungen oder Lesungen sind ein besonderes Highlight, da sie in der Halle mit einer besonderen Aura stattfinden. Als ständige Sonderausstellung können Sie "Brennabor in Brandenburg" besichtigen.
Das Industriemuseum - ein Museum der besonderen Art. Ein Gang durch das Industriemuseum Brandenburg an der Havel macht mit erstaunlichen Dimensionen bekannt. Allein der Ofen hat die Außmaße eines Zweifamilienhauses. Die gewaltigen Krananlagen in schwindelnder Höhe, die riesigen Stahlpfannen, die Diesellok mit Gießzug sind ebenso beeindruckend wie die Arbeitsplätze und -räume der Schmelzer, Elektriker, Schlosser, Lokfahrer, Ofenmaurer und Kranfahrer.

Mit dem ersten Abstich an einem Siemens-Martin-Ofen begann 1914 die Brandenburger Stahlgeschichte. Durch den günstigen Standort in der Nähe Berlins und wegen der guten Verkehrsinfrastuktur wurde das Werk bereits 1920 erheblich erweitert. Ein weiterer Ausbau erfolgte in der Zeit des Nationalsozialismus, in der das Brandenburger Stahlwerk als Rüstungsunternehmen zunehmend an Bedeutung gewann. 1944/45 wurden bis zu 500 Panzer pro Monat vorgefertigt.

Das Stahlwerk wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört, jedoch in den Jahren 1945 bis 1947 demontiert. Bis 1953 errichtete die DDR-Regierung ein neues Stahlwerk mit 10 Siemens-Martin-Öfen und einem Walzwerk. Parallel dazu wurde von 1950 bis 1962 die Stahlwerkhalle errichtet, ein dreistufiger Stahlfachwerkbau mit ziegelsichtigem, funktionalen Äußeren. Die Halle war 420 Meter lang, 80 Meter breit und 33 Meter hoch. 1967 wurde der letzte Siemens-Martin-Ofen gebaut und die bestehenden in den 1970er Jahren modernisiert. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Technik der Siemens-Martin-Öfen zunehmend durch Elektroöfen verdrängt.

Für das Brandenburger Stahlwerk fand sich nach der Wende jedoch kein Investor, der die Modernisierung  des Werkes ermöglicht hätte. Im  Dezember 1993 erfolgte der letzte Abstich im Brandenburger Stahlwerk. So ist das Industriemuseum Brandenburg ein beeindruckender Zeuge für eine vergangene Epoche der Stahlerzeugung, aber ebenso auch ein Rudiment der einst die Stadtgestalt und das Leben tausender prägenden Industriebetriebe der ehemaligen DDR.

Konzerte, Theate...

Preise

Erwachsene
Preis in EUR 5,00
Ermäßigte
Preis in EUR 3,00
Ausleihgebühr für Audiogerät
Preis in EUR 2,00

Öffnungszeiten

Für den Zeitraum: 01.03.2016 - 31.10.2016
Dienstag 10:00 - 17:00 Uhr
Mittwoch 10:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag 10:00 - 17:00 Uhr
Freitag 10:00 - 17:00 Uhr
Samstag 10:00 - 17:00 Uhr
Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr
Die Öffnungszeiten ändern sich ab dem 01.11.2016.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Alle Informationen, Zeiten und Preise werden regelmäßig geprüft und aktualisiert. Trotzdem können wir für die Richtigkeit der Daten keine Gewähr übernehmen. Wir empfehlen Ihnen, vor Ihrem Besuch telefonisch / per E-Mail oder über die Internetseiten des Anbieters den aktuellen Stand zu erfragen.
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