Steinzeitliche Funde belegen, dass das Gebiet um Herzberg schon seit alters her ein beliebter Siedlungsplatz für slawische und germanische Stämme gewesen sein muss. Die Stadt wurde bereits 1184 gegründet, erhielt 1254 das Münzrecht, bald das Stadtrecht und wurde zur Residenz der Grafen von Brehna erkoren. Zum Wappentier wählte man einen schreitenden Hirsch. Die günstige geographische Lage hob die Stadt zu einem Marktort erster Ordnung und sie erhielt 1467 das Privilegium über den „Salzmarkt“.
Die Gründungen von Klöstern wechselnder Orden und der Bau der großen Nikolaikirche (heute St. Marien) ließen Herzberg (Elster) zum kirchlichen Mittelpunkt des Elstergebietes avancieren. Man sollte es nicht versäumen, die mittelalterliche, aufwendig restaurierte Gewölbemalerei der spätgotischen Backsteinkirche im Zentrum zu besichtigen. Unter Kunstliebhabern und Historikern zählt dieses Kleinod seit langem als Insidertipp. Während der Reformation wurde das Städtchen zum Ausgangspunkt bahnbrechender Gedanken so bedeutender Lehrer wie Philipp Melanchthon, Martin Luther und Johannes Clajus.
Sehenswürdigkeiten:
- Stadtkirche St. Marien
- Rathaus
- Phillip-Melanchthon-Gymnasium und Büste
- Wunderstein
- Botanischer Garten
- Stadtpark mit Bismarckdenkmal und Boldedenkmal
- Germania