Mit der Mark Brandenburg verbindet sich vor allem die Vorstellung von Kiefernwäldern, Seen und Sandhügeln, doch kaum der Gedanke an eine Region der Gartenkultur. Doch je spröder und herber die Heimatlandschaft ist, desto größer schien der Eifer und das Verlangen, diese mit Erinnerungen und Visionen zu bereichern. Darin liegt wohl eine der Triebkräfte, welche die Mark Brandenburg im Laufe der Jahrhunderte mit einem Netz der Gartenkunst überzogen. Die Potsdamer Kulturlandschaft mit dem Park Sanssouci, Neuen Garten und Park Babelsberg, aber auch der Landschaftspark des Fürsten Pückler in Branitz sind heute Anlagen von UNESCO-Welterberang.
Über diese Anlagen von nationaler und internationaler Bedeutung hinaus, gibt es zahlreiche weitere gartenkulturelle Höhepunkte zu entdecken. Fünf Routen laden dazu ein, vor allem die weniger bekannten Gärten und Parks in Brandenburg zu besuchen. Zusammengestellt wurden sie vom Gartenland Brandenburg e.V., der sich hat sich als Initiative aus dem Themenjahr von Kulturland Brandenburg 2004 "Landschaft und Gärten" heraus entwickelt hat.