Industriekultur im ReiseLand Brandenburg

Industriekultur - Mühlstein Brandenburg und Industrie? An Kiefernwälder denkt man, an märkische Heide, Seen und Backsteinkirchen. Aber da war noch mehr. Zum Beispiel die Schornsteine der Eisenhütten und Stahlwerke, die Öfen der zahlreichen Ziegeleien oder die riesigen Tagebaue in der Niederlausitz. Das Industriezeitalter hat auch in Brandenburg eindrucksvolle Spuren hinterlassen.

Highlights des ReiseLandes Brandenburg

Interaktive Brandenburg-Karte Industriekultur Industriekultur im ReiseLand Brandenburg - von den Industriemuseen über die Biotürme bis hin zum "liegenden Eifelturm". Das ReiseLand Brandenburg hat eine Menge verschiedener Ort der Industriekultur zu bieten. Da ist für jeden etwas dabei. Möchten Sie die interessantesten Orte der Industriekultur des Landes Brandenburg kennen lernen? Wenn ja, klicken Sie einfach auf "Highlights der Industriekultur im Überblick". Über unsere interaktive Karte erfahren Sie alles Wissenswerte.

ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur

Kraftwerk Plessa Die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wichtigsten Zeugnisse des Industriezeitalters in der Lausitz zu bewahren und neu zu nutzen - darunter das Besucherbergwerk F60 bei Lichterfeld und das Kraftwerk Plessa. Im IBA-Projekt "ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur" werden nun einige der bedeutendsten und touristisch erlebbaren Industriemonumente zu einer Route zusammen geschlossen, um das gemeinsame industrielle Erbe der Lausitz stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Zur ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur und der gleichnamigen Interessengemeinschaft gehören Standorte, die thematisch Bezug zur Braunkohle- und Energiegewinnung in der Lausitz haben: das Besucherbergwerk F60, das Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode, die IBA-Terrassen, die Brikettfabrik Louise, das Kraftwerk Plessa, das Kraftwerk Schwarze Pumpe, die Gartenstadt Marga, die Biotürme Lauchhammer, der Tagebau Welzow und das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus.

Ausflug mit Verkostung in der Kornbrennerei Sellendorf

Kornbrennerei Sellendorf Die zum ehemaligen Schloss und Gut gehörende Brennerei ist der einzige, noch bestehende Teil dieser einst sehr schönen Anlage, die zeitweise auch von dem Dichter Ernst von Houwald bewohnt wurde. Das Brennrecht aus dem Jahre 1786 ermöglicht den heutigen Betreibern die Fortführung des Handwerkes. Hier wird reiner Weizen zu "Sellendorfer Korn", "Jägerlikör", "Kräuterlikör", "Apfelkorn" und weiteren Spezialitäten gebrannt.
Eine Betriebsbesichtigung mit Erläuterung der alten und neuen Brenntechnik sowie die Verkostung sämtlicher Produkte geben einen Einblick in die rechtlich komplizierte Verfahrensweise zur Herstellung der beliebten und wirkungsvollen Genussmittel.

ERIH - Europäische Route der Industriekultur

Europäische Route der Industriekultur - F60 Ob begehbare Produktionsstätte, industrieller Landschaftspark oder interaktives Technologiemuseum: ERIH verbindet sie alle. ERIH, das ist die Europäische Route der Industriekultur - ein Netzwerk der wichtigsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Das Rückgrat bilden die so genannten Ankerpunkte. Gemeint sind die herausragenden Industriedenkmäler im einstigen Herzen der Industriellen Revolution: in Großbritannien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland. Doch das ist nur der Anfang. Denn ERIH wird wachsen - bis an die Grenzen Europas.

Von Böcken und Holländern - Mühlen in Brandenburg

Windmühle Glücklicherweise gibt es auch heute noch in Brandenburg eine ganze von wasser-, wind- und motorbetriebener Mühlen, die den Wechsel der Zeiten überdauert haben.  Die ersten Mühlen waren Wassermühlen, die im Zuge der Klostergründungen im 12. Jahrhundert in Brandenburg entstanden. Etwa ein Jahrhundert später sind dann die ersten Bockwindmühlen nachweisbar. Eigentümer der Mühlen waren im städtischen Raum weltliche Eigner, während die Mühlen im ländlichen Raum nahezu ausschließlich den Klöstern zugeordnet waren (z.B. Klostermühle Boitzenburg).

Mit der Draisine durch das Land Brandenburg

Draisine fahren in Brandenburg Stillgelegte Bahnstrecken in Brandenburg müssen nicht langweilig sein! An verschiedenen Orten Brandenburgs wie zwischen Töpchin-Mittenwalde, oder Zossen- Jüterbog (Deutschlands längster Draisinenstrecke) sind die Schienen für Gefährte der besonderen Art freigegeben. Draisinen - ein Import aus Schweden - stehen für die Fortbewegung bereit. Die Strecken sind auch für ungeübte Fahrradfahrer gut zu bewältigen, denn die Draisine - ein Tandem mit Beifahrersitz(en) - lässt sich leichter als ein Fahrrad per Pedes antreiben.

Buchtipps zum Thema Industriekultur

Buch - Technik Museen Zum Thema Industriekultur erscheinen seit einigen Jahren immer mal wieder neue Buchtitel. Neben Bildbänden, die vorzugsweise den industriellen Stillstand in hoher fotografischer Qualität festhalten, sind die Titel im Bereich der Reiseliteratur zum Thema Industriekultur eher selten. Einige für den Raum Brandenburg möchten wir Ihnen vorstellen und auch ein Blick auf die "Tafelwerke" über die Grenzen Brandenburgs hinaus fehlt nicht.

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