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Das Zisterzienserkloster Dobrilugk, Foto: Barbara Wienert
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Evangelisches Pfarramt Doberlug
Schlossplatz
03253 Doberlug-Kirchhain

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Zisterzienserklosterkirche Dobrilugk, Doberlug-Kirchhain

Das Zisterzienserkloster Dobrilugk (heute Doberlug) war ein bedeutendes religiöses Zentrum in der westlichen Niederlausitz. Der Wettiner Dietrich von Landsberg stiftete die Abtei 1165. Die Mönche des Zisterzienserordens waren am mittelalterlichen Landesausbau im Elbe-Elster-Land beteiligt. Das Kloster wurde infolge der Reformation aufgehoben. 1533 setzte sich der letzte Abt mit den Kleinodien des Klosters ab. 
An die Geschichte der Zisterzienserabtei erinnert die spätromanische Klosterkirche. Der eindrucksvolle Backsteinbau wurde 1228 geweiht. Im 17. Jahrhundert wurde die ehemalige Klosterkirche in die Schlossanlage der Herzöge von Sachsen-Merseburg einbezogen. 1905 bis 1909 erhielt die Klosterkirche eine stimmungsvolle Ausmalung.
Die 1228 eingeweihte Klosterkirche St. Marien ist eines der bedeutendsten Bauwerke Südbrandenburgs. An der spätromanischen Backstein-Basilika kann man den Übergang vom romanischen zum gotischen Baustil deutlich erkennen. Im Inneren sind u.a. der spätgotische Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert, die prächtige Bleiverglasung sowie der Chorraum mit den Fresco-Gemälden des Kirchenmalers Ernst Fey sehenswert.
 
Die Klosterkirche Dobrilugk ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika aus Backstein in Form eines lateinischen Kreuzes mit Querschiff, Chorquadrat und Apsis. Das Jahr 1184 wird allgemein als Baubeginn für Kirche und Kloster angenommen. Das überlieferte Weihejahr 1228 ist urkundlich nicht nachweisbar, aber angesichts des beim Kirchenbau angewandten Übergangsstils durchaus glaubhaft. Eventuell ist aber die Westseite erst kurze Zeit später zum Abschluss gekommen. Die nachfolgenden Jahre wurden zum Ausbau der Klosteranlage genutzt.
 
Nach dem Hussiteneinfall 1431 stellte man die Kirche notdürftig her. 1541 wurde das Kloster säkularisiert. Während des Dreißigjährigen Krieges kam es in den Jahren 1637 und 1643 zu schweren Beschädigungen durch schwedische Soldaten. Zum Regierungsantritt des Herzoges Christian I. waren sie noch nicht behoben, und so hielt man die Huldigungspredigt am 22. April 1657 in der Kirchhainer Pfarrkirche. Nach der Erweiterung des Schlosses ließ der Herzog die Klosterkirche ausbauen. Sie wurde als evangelische Schloss- und Pfarrkirche am 13. September 1676 eingeweiht. 
Schon um 1500 pflegte man hier das Orgelspiel, 1673 erhielt das Gotteshaus die zweite Orgel. Damit schuf Sauer das erste, romanische Kegelladeninstrument in der Region. 2002 verband Christian Scheffler bei der Restaurierung die Traditionen des spätbarocken mit denen des frühromanischen Orgelklangs. 
Der spätgotische Altar, die prachtvoll leuchtenden Glasfenster und das faszinierende Kreuzrippengewölbe liefern den perfekten Rahmen für zahlreiche Kirchenkonzerte.

Führungen sind nach telefonischer Anmeldung möglich.
Das Zisterzienserkloster Dobrilugk (heute Doberlug) war ein bedeutendes religiöses Zentrum in der westlichen Niederlausitz. Der Wettiner Dietrich von Landsberg stiftete die Abtei 1165. Die Mönche des Zisterzienserordens waren am mittelalterlichen Landesausbau im Elbe-Elster-Land beteiligt. Das Kloster wurde infolge der Reformation aufgehoben. 1533 setzte sich der letzte Abt mit den Kleinodien des Klosters ab. 
An die Geschichte der Zisterzienserabtei erinnert die spätromanische Klosterkirche. Der eindrucksvolle Backsteinbau wurde 1228 geweiht. Im 17. Jahrhundert wurde die ehemalige Klosterkirche in die Schlossanlage der Herzöge von Sachsen-Merseburg einbezogen. 1905 bis 1909 erhielt die Klosterkirche eine stimmungsvolle Ausmalung.
Die 1228 eingeweihte Klosterkirche St. Marien ist eines der bedeutendsten Bauwerke Südbrandenburgs. An der spätromanischen Backstein-Basilika kann man den Übergang vom romanischen zum gotischen Baustil deutlich erkennen. Im Inneren sind u.a. der spätgotische Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert, die prächtige Bleiverglasung sowie der Chorraum mit den Fresco-Gemälden des Kirchenmalers Ernst Fey sehenswert.
 
Die Klosterkirche Dobrilugk ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika aus Backstein in Form eines lateinischen Kreuzes mit Querschiff, Chorquadrat und Apsis. Das Jahr 1184 wird allgemein als Baubeginn für Kirche und Kloster angenommen. Das überlieferte Weihejahr 1228 ist urkundlich nicht nachweisbar, aber angesichts des beim Kirchenbau angewandten Übergangsstils durchaus glaubhaft. Eventuell ist aber die Westseite erst kurze Zeit später zum Abschluss gekommen. Die nachfolgenden Jahre wurden zum Ausbau der Klosteranlage genutzt.
 
Nach dem Hussiteneinfall 1431 stellte man die Kirche notdürftig her. 1541 wurde das Kloster säkularisiert. Während des Dreißigjährigen Krieges kam es in den Jahren 1637 und 1643 zu schweren Beschädigungen durch schwedische Soldaten. Zum Regierungsantritt des Herzoges Christian I. waren sie noch nicht behoben, und ...
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